Dank eines verdienten 3:1-Erfolgs gegen Basaksehir FK feierte die TSG Hoffenheim den ersten Sieg in einem internationalen Wettbewerb und schob sich in der Gruppe C damit an den Türken vorbei auf Rang drei. Die Kraichgauer zeigten eine konzentrierte Vorstellung und erspielten sich zahlreiche Torchancen, die nach der Halbzeit auch verwertet wurden.
Verfehlte das Tor per Freistoß knapp: Kerem Demirbay (re.).
/strong> zwei Wechsel in seiner Startelf vor: Statt Zuber und Kramaric begannen Kaderabek und Schulz. Damit besetzte der Coach die defensiven Außenpositionen um. Kaderabek spielte rechts für Uth, der wieder in die Offensive rückte, Schulz übernahm links für Zuber. >
Basaksehir begann forsch und setzte die TSG im Spielaufbau zunächst früh unter Druck. Die Hoffenheimer benötigten ein paar Minuten, um richtig ins Spiel zu finden. Mit einem direkten Freistoß schoss Demirbay mit der ersten guten Gelegenheit der Partie indes nur knapp über die Querlatte (13.). Ereignisreicher wurde es aber erst ab Mitte der ersten Hälfte. Zunächst verfehlte Kerim Frei mit einem abgefälschten Schuss das TSG-Tor nur knapp (26.).
Dann nahm 1899 spürbar an Fahrt auf. Nach einem wuchtigen Distanzschuss von Demirbay, der Keeper Mert einige Mühe bereitete (29.), stand vor allem Wagner nun im Mittelpunkt des Geschehens: Der Nationalspieler setzte zunächst Amiri, der anschließend aus spitzem Winkel an Mert scheiterte, per Absatzablage gekonnt in Szene, Wagners Nachschuss landete neben dem Tor (32.). Mit einem wuchtigem Schuss aus sehr spitzem Winkel (33.) sowie einem Kopfball aus leichter Rücklage (35.) verfehlte Wagner das Basaksehir-Tor nur knapp. So blieb es zur Pause beim torlosen Remis.
Die TSG knüpfte nach Wiederbeginn nahezu nahtlos an die Leistung der zweiten Hälfte der ersten 45 Minuten an. Einziger Unterschied: Nun münzten die Hoffenheimer ihr Chancenplus auch in Treffer um. Den Anfang machte Hübner, der bereits in der ersten Hälfte mehrmals nach Demirbay-Ecken frei zum Kopfball gekommen war, mit einem akkuraten Abschluss neben den rechten Pfosten (52.). Nur sieben Minuten später stand es 2:0. Nach maßgenauer Flanke - wieder von Demirbay - aus dem linken Halbfeld vollstreckte Amiri am rechten Pfosten sehenswert per Volleyabnahme in die Maschen (59.)
Jubelten über den ersten Sieg in einem internationalen Wettbewerb: Die TSG-Spieler.
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Avci reagierte auf Seiten von Basaksehir mit einem Doppelwechsel, Mahmut und Napoleoni kamen für Erdinc und Irfan Can. Doch dies brachte keine neuen Impulse bei den Istanbulern, auch wenn Abwehrspieler Attamah nach einer Standardsituation schon in der 73. Minute nur knapp verpasste. Besser machte es die TSG: Nach Aufbaufehler der Türken leitete Joker Ochs per Kopf gedankenschnell zu Schulz, der mit einem wuchtigen Linksschuss auf 3:0 erhöhte (75.).
Erst jetzt kamen die Türken zu ihren besten Chancen der Partie, Batdal verzog per Kopf nur knapp (83.), Kerim Frei traf mit einem wuchtigen Distanzschuss die Querlatte (88.). Die letzten Minuten bestritt die TSG nur noch zu zehnt, weil Amiri nach einem Krampf (88.) nicht mehr auf das Feld zurückkehrte. Mit dem Schlusspfiff gelang dem eingewechselten Napoleoni schließlich nach kleinem Solo noch der Ehrentreffer zum 1:3 aus Sicht der Gäste (90.+3).
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