Die Geburtstagsfeier bei seinem Kumpel Waldemar Wiesel, Förster in Proßmarke, wollte einfach nicht zu Ende gehen. Immer wieder brachte einer der Gäste einen Trinkspruch aus, und alle hoben ihr Glas. Auch Friedrich Fuchs, Förster in Hohenbucko, war ziemlich angetrunken. Schließlich gelang es ihm doch, sich loszueisen.
Draußen verschlug ihm die frische Luft fast den Atem. Er dachte noch so bei sich: „Freigekommen!“ Dann musste er sich erst einmal übergeben. Danach ging es ihm schon viel besser, und er hätte eigentlich sogar wieder Auto fahren können – der Autoschlüssel lag plötzlich in seiner Hand. Aber er besann sich und dachte: „Ärger mit dem Oberforstmeister will ich nicht, und ich möchte auch nicht Hauptfigur in einem Protokoll der Polizei sein.“ Also schulterte Friedrich Fuchs seine Posttasche, die er merkwürdigerweise den ganzen Abend nicht weggelegt hatte, und machte sich auf den Weg nach Hause. Er zückte seinen Ost-Elbien-Cacher-Guide und sah nach, wie er wohl am schnellsten ins Einsatzgebiet Hohenbucko kommen würde.
Rasch war ihm klar, dass er einfach nur die Straße geradeaus weiter gehen musste, und er versuchte dies in die Tat umzusetzen. Aber der Weg zog sich hin, und die Straße hob und senkte sich immer wieder unerwartet, so dass er sich fühlte wie der herumziehende Jäger. Und dann bog sich die Straße urplötzlich nach links. Es war ihm jedoch unmöglich, der schnellen Krümmung zu folgen, so dass er wie ein geknechteter Ossi zu Boden ging. Während er so dalag, träumte er, auf Pirsch mit Förster Schaaf zu sein.
Und während dieser Pirsch geschahen die seltsamsten, völlig zusammenhanglosen Dinge: Friedrichs Sohn Kalle wird Thälmann-Pionier und begeht anschließend Hausfriedensbruch, danach begibt sich Förster Fuchs auf Auerwildjagd, doch die Jagd wird abgebrochen, noch bevor Fuchs und Schaaf das Einsatzgebiet Altsorgefeld erreichen. Also drehen sie um und begegnen einem wandelnden Denkmal, auf dem zu lesen ist: „7 Hunde sind des Wilddiebs Tod.“ Total verblüfft dreht Friedrich Fuchs den Gedenkstein um und stellt fest, dass er im falschen Weiher steht. Nun bricht für ihn die Welt zusammen, und er versucht eine Kontaktaufnahme mit Schaaf, der inzwischen weit weg ist und sich über etwas Glänzendes beugt. Doch so einfach ist das nicht: Fuchs rutscht immer weiter weg von Schaaf, bis er plötzlich merkt, dass er fliegen kann. Und so gelangt er ohne große Mühe zu seinem Kollegen. Dort wird ihm sofort klar: Schaaf hat Wilddiebs Märker gefunden! Gemeinsam schleppen sie den Fund zum nahe gelegenen Hochsitz und begeben sich selbst auf Anstand. Schaaf zückt sein Smartphone und will den Jagdschutz anrufen, doch plötzlich knallen Schüsse aus der Heide, und der Hochsitz bricht zusammen.
Friedrich Fuchs erschrickt zu Tode und ist sofort putzmunter. Er richtet sich auf, und was sieht er? Seine liebe Frau Karoline steht vor ihm. Karoline berichtet, dass sie wie gehetzt aufgesprungen ist, als Friedrichs Freunde bei ihr angerufen und ihr mitgeteilt hatten, dass er allein und zu Fuß von der Feier nach Hause gegangen sei. Und ohne ihr Nachtmahl anzurühren, hatte sie sich sofort auf die Suche nach ihrem Friedrich begeben…
Das Final liegt bei:
N 51° [A:2][D-B].[F-H-D][G-B][E-G]
E 13° [C-D][A-D].[G][C-E][H+B]