Seit dem Jahre 1988 steht hier in der Nähe ein Schulgebäude, welches bis 2006 die Realschule Herzberg, die Nachfolgerin der Oberschule 2 beheimatete. Unsere Schulleiter waren Herr Vater und Frau Kasper. Trotz großem Engagement der Schüler, der Eltern und Lehrer der Realschule wurde diese geschlossen. Zwei Jahre wurde dieses Gebäude rekonstruiert und ein Anbau mit Fahrstuhl und Aula vervollständigten das Schulgebäude. Seit 2008 befindet sich jetzt hier die Oberschule Herzberg, die aus den Schülern und Lehrern der Realschule und der Gesamtschule zusammengelegt worden ist.
Die Partnerschaft zwischen der Schule Nr. 38 Tschita und der Herzberger Schule bzw. deren Vorläufern (Realschule, Oberschule II) existiert seit 2003. Jährlich wechselnd findet jeweils ein Austauschbesuch in Herzberg bzw. in Tschita statt.Seit 2005 bestimmen gemeinsame Projekte die Zusammenarbeit.
Die russischen als auch die deutschen Schüler besuchen die Klassenstufen 7 bis 11. Die russischen Schüler erlernen Deutsch als erste Fremdsprache bereits ab der 2. Klasse. Die Partnerschule in Tschita versteht sich als Mittelschule mit verstärktem Deutschunterricht. Die Herzberger Schüler erlernen Russisch als zweite Fremdsprache an den zwei hiesigen weiterführenden Schulen. Seit drei Jahren wird nicht nur den Oberschülern, sondern auch den Gymnasiasten die Teilnahme am Schüleraustausch als Möglichleit der Anwendung und Vertiefung sprach- und landeskundlicher Kenntnisse angeboten.
In diesem Jahr (2017) wird ebenfalls die Oberschule Falkenberg an unserem Schüleraustausch teilnehmen.
In unseren Projekten beschäftigen wir uns gemeinsam mit unseren russischen Freunden mit unterschiedlichen Themen, z.B. "sagen unserer Heimat", "Die Niederlausitz und die Braunkohle", "Woher kommen wir?", "Feiertage und Feste", Erstellen eines Kochbuches, zweisprachig und mit Rezepten aus beiden Ländern, "Bilder einer Reise", "Geschichten auf dem Weg nach Sibirien", "Kirchen in Russland und Deutschland" ... und in diesem Jahr:
"Geocaching - eine internationale, digitale Schatzsuche in Deutschland".
Tschita ist eine große Stadt in Sibirien mit mehr als 400 000 Einwohnern, ca. 700 km östlich des Baikalsees, nicht weit entfernt von der mongolischen und chinesischen Genze. Dort und am Baikalsee machen wir uns im nächsten Jahr auf die Suche nach Caches und hoffen, dass unsere Austauschschüler sich ebenfalls vom Geocachingfieber anstecken lassen!
Bisher wurden wir tatkräftig unterstützt von MITGAS, der Stiftung DRJA, der Sparkassenstiftung Zukunft EE und dem Landkreis EE, denen unerser herzlicher Dank gilt.
11.10.2018 Happy hunting aus dem fernen Sibirien wünscht eine Delegation der Herzberger Oberschule, die noch bis zum 18.10. bei der Partnerschule in Tschita weilt. Am 20.11.2019 werden nun die Austauschschüler in Herzberg erwartet.