Landvermessers Ruh‘ ist der Name eines Granitblocks, der im Brodaer Holz unterhalb des Steilufers im Wasser liegt. Er kam vor etwa 15000 Jahren während des Pommerschen Stadiums der Weichselkaltzeit an seinen heutigen Platz.

Die Anfänge der Landesvermessung reichen in Mecklenburg bis in das 16. Jahrhundert zurück und dienten ursprünglich der Steuererhebung. Auf der Grundlage der nach dem Landgrundgesetzlichen Erbvergleich in Mecklenburg angeordneten Direktionalvermessung (1755 - 1783) entstand im Jahr 1788 eine der bekanntesten frühen Kartendarstellungen, die nach ihrem Herausgeber Schmettausche Karte genannt wird. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erschien die topographische Karte des Deutschen Reiches, von denen die Messtischblätter im Maßstab 1 : 25 000 als amtliche topographische Karte bis heute fortgeführt werden.
Als unverrückbare Festpunkte haben die großen Findlinge sicher auch als Landmarken bei der Landesaufnahme gedient. Ob sich aber wirklich Landvermesser auf dem Stein von der Arbeit ausruhten, ist nicht überliefert.
(Text übernommen aus der Infotafel am Stein)
910 Meter südlich und 1.454 Meter westlich der im Listing angegebenen Koordinaten des Findlings befindet sich eine tatsächlich der Vermessung dienende Einrichtung. Direkt daneben habe ich einen kleinen Petling versteckt.
Bitte vorsichtshalber einen Stift mitbringen.
Parkplatzkoordinaten und weitere Hinweise findet man hier:
Abhängig von Rechenweg und / oder genutzter App / Webseite wird man zu den "Sollkoordinaten" abweichende Ergebnisse erhalten. Der Geochecker toleriert Abweichungen bis 10 Meter.
Übrigens: Einheitslogs - NEIN DANKE!