Charakteristisch für den bis heute weithin sichtbaren, lang gestreckten Bau ist eine Observatoriumskuppel, die für Testzwecke eingerichtet wurde. Die Firma Zeiss produzierte bereits nach dem Ende des Ersten Weltkrieges nicht mehr an diesem Standort. Erst am 11. September 1929 verkaufte sie das Areal an die Radiowerk E. Schrack AG, die hier ihre Radioröhren- und Radioproduktion einrichtete. 1939 gänzlich vom Philips-Konzern übernommen, wurden am Standort ab 1940 feinmechanische Instrumente für Schiffs- und Flugzeugbau erzeugt, nach 1945 wieder Radioröhren. 1947 wurde an diesem Standort das erste Tonbandgerät von Philips produziert, 1964 das erste Videogerät; in den 1970er Jahren folgten Radiorecorder. Das Areal wurde durch Grundzukäufe ausgebaut, um 1961 bis 1964 großzügige Zubauten zu ermöglichen. Es umfasste nach den Erweiterungen über eine Gesamtfläche von 34.000 m², von denen sich auf 15.000 m² Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 47.000 m² befanden. 1985-1987 kam es zur Absiedlung der Produktion. Das Areal wurde 1982 vom Bund erworben und 1989 dem Heer zur Nutzung übergeben, das dort Lager, Werkstätten und Unterkünfte einrichtete. (Quelle: www.wien.gv.at)
Gewidmet ist diese kleine Dose (Inhalt: Logbuch) meiner jüngeren Schwester. Dinge verändern sich, Werte auch, Erinnerungen verschwinden oder werden optimiert. Ich fand es als Kind immer so interessant wie die hunderten Mitarbeiter täglich mit Bussen heran- und wieder abgekarrt wurden...wo gibts das heute noch. Am riesigen Firmenparkplatz, der abends und am Wochenende frei zugänglich und meist völlig leer war, habe ich damals meine ersten Versuche Rad zu fahren unternommen, später Bremsübungen mit unserem Renault 4 (erledigt heute ABS).
Ach ja, heute ist das Gebäude mit der Linie 51A oder, mit ein paar Schritten zu Fuß, der Linie 48A erreichbar. Wer mit dem Auto kommt möge bitte die Kurzparkzone beachten. In der Nähe befindet sich auch eine Telefonzelle der besonderen Art, eine Fleischerei mit steirischen Spezialitäten, ein Restaurant und das Schutzhaus am Ameisbach. Weitere Informationen zum Heeressportzentrum findet ihr unter www.bundesheer.at
Zur Zeit befindet sich am Gelände auch die Ganztagsschule Kinkplatz, oder jetzt eben Ganztagsmittelschule Toricelligasse, aber das ist eine andere Geschichte.
Bitte keine Absperrungen übertreten!
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