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Schöcklkreuz II Mystery Cache

Hidden : 11/22/2017
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Viele Sagen ranken sich um den Schöckl, eine davon berichtet von einem in Vergessenheit geratenen Schatz:

 

Der Schatz der Stubenberger

 

Auf der heute in Trümmer zerfallenen Burg Oberkapfenberg im Mürztal saßen voreinst zwei Brüder aus dem Geschlecht der Stubenberger. Sie waren gar wilde und unbändige Herren, die ein echtes Raubritterleben führten und auch den benachbarten Rittern manchen harten Strauß lieferten. Da sie auch dem Kloster Abbruch taten, wo sie nur konnten, wurden sie vom Papst in Acht und Bann getan. Sie ließen sich aber dadurch in ihren tollen Streichen nicht behindern und trieben es schließlich so arg, dass die ergrimmten Ritter sich zusammentaten und den beiden Schnapphähnen hart an den Leib rückten. Der aufgebotenen Übermacht aber waren die Stubenberger um so weniger gewachsen, als auch ein Teil ihrer riesigen Knechte von ihnen abgefallen war. Deshalb rafften sie ihre erbeuteten Reichtümer zusammen, verließen die Burg Oberkapfenberg und zogen, von wenigen Getreuen begleitet, in die damals fast unzugänglichen Waldschluchten am Nordfuß des Schöckls, wo sie sich die Feste Stubegg erbauten, deren Ruinen noch heute am Eingang der Raabklamm zu sehen sind.

Bald darauf rüstete Kaiser Friedrich H. zu einem Kreuzzug ins Heilige Land, an dem sich auch der Herzog von Österreich beteiligte. Da nach der Überlieferung ein Ahnherr der Stubenberger als römischer Hauptmann am Grabe Christi Wache gehalten hatte, wollten auch die beiden Brüder die heiligen Stätten mit eigenen Augen sehen und hofften zudem, sich durch den Kampf gegen die Ungläubigen vom Kirchenbann zu lösen. Daher beschlossen sie, am Kreuzzug teilzunehmen.

Bevor sie aber die Heimat verließen, wollten sie ihre Schätze in Sicherheit bringen. Sie begaben sich auf den Schöckl, um eine geeignete Stelle zu suchen, wo sie ihre Reichtümer verbergen könnten. Am Fuß des schon damals bestehenden Schöcklkreuzes fanden sie zwischen Klüften und hohem Geröll eine geräumige Höhle und schafften in stiller Nacht mit Hilfe einiger weniger Getreuen die Schätze und Kostbarkeiten in einer eisernen Truhe an diesen Platz. Den Eingang der Höhle verschlossen sie mit einer starken Eisentür, die sie mit Moos und Steinen bedeckten und unkenntlich machten. Die Schlüssel zur Truhe und Eisentür nahmen die Ritter an sich, übergaben die Burg der Obhut eines getreuen Vogtes und zogen mit allen Helfern und Mitwissern des Geheimnisses nach Welschland, wo sie sich dem Zuge der Kreuzfahrer anschlossen.

Mehrere Jahre waren seit dem Auszug der Schlossherren verstrichen. Da kam eines Tages ein Pilger aus dem Heiligen Land nach Stubegg und überbrachte dem Burgvogt die traurige Nachricht, dass beide Herren von Stubenberg im Kampf um das Heilige Grab ihr Leben gelassen hätten. Er selbst habe einem der Brüder die Augen zugedrückt, und dieser habe ihm vor seinem Tode das Geheimnis des verborgenen Schatzes anvertraut und ihm die beiden Schlüssel übergeben, damit der Burgvogt den Schatz den überlebenden Sprossen des Geschlechtes einhändigen könne. Der erstaunte Vogt machte sich mit dem Pilger auf den Weg, um die Höhle beim Schöcklkreuz aufzusuchen und den Auftrag seines Herrn auszuführen. Wochenlang forschten sie eifrig nach der Höhle und dem Schatz, doch alle Mühe war vergebens; sie konnte das Versteck nicht finden. Zu guter Letzt verloren sie bei ihrem Suchen auch die beiden Schlüssel. Sie gaben nun alle weiteren Nachforschungen auf; der Schatz der Stubenberger blieb unentdeckt, und allmählich geriet die Sache in Vergessenheit.

 

Quelle: Die schönsten Sagen aus Österreich

 

Der Cache:

 

Als ich kürzlich in der Nähe des Schöcklkreuzes spazieren ging hatte ich ein äußerst seltsames Erlebnis. Aus dem Wald waren Musik und Stimmen zu hören, es klang, als würde jemand ein Lied singen. Neugierig geworden was hier vor sich ging hielt ich Nachschau und wurde Zeuge eines geheimnisvollen Treibens. Eine Schar kleiner Kobolde tanzte um ein Feuer. Ich versteckte mich hinter einem Baum und verfolgte interessiert das lustige Treiben. Der Tanz der kleinen Leute folgte dem Rhythmus einer mystisch klingenden Musik und schien ein fixes System zu haben. Ich konnte sechsundzwanzig Tänzer zählen, die sich in zwei Kreisen um das Feuer bewegten. Das Lied, dass sie dabei sangen, erzählte von einem geheimnisvollen Schatz, der sich in einer versperrten Kiste in einer engen, tiefen Felsspalte befinden soll. Die beiden Schlüssel für die Schatzkiste sollen sich unweit davon unter einem weiteren Felsen versteckt befinden. Die beiden Plätze sind auf einer Karte eingezeichnet, die sich in der mächtigen Astgabel einer Buche, die sich an eine Fichte schmiegt, befindet. Ich war von dem Schauspiel dermaßen fasziniert, dass ich unbedingt ein Foto von den kleinen Kerlchen machen wollte. So holte ich leise mein Smartphone aus der Tasche und schaltete die Kamera ein. Leider hatte ich vergessen, das Blitzlicht auszuschalten. Als ich das erste Foto machte, zuckte ein grelles Licht durch den Wald und beendete schlagartig das eigenartige Geschehen. Die Musik hörte abrupt auf, die Kobolde verschwanden wie vom Erdboden verschluckt, und auch das Feuer erlosch in der selben Sekunde. Von dem ganzen Spuk blieb keine einzige Spur zurück. Das war wirklich schade, denn ich hätte gerne gewusst, wo jenes ungewöhnliche Baumpärchen zu finden ist, bei der sich die Schatzkarte befinden soll. Dies wird nun wohl auf Ewig ein Geheimnis bleiben. Als einzige Erinnerung bleibt mir das eine Foto, welches ich euch nicht vorenthalten will!

 

Viel Spaß bei der Schatzsuche und Happy Caching!

 

 

HEUSCHRECKEN UNERWÜNSCHT!

 

Niemand muss diesen Mysti selbstständig lösen, um ihn loggen zu dürfen! Aber jeder Geocacher ist des Schreibens mächtig. Somit setze ich voraus, dass jeder Geocacher, der diesen Cache online loggt, auch tatsächlich selbst vor Ort war und sich EIGENHÄNDIG ins Logbuch eingetragen hat. Gruppenlogs, Klebeetiketten mit mehreren Namen drauf, Stempel derselben Machart und ähnliche Logeinträge sind UNERWÜNSCHT!

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Fgntr 2: nz ubrpufgra Chaxg, hagre Sryf orv Onhz Svany: nhs nyyra Ivrera erva va qvr Fcnygr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)