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Der einsame Berg Traditional Cache

Hidden : 10/17/2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Mit der Bergbahn auf die Zugspitze? Das kann doch jeder! Bei diesem Cache handelt es sich vermutlich um den höchsten Nano Deutschlands. Wer über ausreichend Kondition und Trittsicherheit verfügt kann hier einen der einsamsten und zugleich atemberaubensten Gipfel in Deutschland erleben. Der Hochwanner ist der zweithöchste Berg Deutschlands. 

 


Eckdaten: etwa 20 km, ca. 1400 Höhenmeter, Tour beinhaltet leichte Kletterei, Trittsicherheit und gute Kondition sind Grundvoraussetzung. Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet/Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.

Aufstieg zum Mitterjöchl: Vom Parkplatz aus folgen wir der Beschilderung Richtung Rotmoosalm. Keine 5 min später zweigen wir rechts ab und gewinnen etwas an Höhe. Der Weg flacht aber wieder aus und gibt rechter Hand einen wunderschönen Blick auf die Hämmermoosalm frei mit den dahinter aufragenden Felswänden von Hinterreintalschrofen und Hochwanner. Unser Tagesziel ist noch weit entfernt. An den beiden nächsten Wegekreuzungen folgen wir der Beschilderung und gelangen in das Tal des Leitenbaches. Der Forstweg endet am Bach, den wir auf einer Holzbrücke überqueren. Nun geht es auf einem schmaleren Bergweg durch dichteren Fichtenwald etwa 200 Hm hinauf. Wir treffen wieder auf die Forststraße, die vom Parkplatz aus über die Gaistalalm zur Rotmoosalm relativ steil hinaufzieht. Es wird nun sonniger. An der Stelle der früheren Rotmoosalm (1904 m) biegen wir nun links auf einen Bergpfad ab und steigen bequem zum unbenannten Joch (2100 m) nördlich des Predigtstuhls hinauf. Am Joch erwartet uns ein Holzbankerl. Der Hochwanner ragt im Norden über uns auf. Doch nicht von diesem Joch, sondern vom knapp 1 km entfernten Mitterjöchl steigen wir dem Hochwanner entgegen. Die Querung zum Mitterjöchl gehen wir in nur 20 min. Vielleicht ist es eher dort angebracht, eine kleine Pause einzulegen: Denn auch am Mitterjöchl steht eine Bank, und man kann von hier aus sehr gut den weiteren Weg studieren.

Vom Mitterjöchl zum Gipfel: Damit beginnt der etwas ernsthaftere Teil der Wanderung. Zunächst noch unschwierig folgen wir dem Grasrücken heran an die schotterigen Hänge, auf denen das Steigen nun schon eine Nuance anstrengender ist. Wir gelangen an den Felsriegel heran, der auf zweierlei Arten überwunden werden kann: Entweder durch eine Rinne (die Stelle ist mit einem großen blauen „W“ gekennzeichnet) oder links herum über etliches Geröll aber ohne Kraxelei. Ich entschied mich im Aufstieg für die Rinne, die zwar leicht zu durchsteigen, aber voller Geröll ist. Es wird kaum gelingen, keinen Stein loszutreten, so dass ich die Rinne nur dann empfehle, wenn man allein unterwegs ist. Nach der Rinne halten wir uns rechts, folgen einigen Steinmanderln und queren leicht aufwärts steigend hinüber ins Hochwannerkar. Nun liegen die letzten beiden Wegabschnitte vor uns: Der Aufstieg durch das Kar zu einem Sattel und der finale Schlussanstieg. Das Kar durchsteigen wir besser nicht auf direktem Weg, sondern folgen den Wegspuren an den von uns aus gesehen rechten Rand des Kars. Hier ist der Anstieg wegen des vielen Gerölls zwar öfters etwas mühsam, aber bei weitem nicht so unangenehm wir auf der Direttissima. Wenn wir den oberen Rand des Kars auf ca. 2650 m erreicht haben, erwartet uns eine fantastische Sicht auf die Zillertaler Alpen. Jetzt queren wir auf einem kurzen Grat an den Gipfelstock heran. Die restlichen 100 Hm sind nicht so schwierig, wie es der Anschein erweckt. Wir orientieren uns an der direkten Linie zum Gipfel und werden auch nicht mehr klettern müssen. Halten Sie immer Ausschau nach Steinmännern und verblichenen Markierungen: Zum Gipfel führen mehrere Wege, aber wer sich zu weit rechts hält, gelangt schnell in die ein oder anderen Kraxelei, die Spaß machen kann, aber vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Das Gipfelkreuz rückt schnell näher. Erst dort wird der vollständige Blick auf das Wetterstein frei.

Das Besondere am Gipfelpanorama des Hochwanners ist der Ausblick auf die unmittelbar Umgebung im Norden: Zugspitze, Zugspitzplatt und Jubiläumsgrat. In weiterer Ferne liegt im Westen das Karwendel. Im Süden blicken wir auf Hohe Tauern sowie Zillertaler und Stubaier Alpen, bei bester Fernsicht können wir auch einige Gipfel der Dolomiten erkennen.

Additional Hints (Decrypt)

Nz/Vz Tvcsryxerhm

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)