Achtung es besteht Lebensgefahr!

In Magdeburg hat Stromversorger E.ON Avacon das zweite 110-kV-Umspannwerk im Norden Sachsen-Anhalts in Betrieb genommen.
6,5 Millionen Euro hat der Stromversorger in den Hochspannungsknoten am Glindenberger Weg investiert. Gebaut wurde kein herkömmliches Umspannwerk, was Hoch- in Mittelspannung (10-30 kV) transformiert. Hier bleibt der Strom im Hochspannungsbereich. Dadurch erreicht das Werk eine Aufnahmekapazität von 4000 Ampere.
Normale Umspannwerke kommen auf 1250 Ampere.
Ein solchen Hochspannungsknoten mit Netzbetreiber 50 Hertz Transmission wurde zuvor schon in Stendal-West gebaut. Nach Magdeburg folgte in Förderstedt noch ein drittes Umspannwerk dieser Art. Ziel ist es, das Hochspannungsnetz fit für dezentrale Einspeisungen zu machen.
Hier kommt der Strom von den Windkraftanlagen aus den ostelbischen Gebieten an. Je nachdem, wie viel Strom windabhängig fließt, kann er nach Magdeburg weitergereicht oder direkt zur Weiterleitung in das 380-kV-Netz nach Wolmirstedt umgeleitet werden. Vom Windrad direkt in das europäische Verbundnetz. Da in Sachsen-Anhalt mehr Strom erzeugt als verbraucht wird, ist die Stabilisierung dieser Einspeisung wichtig.
Für die ostelbische Regionen gibt es im Umspannwerk vier Leitungsfelder. Zwei weitere Felder sorgen für die Anbindung an das Magdeburger Stadtnetz, und zwei Felder sind der Anbindung vom Hochspannungsknoten Wolmirstedt vorbehalten. Insgesamt gehören zur Ausstattung des neuen Umspannwerkes acht Leitungsfelder, eine Kupplung, zwei Sammelschienenfelder, sowie ein Betriebsgebäude und zwei Relaishäuser.
Mitarbeiter arbeiten vor Ort nur im Wartungsfall. Gesteuert wird das Umspannwerk von der E.ON Avacon-Schaltzentrale in Salzgitter (Niedersachsen) aus. Das Werk steht etwas abgelegen in unmittelbarer Nähe des Verbindungskanales zwischen Elbe und Mittellandkanal im Industriegebiet Magdeburg-Rothensee.
Würde jemand nur auf einen Meter an die 110-kV-Leitungen herankommen, könnte ein Lichtbogen entstehen. Dann wäre von der Person nicht viel mehr als ein Häufchen Asche übrig.
Das Werk ist in hochgestellter Bauweise errichtet. Stromführende Leitungen sind fünf Meter hoch angebracht, damit sich Wartungsfahrzeuge in der Anlage frei bewegen können.
Für das Magdeburger Industriegebiet ist das Umspannwerk kaum von Bedeutung. Die Anlieger dort werden von den Städtischen Werken über ein knapp fünf Kilometer entfernt gelegenes Mittelspannungsumspannwerk versorgt.
Zum Cache!
Die D-Wertung spiegelt nicht die Aufgabenstellung zum Rätsel wieder. Eher sollte hier der Umgang mit der entsprechenden ECA unbedingt beherrscht werden. Weiterhin ist es hier schwierig nicht Beobachtet (im Dunkeln, ist gut munkeln) zu werden, was eventuell zu Aufregungen der Beobachter führen würde. Bei Nässe, Reif, Schnee oder ähnlicher Witterung raten wir davon ab den Outdoorteil zu absolvieren. Wie immer gilt hier natürlich: Niemand ist gezwungen diesen Cache anzugehen. Jeder ist für sein Handeln selbst Verantwortlich, Geocaching.com und der Owner des Caches übernehmen keine Haftung und/oder Verantwortung.