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Endmoräne "Wierener Berge" EarthCache

Hidden : 9/18/2019
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:




"Mit Hohe Heide wird der vorwiegend aus vielen Endmoränen bestehende Höhenzug der Lüneburger Heide bezeichnet. Die naturräumliche Haupteinheit liegt, von Nordwest nach Südost, im Südwesten der Hansestadt Hamburg sowie in den nds. Landkreisen Harburg, Heidekreis, Lüneburg, Uelzen, Celle und Gifhorn."1 Dieser Earthcache soll sich mit einem speziellen Teil der Hohen Heide beschäftigen: Mit den halbinselartig ins Uelzener Becken vordringenden Wierener Bergen.

Einstieg:
Das Pleistozän und Holozän sind Abteilungen des Erdzeitalters. Im Pleistozän kam es zu gewaltigen Vereisungen der Nordhalbkugel. Im Holozän bildeten sich die heutigen Landschaftsformen.

Pleistozän vs. Holozän
Pleistozän vs. Holozän

Allgemein:
"Eine Endmoräne oder Stirnmoräne ist eine wallartige Aufschüttung (Moräne) von Gesteinsmaterial am Ende von glazialem Inlandeis oder eines Gletschers. Eine Endmoräne kennzeichnet die Linie des maximalen Gletschervorstoßes oder eines Gletscherstillstandes."2

"Endmoränen entstehen, wenn sich am Ende eines Gletschers Abschmelzen und Eisnachschub die Waage halten. Der Eisrand bleibt dann über längere Zeit stabil; das Eis selbst bewegt sich aber nach wie vor. Da der Eisrand nicht gerade verläuft, sondern in einzelne Loben (Gletscherzungen) zerfällt, haben auch Endmoränen einen solchen lobenartigen Verlauf."2

Es wird zwischen Satzendmoränen und Stauchendmoränen unterschieden.

Während die Stauchendmoräne vor allem in der Vorstoßphase der Gletscher gebildet wird, entstehen Satzendmoränen in der Phase des Stillstandes der Gletscherfront. Dabei wird das mitgeführte Material wie bei einem Förderband an der Stirnseite abgelagert. Zusätzlich kommt es zu einer starken Auswaschung des antransportierten Materials durch Schmelzwässer, so dass Kiese und Steine in der Moräne überwiegen. Bei der Stauchendmoräne findet diese Auswaschung nicht in diesem Maße statt. Hier sind dann sehr unterschiedliche Materialien verschiedener Größen zu finden.


Temperatur fallend... Gesteinsmassen steigend...

Im Speziellen die Wierener Berge:
Die Wierener Berge gehören zu einem Endmoränenwall, der in der Saale-Eiszeit (ca. 235.000 - 125.000 Jahre vor heute) aufgetürmt wurde... Dem Lüss. Im Verlauf dieser Kaltzeit bewegten sich riesige, aus Schweden und Finnland kommende Eismassen nach Süden. Diese Gletscher modulierten die heutige Oberfläche des Kreises Uelzen. Einzelne Gletscherzungen bildeten dabei die südwärts ausgerundeten Buchten und stauchten zwischen sich, in Nord-Süd-Richtung verlaufende Höhenrücken auf. Sie brachten unterschiedlichste Bodenbestandteile wie Sand, Ton, Geröll und riesige Findlinge in unseren Raum. Die Wierener Berge sind ein sandig-kiesiger Endmoränenzug in Form einer Stauchendmoräne, die am hohen Berg mit 136 m ü. NN ihre größte Höhe erreicht. Kies- und Gesteinsablagerungen auf den Höhen der Endmoräne beweisen, dass das Gletschereis zeitweilig bis über die Höhen der heutigen Endmoränenwälle aufgeschoben war und seine Schmelzwässer nach Südosten ins lse-Allertal abflossen.

Texte:
1Wikipedia: Seite "Hohe Heide" Wikidata-Objektkennung Q16831847
2Wikipedia: Seite "Endmoräne" Wikidata-Objektkennung Q1585022
Bilder:
alle selbst


Um diesen Cache zu loggen, müsst ihr vier Aufgaben beantworten und ein Foto machen:

1. Suche an Station 1 die Infotafel Nr. 1. In welchem Stadium der Saale-Eiszeit modulierte der Gletscher die heutige Oberfläche des Kreises Uelzen?
2. An den Koordinaten der Station 2 findest du einen Aufschluss. Hier kannst du sehen aus welchem Material die Endmoräne der Wierener Berge besteht. Beschreibe es bitte und gehe insbesondere dabei auf Farbe und Körnung ein.

3.a. Schau Dir an Station 3 die Form der Endmoräne an. Kannst du aus deiner Beobachtung und vielleicht unter Zuhilfenahme der Karte der Info-Tafel von Station 1 bestimmen aus welcher Himmelsrichtung der Gletscher während der Eiszeit das Bodenmaterial hierhin geschoben hat? Nenne diese Himmelsrichtung.
3.b. Vor Ort findest du mehrere Betonsockel, aber einer ist besonders auffällig. Mache ein Foto von dir oder einem Körperteil oder einem persönlichen Gegenstand oder Maskottchen oder deinem GPS mit lesbarer Koordinate auf diesem Fotopunkt. Optimal wäre es, wenn du das Foto in die Richtung machen könntest, aus der der Gletscher kam.

4. Sieh dich an Station 4 um. Wie ist das Gelände geformt? Eher als ein gleichmäßiger Höhenzug? Oder wie eine wellenförmige Dünenkette? Welcher im Listingtext beschriebene Vorgang ist für die Geländeform verantwortlich?

GSA und Groundspeak stellt es den EC-Besitzern seit dem 10. Juni 2019 wieder frei, ein Foto als Beweis des Besuches zu fordern. Aber da es ja ohnehin Ehrensache ist, braucht man den Hinweis eigentlich gar nicht, oder!?

Durch das Absenden einer E-Mail (Message-Center ist selbstverständlich auch okay) mit den Antworten und eurem GC-Namen an uns und das Hochladen des Fotos in euren Online-Log erteilt ihr euch die Logfreigabe selbst. Sofern es Probleme mit euren Lösungen geben sollte, melden wir uns!
Schickt die E-Mail an
kenguruhs_earth-caches@gmx.de.

Das Team KenGuruh wünscht viel Spaß an diesem Ort. 🦘



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