HEILSAMER BRUNNEN
Der Heilsame Brunnen ist ein regional bedeutender Wallfahrtsort zwischen den niederösterreichischen Gemeinden Leobersdorf und Sollenau.
Die Quelle wurde zunächst wegen der ihr nachgesagten heilsamen Wirkung bekannt, selbst Todgeweihte sollen genesen sein. Vor allem Augenkranke suchten sie auf. Weshalb sie und die eigens daneben errichtete Marienkapelle heute noch Ziel von Pilgern aus den umliegenden Gemeinden sind.
Gegen Ende des zweiten Weltkriegs wurde die Marienkapelle von russischen Soldaten vollkommen zerstört, doch am 13. Mai 1945 pilgerten 300 Gläubige zum notdürftig instand gesetzten Heiligtum. Im selben Sommer fand die feierliche Neuweihe statt. Nach einer Generalsanierung 1990 wurde die Kapelle am 22. April wieder eingeweiht.
Wasserqualität:
Zwischen 1959 und 1966 wurde das Wasser des Heilsamen Brunnens von Chefchemiker Ingenieur Rudolf Hock aus Sollenau zu verschiedenen Jahreszeiten untersucht. Die Analysen ergaben, dass die Zusammensetzung dem Vöslauer Mineralwasser gleicht.