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Es war ein warmer Frühlingstag und ich trabte fröhlich durch den Wald. Der Pokémon neben mir und ich hockten uns hinter einen Distelbusch, um uns zu verstecken. Vor uns war eine große Steinfläche, die an einen reißenden Fluss grenzte. Man konnte schemenhaft den Eingang in eine Höhle erkennen, die zwischen mehreren Felsbrocken lag. Dessen Bewohner saß entspannt in der Sonne und einer seiner drei Köpfe trank aus dem Fluss. Sein Körper glänzte in der Sonne und die grauen Flügel lagen über dem blau roten Muster seines Körpers.
Plötzlich drehte sich der linke Kopf in unsere Richtung und seine leeren, grauen Augen starrten uns an. Der weinroten Kranz um seinen blauen Kopf wippte dabei umher. Mein Partner erschrak leicht und sein oranger Körper zuckte zusammen. "Stell dein Feuer ein!", zischte ich ihm zu, "für den Lilanen ist alles bereit. Sehen wir zu, das wir verschwinden, eh uns das Streifenmonster dort drüben bemerkt." Ich machte eine spöttische Kopfbewegung zu dem am Wasser sitzenden Wesens und schlüpfte leise aus unserem Versteck. Mein Begleiteter sagt nur: "Genieße deine restlichen Momente", dann folgte er mir und seine himmelblauen Augen funkelten verräterisch.
Ich warf einen Blick über die Schulter zurück und vergewissert mich, dass der aufgedrehte, orangene Feuerflummi von Drache, der nicht mal Flügel hatte, keinen Unsinn anstellt. Ich sprang auf einen umgestürzten Baumstamm und bohrte meine Krallen in die Rinde, um besseren Halt zu finden. Mein Begleiter hatte nur an den Hinterbeinen Krallen und nur zwei Beine und brauchte dementsprechend etwas länger als ich. Ich reckte den Hals und nahm Witterung auf. Hamster? Denen sollte man nicht zu nahe kommen. Das Geschöpf saß mümmelnd unter einem Haselnussstrauch und knabberte an einem Blatt. Es spitze die riesigen Ohren und schaute auf einen Punkt links von mir. Ich folgte seinem Blick und dort stand mein Begleiter und zündete unbewusst mit seiner Schwanzspitze ein bisschen Totholz an, das in seiner Nähe lag. So ein Trottel, dachte ich nur und stöhnte innerlich auf. Der Hamster hat es wohl auch gerochen, jedenfalls blitzten seine roten Augen den ungebetenen Gast wütend an. Sein hellblauer Körper hatte dunklere, lilane Flecken und auch seine Ohren wurden von verschiedenen Blautönen gerahmt. Mein Begleiter glühte förmlich vor Schuldbewusstsein und rannte schnell davon. Ich seufzte genervt und folgte seiner Spur.
"Lass uns zurückkehren und Bericht erstatten, nicht, dass der Blumenkranz bis dahin weg ist ", sagte er, als ich ihn eingeholt hatte. Er schlängelte sich auf einem Pfad zwischen den Weiden entlang und das Gestrüpp lichtete sich etwas. Da stieg mir der Geruch der Kätzin die hier lebte in die Nase und ich öffnete mein Maul etwas. Sofort verdüsterte sich meine Stimmung. "Hier entlang", rief ich, schlug einen Haken und lief mit der Schnauze am Boden dem frischen Geruch hinterher. Auf seinen zwei Beinen war mein Begleiter nicht so schnell wie ich auf meinen Vier und ich musste öfters stehen bleiben, damit er nicht komplett den Anschluss verlor. Da saß sie dann! Oben auf der Astgabel eines Baumes und starrte mich an. Die Feuerkugel blieb versteckt im Unterholz, außer Sichtweite und ich war auf mich allein gestellt.
"Wer ist noch da außer dir?", fragte sie argwöhnisch und kringelte ihren Schwanz zu einem Wirbel. An der Spitze war etwas Fellflaum und ihr grauer Pelz war im Getummel der vielen Schatten des Baumes schwer auszumachen. "Niemand", log ich und hoffte, dass das kleine Feuerbiest still blieb und mir nicht meine Chance versauen würde. Ich sprang kräftig vom weichen Waldboden ab und krallte mich in der Rinde des Baumes fest. Mit den Hinterbeinen schob ich mich zu ihr auf die Astgabel hinauf und balancierte mein Gleichgewicht aus. "Keinen Schritt näher!", drohte sie mir und legte die Ohren flach an. "Sonst was?", höhnte ich und mein ganzer Hass gegen sie kam von Neuem auf. "Sonst erledige ich dich auch noch", miaute sie und schaute mich mit Genugtuung an, in der Hoffnung, dass ihre Worte mich verletzen und ich durch meine Erinnerungen durcheinander kommen würde. Sie irrte sich. Bevor ich richtig darüber nachgedacht hatte, wie ich sie am Besten angreifen könnte, hatte mein Körper schon den ihren gerammt und sie fiel mit rudernden Pfoten vom Baum. Überrascht schrie sie auf und ich stürzte ohne zu zögern hinter ihr her. Im Sprung wand ich meinte Pfoten so, dass sie bei der Landung die Schultern der Kätzin nach unten drückten. Durch mein Gewicht war sie im erstem Moment überwältigt, doch dann sie stemmte sich zornig auf und stieß mich von ihr weg. Meine Krallen rissen ihr dabei einige Fellbüschel aus dem Pelz. Ich rappelte mich auf und umkreiste sie drohend. Meine gelben Augen hielten sie fest im Blick und achteten auf jede kleine Bewegung. Ihre glitzerten gefährlich und voller Hass und Abneigung. "Du hast meine ganze Familie ausgelöscht, aber mich kriegst du nicht!", schrie ich erbost und griff ich sie erneut an. Diesmal tat ich so als wolle ich ihre rechte Seite attackieren, zielte aber auf ihr linkes Vorderbein und stieß es mit voller Kraft unter ihr weg. Sie brach zusammen und wir rollten einige Meter weg, eh wir uns wieder von einander lösten. Ein unterdrücktes Fauchen kam aus ihrer Kehle. "Nur du fehlst noch", knurrte sie. Dieses Mal wartete sie nicht auf einen Angriff von mir, sondern sprang mich direkt an. Sie traf mein Hinterteil und biss mir kräftig in meinen linken Hinterlauf. Blut strömte aus der Wunde und befleckte meinen schönen Tigerpelz. Ich duckte mich nach hinten weg, um ihr mein Bein zu entreißen, verlagerte mein Gleichgewicht auf die linke Seite und riss meine rechte Vorderpfote herum, um sie in ihre Flanke zu bohren. Dadurch lockerte sich ihr Griff etwas. Das reichte um mich von ihr los zu reißen. Ohne Atem zu schöpfen, schlug ich gezielt auf einen Punkt an ihrem Hinterlauf und augenblicklich brach sie zusammen. Die Kätzin wimmerte vor Schreck und Angst, da sie ihr Hinterbein durch die Betäubung nicht mehr spürte. Ich sprang auf ihre Schultern, kratzte mit den Hinterbeinen über ihren Bauch und verbiss mich in ihrem Hals. "Ich habe dich besiegt, das ist jetzt wieder mein Land. Verschwinde von hier!", miaute ich mit einem knurrenden Unterton, bevor ich mich angewidert von ihr abwandte und blutspuckend davon humpelte. Ich hörte noch ihr leises röcheln, eh ich außer Hörweite war...
"Und?", hörte ich eine tiefe Stimme brummen. Ich blickte auf und sah den großen, lilanen Drachen neben dem Feuerball sitzen. "Mein Kampf ist ausgefochten. Deiner wartet am Fluss bei den Felsen", murmelte ich erschöpft und hob den Blick, um ihm in die Augen zu schauen. Der Drache nickte anerkennend, schwang sich daraufhin in die Höhe und flog anmutig in die angegebene Richtung davon. Der Feuerteufel lief auch los und ich schaute ihnen noch eine Weile hinterher. Ich sah eine Mauer mit Efeu, die Schatten bot. Es kostete mich mehr Kraft als ich erwartet hatte, aber ich schaffte es trotzdem hochzuklettern. Oben angekommen legte mich ins Efeu, leckte meine Wunden und schlief kraftlos ein...
Ihr braucht nur zu wissen um welche Pokémon es in der Geschichte geht und müsst die Nummer und den richtigen Namen herausfinden. Nummer und BWW des Namens zusammen addieren und dann hat Pokémon 1 (der erste der beschrieben wird Nr 1, der zweite 2,...) z.B. den Wert 123. Der Ich- Erzähler ist Nr. 6
Für Nord:
P6 - P5 + ((P3 + 40) × 2) - P2 + 19 = XXX
Für Ost:
P1 - P4 + ((P3 + 40) × 2) - P3 - 28 = YYY
Die Dose liegt bei:
N 52° 26.XXX
E 013° 16.YYY
Ihr könnt auch überprüfen wie viele und welche richtigen Pokémon ihr gefangen habt:
Pokémon Checker
Wenn ihr bis jetzt alles richtig habt dann sollte das auch kein Problem mehr sein:

Viel Spaß!
Achtet wie immer auf vorbeikommende Muggel und verhaltet euch unauffällig. Es ist keine Gewalt notwendig.
Herzliche Glückwünsche an:
FTF: NetF1re
STF: tarozwo und MonsterZicke
TTF: x22niZa und martl