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(Ein)Blick in die Vergangenheit: Die Roseggerwarte Traditional Cache

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Der Grosse Baer DGB: Da ich heuer aufgrund von Covid19 nicht mehr in die Werkstatt komme, gebe ich den Platz wieder frei. Ich habe schon vor, hier wieder einen Cache zu verstecken, aber das wird erst im nächsten Jahr sein. Bis dahin - Danke an alle Finder!

Liebe Grüße,
DGB

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Hidden : 9/13/2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Wanderung auf den Raab-Felsen in Kaltenleutgeben. Schöne Aussicht inklusive. Fürs Wetter kann ich aber nichts. ;-)

Warnung: Oben angelangt, seid bitte vorsichtig, da es auf drei Seiten steil nach unten geht. Ich empfehle daher allen, den Cache NICHT bei Nacht zu machen!!!


Jahrtausende lang überragt ein ansehnlicher Kalkstock in der Senke zwischen Gr. Flössel und Gaisberg, nur wenige hundert Meter oberhalb der Eiswiese gelegen, das geschlossene Blätterdach des kräftig ansteigenden Hanges.

Und in dieser langen Zeit hört man nur das rastlose Rauschen des tiefer liegenden Baches und der umliegenden Quellen. Erst spät besiedeln Menschen dieses romantische Waldtal. Und sie brauchen nicht lange dazu, dessen Ruhe nachhaltig zu stören und das Tal ihren Bedürfnissen unterzuordnen. Wir kennen ja die Geschichte unseres Tales.

Es liegt die Vermutung nahe, dass Kelten die ersten Besucher - aber nicht die ersten Siedler! - sind und hier einen Kultplatz errichten, denn dieser Ort gilt bis heute als veritabler Kraftplatz.

Igendwann gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die Wasserheilanstalt des Dr. Winternitz einen immer größeren Bekanntheitsgrad erreicht, werden auch diverse Wanderziele in nächster Nähe attraktiv, ist doch Bewegung in frischer Luft wesentlicher Teil der Kuranwendungen. Deshalb gründet Winternitz 1878 die Meierei auf dem Gaisberg als zusätzliche Verlockung für seine Kurgäste. Er lässt aber auch eine befahrbare Straße dorthin anlegen, damit sich Patienten, die infolge ihrer Krankheit weniger gut zu Fuß sind, nicht benachteiligt fühlen müssen.

Diese Straße führt direkt am oben genannten Felsstock vorbei, der bald mittels eines abzweigenden bequemen Fußpfades leicht zugänglich gemacht wird. Zu dieser Zeit kommt nun auch die wohl in den Köpfen von Kurgästen aus dem erst kürzlich entstandenen "Deutschen Kaiserreich" geborene, nicht ganz bodenständige Bezeichnung "Loreley" auf. In einem alten Prospekt, herausgegeben vom "Verschönerungs-Verein Kaltenleutgeben", gibt es ein "Alphabetisches Verzeichnis der Wege, Aussichtspunkte ... der Umgebung". Hier liest man unter "Loreley": Aussichtspunkt, Felsen zwischen dem kleinen und dem großen Eisgraben.

Der "Verschönerungs-Verein Kaltenleutgeben" spielt in den Jahrzehnten um die Wende zum 20. Jahrhundert, die zugleich die Blütezeit der Wasserheilanstalt Winternitz darstellt, eine maßgebliche Rolle. Besonders die Jahre unter der Präsidentschaft des tatkräftigen Postverwalters Josef Raab dürfen mit Fug und Recht als die aktivsten des Vereines bezeichnet werden.

Unter anderem widmet Raab seine Aufmerksamkeit auch dem Loreley-Felsen, auf dem der Verein eine kleine Warte errichten lässt, die man nun - bodenständiger - "Roseggerwarte" benennt. 1913 wird Raab nach Oberhollabrunn versetzt und ab da heißt der Felsen nur mehr "Raab-Felsen".

Ist der Felsen In der Zwischenkriegszeit immer noch Anziehungspunkt für Besucher, so erlischt ab 1938 das Interesse an ihm; auch die Warte wird nicht mehr gepflegt. In den Nachkriegsjahren dehnt sich der Steinbruch dann immer weiter nach Westen aus, der Raab-Felsen gerät daher immer mehr in dessen "Schusslinie" - die Warte ist nun baufällig, der Fels ungesichert. So entschließt sich DI Maximilian Lorenz (Direktor in der Waldmühle von 1948 - 1965) um 1960 herum, den größeren Teil des Felsens wegsprengen zu lassen. Der übrig gebliebene Rest ist zwar immer noch gut wahrnehmbar, wird aber nur mehr selten besucht und gerät, ebenso wie die Bezeichnungen Loreley-Felsen/ Raab-Felsen, bereits in Vergessenheit. Eine jüngst gemachte GPS-Messung des Kalkstocks ergibt eine Höhe von 438 Metern.

Quelle: Amtsblatt der Marktgemeinde Kaltenleutgeben, Ausgabe 2/2013, Seite 22 und 23, Autor: Peter Nics

Der Weg

Vom Parkplatz gehst Du ein Stück die Promenadegasse entlang in Richtung Rebeccaquelle, dann den Weg über die Eiswiese hoch bis zum Trailhead, wo sich der Weg gabelt. Du kannst aber auch den Weg über die Forststraße wählen.
Ich empfehle zur Routenplanung die OpenStreetMap, auf ihr sind alle Wege zum Cache eingezeichnet.

Der Cache

Der Cache ist eine Lock & Lock-Dose der Größe Small, in einem von der Kleinen Bärin mit viel Liebe gebastelten Behälter aus Seegras. Bitte geh vorsichtig damit um, es hat viel Zeit und Mühe gekostet, diesen Behälter in Handarbeit zu fertigen.

Je nachdem, von welcher Seite man sich dem Raab-Felsen nähert, variiert die Terrain-Wertung zwischen 2 und 5. Auf der einen Seite führt ein Pfad zum Gipfel, auf der anderen Seite eine Kletterwand.

Oben angelangt, seid bitte vorsichtig, da es auf drei Seiten steil nach unten geht. Ich empfehle daher allen, den Cache NICHT bei Nacht zu machen!!!

Ich bitte dich, von nächtlichen Exkursionen abzusehen. Die Wildtiere, die hier leben, werden es dir danken, wenn du sie in der Nacht in Ruhe läßt.

Additional Hints (No hints available.)