Skip to content

Garnisonsgeschichte #6 Mystery Cache

This cache has been archived.

Investigator.: Das Versteck wurde leider entfernt, deswegen ist hier nun Schluss.

More
Hidden : 10/12/2017
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Anlässlich des zehnten Jahres nach Auflösung der Blücher-Kaserne, habe ich diesen Cache ausgearbeitet. Zum einen zur Erinnerung an 70 Jahre Garnisonsgeschichte in Hemer, zum anderen verbrachte ich hier selbst eine lange Dienstzeit.

 

 

Nun zur Geschichte der Blücher-Kaserne:



Im Herbst des Jahres 1934 hatte der Reichsfiskus Getreidefelder in Apricke erworben, um sie als Übungsgelände für die Wehrmacht nutzen zu können. Vorausgegangen war im Januar 1934 in Iserlohn, dass der Bau von drei Kasernen, die späteren Blücher-, Winkelmann- und Seydlitz- bzw. Corunna- Kasernen, beschlossen worden war, aber Truppen erst nach Iserlohn verlegt werden sollten, wenn das Apricker Feld ebenfalls zur Verfügung stehen würde. Im Oktober 1934 kam dann hinzu, dass ein Ergänzungsbataillon in Hemer stationiert werden sollte. Dieses wurde ab Sommer 1935 in seit Dezember 1934 eigenes dafür gebauten Baracken im Zentrum von Hemer untergebracht. In den späten 1930er-Jahren entstanden dann unterhalb des Jübergs die ersten Kasernengebäude, als die Wehrmacht die Panzerkaserne in Hemer baute. Nach Kriegsbeginn (1939) wurden die Planungen geändert und das Gelände als Stammlager VI A genutzt.

 

 

Nach der Befreiung des Lagers durch die US-Armee richteten sie das Internierungslager Camp Roosevelt ein und übergaben dies den Briten, die es dann als Civil Internment Camp No. 7 bezeichneten. Zwischen 1946 und 1956 befand sich dort die belgische Casernes Ardennes, das die britische 49th Infantry Division an die belgische 2nd Belgian Infantry Division übergeben hatte.

 

 

Als 1956 die Allgemeine Wehrpflicht eingeführt wurde, war Hemer einer der ersten Standorte der Bundeswehr. Am 1. Juli 1956 zog das erste Panzerbataillon in Hemer ein, am 12. Januar 1957 folgte als weiterer Großverband das Panzergrenadierbataillon 13 aus Schleswig. Die vorher als Jübergkaserne und danach zeitweise als Panzerkaserne bezeichnete Einrichtung wurde 1964 nach dem preußischen Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher benannt. Aus dem Panzerregiment 100, das 1970 anrückte, entwickelte sich durch verschiedene Umstrukturierungen und Zusammenlegungen 1975 die Panzerbrigade 20 „Märkisches Sauerland“.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs veränderte sich auch in Hemer die Struktur der Bataillone. Einige Bataillone wurden aufgelöst, dafür wurde eine Fahrschule, Sanitätskompanien und ein Ausbildungszentrum eingerichtet. 2004 gab Verteidigungsminister Peter Struck die Auflösung des Standortes und die Verlegung der meisten Truppen nach Augustdorf bekannt. Bis 2007 wurde die Kaserne im Zuge der Umstrukturierung der Bundeswehr geschlossen. Am 23. Januar 2007 fand die offizielle Abschiedsveranstaltung statt, am 2. Oktober übergab die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben das Gelände der Stadt Hemer.

Zehn auf dem Gelände befindliche Unterkunftsgebäude stammten zu diesem Zeitpunkt noch aus dem Jahr 1935, zwölf Verwaltungsgebäude aus den Jahren 1935 bis 1985. Die im November 2006 vorhandenen 14 Hallen, Lagergebäude, Depots und Garagen wurden in den Jahren 1975 bis 1985 erbaut. Drei weitere Gebäude der technischen und sozialen Infrastruktur stammten aus den 80er-Jahren.

Zum Standort gehörten neben der eigentlichen Liegenschaft die Standortübungsplätze Deilinghofen (der sich oberhalb der Kaserne befand) und Ostsümmern sowie die Standortschießanlage Landhausen. Des Weiteren befand sich in Hemer eine Außenstelle der Standortverwaltung Unna.

Anmerkung von mir: Ebenfalls gehörten das Munitionslager Hemer Becke, eine Panzerverladeanlage (etwa beim heutigen McDonalds), ein Soldatenheim (Bereich Felsenmeer- Center, Stephanstr.), OHG und UHG am Ennertsweg dazu.

Die Gruppe der Ehemaligen, Reservisten, Hinterbliebenen des Deutschen Bundeswehrverbandes blieb in Hemer bestehen.

 

 

Im Oktober 2007 erwarb die Stadt Hemer das Kasernengelände. Das Gelände wurde unterteilt in die Gebiete KulturQuartier in der Landesgartenschau, WohnQuartier an den Stadtterrassen, LGS Hemer 2010 - Stadtterrassen und Felsenpark und GewerbeQuartier am Felsenpark. Von letzterem Gebiet verkaufte die Stadt im Mai 2008 eine Teilfläche für die Realisierung eines Gewerbeclusters im Bereich des Sicherheits- und Katastrophenschutzes.


Im Sauerlandpark befindet sich ein Traditionsraum der Bundeswehr und ein Stalag- Gedenkraum.

 

Chronologie:

 

1936 - 1939 Panzerkaserne

1939 - 1945 Stammlager (Stalag) VI A

1945 - 1945 Camp Roosevelt (US)

1945 - 1946 No.7 Civil Internment Camp (GB)

1946 - 1956 Casernes Ardennes (BE)

1956 - 1964 Jübergkaserne (DE)

1964 - 2007 Blücher-Kaserne (DE)

2010 - heute Landesgartenschau NRW, danach Sauerlandpark Hemer

 

 

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Blücher-Kaserne (Hemer)

https://www.pzbrig20-hemer.de/

https://img.geocaching.com/cache/large/b965b5ce-6905-4a7e-81b5-eae44d372752.jpg

 

Bilder:

Bubo, Ehemaligenkameradschaft der Panzerbrigade 20, http://stalag6a6d.fr/, Radio-MK

 

 

Geochecker

 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Ratyvfpu: Mvssre, Mnuy

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)