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Schloss Untermatsch -ZF186 Traditional Cache

Hidden : 11/11/2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


- Im Matscher Tal auf einer Höhe von 1.400 m erheben sich auf einem Hügel die Burgruinen Obermatsch und Untermatsch mit der kleinen St. Martins Kapelle in der Mitte.

 

Die „Vögte zu Matsch“:

Das Wappen der Vögte von Matsch.

Die Geschichte des Tales ist eng mit jener der Vögte von Matsch verbunden. Man nimmt an, dass „Egno de Amatia“, ein Nachkomme der Grafen von Tarasp, mit der Einsetzung als Vogt des neu gegründeten Klosters Marienberg um 1161 im Obervinschgau sesshaft wurde. Die Vögte von Matsch zählten zum churrätischen Uradel und waren deshalb freie Herren. Das Geschlecht breitete sich schnell aus. Es erwarb neben den vielen Gütern in Tirol die Herrschaft Kirchberg in Schwaben, die Herrschaft Razüns in Graubünden, die acht Gerichte in Prättigau und ansehnliche bischöfliche und kaiserliche Lehen im Veltlin. Fünf Matscher hatten die Landeshauptmannschaft in Tirol inne und traten auf an der Seite der Fürsten Tirols als ihre mächtigen und verlässlichen Helfer im Krieg und Frieden. Noch am Ende des 15. Jahrhunderts, kurz vor dem Aussterben des Geschlechtes zeichnete sich Gaudenz von Matsch durch Tatkraft und Heldenmut auf. Er führte die Tiroler im Jahre 1488 als oberster Feldhauptmann im Kriege gegen Venedig siegreich an und schlug die Venezianer bei Rovereto. Gaudenz wurde in den Briefen vom Kaiser Maximilian als „unser lieber, getreuer Graf Gaudenz“ angesprochen. 1504 starb mit dem Grafen Gaudenz von Matsch das Geschlecht in männlicher Linie aus. Unter den Vögten gab es auch gewissenlose und brutale Raubritter. So wurde Vogt Ulrich II. vom Beschützer zum Unterdrücker des Klosters Marienberg. Der damalige Abt des Klosters Hermann vom Schönstein wandte sich wegen der barbarischen Übergriffe der Matscher an den Landesfürsten Otto von Tirol und bat um Hilfe. Ulrich II. fühlte sich vom Abt hintergangen. Am 26. August 1304 überfiel der Vogt das Kloster, nahm den Abt gefangen, schleppte ihn nach Schlinig und ließ ihn dort am so genannten „Prälatenstein“ in der Nähe der Schliniger Alm enthauptet. Ins Kloster zurückgekehrt, begann der Vogt zu rauben, was immer ihm in die Hände kam; ganz besonders hatte er es auf die Urkunden abgesehen. Unter dem Namen „Matscher Sacco“ ist dieser Klosterraub in die Geschichte Marienbergs eingegangen. Mittlerweile sind auf dem „Schlossbichl zu Matsch“ zwei verschiedene Burgen entstanden, zum einen „Obermatsch“ und einige Meter darunter, aber immer noch auch dem Schlosshügel, „Untermatsch“! Vogt „Ulrich III. von Untermatsch“ überfiel im Jahre 1351 seine beiden Vettern Hartwig und Johann, rammte ihre Burg Obermatsch, zerstörte sie und rottete diese ältere Linie der Familie aus. Er selbst zog sich auf die viel günstiger gelegene Chruburg zurück, die er ihrem Erbauer, dem Churer Bischof Heinrich von Montfort, um 1297 genommen hatte.

 

- Nella valle di Mazia ad un'altitudine di 1.400 m su una collina, il castello rovina "Obermatsch" e "Untermatsch" con la piccola cappella di San Martino in mezzo.

 

- In the Matscher valley at an altitude of 1,400 m rise on a hill, the castle ruins "Obermatsch" and "Untermatsch" with the small St. Martin's chapel in the middle.

Additional Hints (Decrypt)

1,7z & Fcbvyre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)