Vom Wanderparkplatz in Kirchehrenbach geht es über den 1,5km langen und 210 Höhenmeter überwindenden breiten teils asphaltierten, teils geschotterten Weg zur Eventlocation. Dabei kommt man im oberen Bereich in einen mit Tafeln gekennzeichneten Naturschutzbereich. Ab hier ist es verboten die vorgeschriebenen Wege zu verlassen. Auf dem Gipfel treffen wir uns um 21 Uhr beim 1911 errichteten Gedenkstein um das Schauspiel des Leoniden- Sternschnuppenstroms zu beobachten. Das Logbuch liegt an der Location bis 21 Uhr 40 aus. Bitte achtet auf entsprechendes Schuhwerk und entsprechende Bekleidung. Es versteht sich von selbst, dass alle auf dem Hinweisschild für das Naturschutzgelände stehenden Hinweise beachtet und befolgt werden müssen
Neben dem beobachten der Sternschnuppen kann man sich auch über neue Geo-Caches austauschen und natürlich auch Coins und Travel-Bugs tauschen und discovern.
Die Leoniden bilden einen Meteorstrom (Sternschnuppenstrom), der im November zu beobachten ist. Sein Radiant liegt im Sternbild des Löwen (lat. „leo“ = „der Löwe“), etwa 10° nördlich des Sterns Regulus. Sein Ursprung ist der Komet Tempel-Tuttle, der auf seiner Umlaufbahn um die Sonne zahllose Bruchstücke (Meteoroiden) hinterlässt. Kreuzt die Erdbahn eine solche Wolke von Bruchstücken, und geraten diese in die Erdatmosphäre, so verglühen sie und können als Sternschnuppen (Meteore) wahrgenommen werden.
Das spitze Aktivitätsmaximum ist in der Nacht vom 17. auf den 18. November zu beobachten. Die Sternschnuppen sind dabei mit einer geozentrischen Geschwindigkeit von ca. 71 km/s außerordentlich schnell. Einst war der Leonidenstrom wesentlich aktiver als heute, weshalb in früheren Zeiten der November als Sternschnuppenmonat schlechthin galt. Inzwischen ist die Trümmerwolke des Ursprungskometen jedoch schon sehr weit gestreut, weshalb der Strom in der Regel ein nur mehr schwach ausgeprägtes Maximum aufweist.
Alle 33 Jahre kann es jedoch zu einem besonderen Himmelsspektakel kommen: Kreuzt die Erde die Umlaufbahn des Kometen Tempel-Tuttle kurz nachdem dieser das innere Sonnensystem durchquert hat, so ist die Zahl der sichtbaren Leoniden-Meteore besonders groß. Es kommt dann zu einem Meteorsturm mit mehreren tausend Meteoren pro Stunde, wie es beispielsweise 1966 der Fall war. Im November 1833 sollen pro Stunde sogar bis zu 200.000 Sternschnuppen beobachtet worden sein.