Der Biesenthaler Schatz – Legende oder Realität?
Als ich noch in Wiege lag, erzählte man mir immer die Geschichte des sagenumwobenen „Biesenthaler Schatzes“. Auf dem Schlossberg lebte im 18. Jahrhundert eine Prinzessin auf der dortigen Burganlage. Die Reste kann man sich heute noch dort anschauen. Die Prinzessin war die Hüterin des Biesenthler Schatzes, so wie alle Generationen ihrer Familie zuvor. Da es ihre einzige Aufgabe war, fing sie sich schnell an zu langweilen. Bei Vollmond ging sie Weiß gekleidet durch den Schloßgarten, hatte ein goldenes Spinnrad in der Hand und sang dabei dass die jungen Biesenthaler Burschen wie von einem Magnet angezogen zum Schlossberg kamen. Die Burschen kehrten nie wieder nach Hause zurück. Niemand weiß was mit ihnen geschehen ist. Auch ein junger Gärtnerbursche erfuhr dieses Schicksal. Jedoch wurde er von seinen kleinen Bruder „Finus“, der in der Nacht wach lag verfolgt. Finus sah wie die Prinzessin im Schloßgarten saß, sang und dabei die Münzen des Biesenthaler Schatzes zählte. Sein Bruder war wie verzaubert von ihr angezogen. Er nahm ihre Hand und sie tanzten zusammen durch den nebeligen Schloßgarten. Finus holte sich ein paar Münzen aus der Schatztruhe, verlor dabei seinen Bruder aus den Augen und musste alleine wieder nach Hause. Sein Bruder wurde nie wieder gesehen. Finus ging von nun an zu jeden Vollmond in den Schloßgarten und holte sich wieder Münzen. Als er wieder einmal vom Schloßberg zurück kam und die letzten Münzen vom Biesenthaler Schatz in der Hosentasche hatte, knallte es so laut, das die Erde bebte. Am Tag darauf fand man auf dem Schloßberg nur noch die Reste der Burg. Von der Prinzessin und der Schatztruhe fand man keine Spur mehr. Finus hatte jedoch so viele Münzen mit nach Hause genommen dass er es in seinem ganzen Leben nicht schaffte das Geld jemals auszugeben! Einen Teil der Münzen versteckte er in der Biesenthaler Flur so gut, dass bis heute diese Münzen niemand gefunden hat. Als vor einigen Jahren das Haus von Finus abgrissen werden musste, fand man einen Plan mit Münzen. Es wird vermutet, dass man damit das Versteck der von Finus versteckten Münzen des Biesenthaler Schatzes finden kann. Vielleicht findest Du den Schatz!?
Ich hatte mal gehört wenn man die Herkunft der Münzen klären kann sowie aus Buchstaben Zahlen macht, findet man das Versteck!
Meine Theorie für die Koordinaten:
52° D+E-F, (B+C+H+P+Q+R)/2‘
013° K+L-M-2, A+N+G-R+O‘
Wenn Du den Schatz findest nim bitte nur eine Münze als Andenken mit!
Platz für TB’s gibt es da bestimmt.
Viel Spaß und Erfolg!
Flitz