Um 1830 begann in Sachsen die Aufstellung des sogenannten Grundsteuerkatasters. Es wurde aufgestellt, um ein gerechtes Steuersystem einzuführen.
Jeder Besitzer sollte einen abgegrenzten Teil der Erdoberfläche bekommen. Nach einer Begehung wurden Holzpflöcke in die Erde geschlagen und später duch Geodäten kartographiert.
Zur dauerhaften Festlegung der Grenzen über viele Jahre wurden die Holzpfähle durch Grenzsteine ersetzt. Diese waren sehr unterschiedlich in Größe, Form und Material. Durch immer fortwährende Vermessungen kamen neue Grenzsteine hinzu oder verloren auch ihren Wert. Fakt ist, noch heute lassen sich mit aufmerksamem Blick immer wieder solche Zeitzeugen entdecken.
Zu Ehren der ersten Geodäten, welche durch unendlichen Einsatz und Ausdauer das Liegenschaftskataster in Sachsen schufen, wurde diese Cacheserie ins Leben gerufen.
Für weitere Details zur Geschichte des Liegenschaftskatasters ist das Internet eine sehr gute Quelle und wer persönliche Erfahrungen hören möchte, ist beim Vermesser seines Vertrauens immer willkommen.