TAROCK
[DE] Das Tarockieren ist eine in den typisch Wiener Kaffeehäusern weit verbreitete Kartenspielart. Meistens kommt eine Runde von Spielern regelmäßig zusammen. Die anspruchsvollste Spielart des Tarockierens, das Königrufen, wird von vier Spielern gespielt. Es ist eine Spielart bei der nach dem Lizitieren ein Spiel bestimmt und dann gespielt wird. Dabei gibt es Spiele, die einer gegen die 3 anderen spielt, aber auch solche, wo Zweier-Teams gegeneinander versuchen, die erforderliche Punktzahl von 35 + 2Blatt zu erreichen.
Üblicherweise wird um (wenig) Geld gespielt, wobei zunächst Punkte mitgeschrieben werden, die am Ende zu bezahlen sind. Manche Runden spielen dabei alle Schlechtpunkte in eine gemeinsame Kassa…
Die Karten für das Tarockspiel bestehen aus 54 Einzelkarten, 32 Farbkarten und 22 Tarockkarten. Bei den Farbkarten gibt es die vier Farben: Herz, Karo, Pik, Kreuz (Treff). Die Farbkarten in der Reihenfolge der Stichkraft sind König, Dame, Cavall (Reiter), Bube und dann die sogenannten „Skartindel“ (auch oft als „Luschen“ oder „Blätter“ bezeichnet) - bei den roten Farben, Einser Zweier, Dreier, Vierer bzw. bei schwarzen Farben, Zehner, Neuner, Achter, Siebener. Beim Zählen haben die Karten folgende Werte: König 5, Dame 4, Cavall 3, Bube 2, alle anderen je 1 Punkt.
Zusätzlich zu den Farbkarten umfasst das Tarockspiel auch noch 22 weitere Karten, nämlich die „Tarock“ von denen das Spiel auch seinen Namen hat. Die Tarockkarten haben römische Zahlen von I (Pagat), II (Uhu), III (Kakadu oder Kanari), ... bis XXI (Mond), sowie zusätzlich noch den Gstieß (Sküs) als absoluten Höchstwert
Gstieß, Mond und Pagat zusammen heißen Trull. Beim Zählen haben diese Trullstücke jeweils einen Wert von 5 Punkten und alle anderen Tarock je einen Punkt.
Da fast jede Tarockrunde einigermaßen eigene Regeln und Festlegungen (zB. der Punktewerte der einzelnen Spiele und Ansagen (Prämien); Inkludieren von Farbspielen; Bezeichnung von Karten, Spielen und Prämien; ….) hat, nehme ich hier davon Abstand, den Versuch zu machen, diese allgemein gültig zu erklären, sondern verweise vielmehr auf die zahlreiche Literatur dazu. Zum Beispiel finden sich weiterführende Infos hier:
Auch maße ich mir nicht an, hier allgemein gültige Tipps und Tricks zu geben. Die beste Art, Tarock zu erlernen, ist jedenfalls das Kibitzen bei gut eingespielten Runden, solange das auch erwünscht ist.
[EN] Tarock is form of tarot card game played with tarot decks. The basic rules first appeared in the manuscript of Martiano da Tortona, written before 1425.[2] The games, known as "tarot", "tarock", "tarocco" and other spellings, are known in many variations, mostly cultural and regional. The Austrian “Tarock” game differs from other forms in the function of the Fool (“Sküs”) which is now simply the highest trump. Games of this category include “Königrufen” (calling a king). These games usually use the 54 card French suited “Industrie und Glück” deck that strip certain pip cards. The games are widely played in Germany and the countries within the boundaries of the former Austro-Hungarian Monarchy, for which even the name “Tarockanien” has been coined: the Austrian variation of the game (and the variations thereof) is thus still widely popular among all classes and generations.
The 78-card tarot deck contains:
- 14 cards each in four suits (French or Latin depending on the region): "pip" cards numbered one (but called Ace) through ten; plus four court cards, a Jack (or Knave or Valet), a Knight (or Cavalier), a Queen, and a King.
- The 21 tarots, (known in non-gaming divinatory tarot as the Major Arcana), function in the game as a permanent suit of trumps. They are labelled with roman numbers I, II, III, …, XX, XXI
- The Fool, also known as the Excuse (German: “Sküs”; Viennese: “Gstieß”), is an unnumbered card that excuses the player from following suit or playing a trump in some variations, and that acts as the strongest trump in others (i.e. XXII).
For the purpose of the rules, the numbering of the trumps are the only thing that matters. The symbolic tarot images customary in non-gaming divinatory tarots have no effect in the game itself. The design traditions of these decks subsequently evolved independently and they often bear only numbers and whimsical scenes arbitrarily chosen by the engraver. However, there are still traditional sequences of images in which the common lineage is visible; e.g. the moon that is commonly visible at the bottom left corner of the trump card 21 stems from confusion of the German word “Mond”, meaning moon, with Italian “mondo” and French “monde”, meaning "world", the usual symbol associated with the trump card XXI on Italian suited tarots and in non-gaming divinatory tarot.
3 cards, the “Oudlers” (German: “Trull”) are very special. These are trump/tarock I, the “Pagat”, trump/tarock XXI, the “Mond” and the “Excuse” (or the “Fool”; equalling trump/tarock XXII).
Common value of cards
- Oudlers (“Trull”) - Trumps I, XXI and the Excuse: 5 points
- Kings: 5 points
- Queens: 4 points
- Knights: 3 points
- Jacks: 2 points
- All others: 1 point
I will not try to give exact rules and tips or tricks to play this game, since there are numerous variations leading to confusing details and rules that are sometimes only valid for these specific rounds. The best was to learn the game is from watching (“kibitzen”) and playing…
Die Serie / The Series
[DE} Diese Cacheserie ist dem wundervollen Tarockspiel gewidmet und beinhaltet einige Caches im Siegenfelder Gebiet. Wer alle Stiche machen will, also einen „Valat“ erzielen möchte, sollte sich jedenfalls die Bonuszahlen auf den Logbuchfrontseiten aufschreiben…
[EN] This series of caches is dedicated to the beautiful game of Tarock. It comprises of a number of caches in the Siegenfeld area. If you finally want to win all tricks, so accomplish a “valat”, you should note all the bonus numbers at the logbooks outside…
Der König ultimo

„König ultimo“ bedeutet, dass der Spieler versuchen muss, den gerufenen König in einem „Auchrufer“ (mit halbem Talon) oder „Solorufer“ (ohne Talon) im allerletzten, also zwölften Stich heimzuholen. Der König muss dabei nicht selbst den Stich machen, er muss nur bei der spielenden Partei bleiben. Dies kann angesagt (doppelte Prämienpunkte) oder still erfolgen. Bei einer Ansage wird auch gleichzeitig für alle Spieler klar, wer mit dem Spieler mitspielt und wer die beiden Gegner sind. Das kann taktisch sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil für die Spieler sein.
Besonders reizvoll ist es, dies mit dem „Pagat ultimo“, also einem Stich durch das niedrigste Tarock im letzten Stich zu verbinden. Da beide Karten einen Wert von je 5 Punkten haben, kann das nicht nur über die Prämienpunkte des Pagats und des König ultimo (meist mit 1 oder 2 Punkten bewertet) entscheiden, sondern auch darüber, wer das eigentliche Spiel für sich verbuchen kann, also die erforderlichen 35 und 2 Blatt erzielt hat.
Der Cache / The Cache
[DE] Dieser Tradi befindet sich an einem meiner Lieblingsplätze in den Feldern rund um Siegenfeld. Hier gab es auch schon einmal eine Box, der aber kein langes Überleben beschert war… Mal sehen, wie es diesmal geht.
Bitte nicht von den diversen Gimmicks, die hier auch zu finden sind, ablenken lassen. Für Kletterer übernehme ich keine Verantwortung! Bitte den Cache vorsichtig heben und genauso wieder zurücklegen wie aufgefunden.
Ich wünsche euch viel Freude damit!
[EN] This traditional is placed at one of my favourite spots in the fields around Siegenfeld. Some time ago, there was already a cache placed here, but it didn’t survive too long. Let’s see what happens this time…
Don’t be distracted by the gimmicks also found here – look for the cache box! And for those who love to climb, I don’t take any responsibility for this. Please be extra careful when retrieving the cache and put it back exactly as found before.
I wish you much fun with this one!