Skip to content

32 Rostocker Greif - Fritz Reuter Mystery Cache

Hidden : 11/12/2017
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Im Jahr 2018 feiert die Stadt Rostock ihr 800-jähriges, der Rostocker Zoo sein 120-jähriges und die Universität Rostock 2019 ihr 600-jähriges Bestehen. Damit blickt die Stadt auf viele Jahre Geschichte zurück.


Diesem Doppeljubiläum wollen wir uns auch als Geocacher, die mit der Stadt verbunden sind, widmen und mit 80 Dosen in Form unseres Wappentiers, dem Greif, ein Zeichen setzen.

Der Greif, das wohl bekannteste Fabeltier hier im Nordosten, ist seit dem 14. Jahrhundert das Rostocker Wappentier. Er beschützt die Stadt und soll der Erzählung nach auch goldene Eier legen. Dies würde sicher den Stadtvätern recht passen, doch leider blieb dies nur ein Märchen.

Freut euch auf viele Herausforderungen und achtet auf die 8 Zahlen in den verschiedenen Finals für den Bonus. Diese sind mit A bis H bezeichnet und können doppelt vorkommen, die Rechnung dazu findet Ihr dann im Bonuslisting!


Zum Cache:

Fritz Reuter (*7. November 1810 in Stavenhagen; †12. Juli 1874 in Eisenach, vollständiger Name: Heinrich Ludwig Christian Friedrich Reuter) gilt als einer der bedeutendsten Dichter und Schriftsteller der niederdeutschen Sprache.

Am 19. Oktober 1831 begann Fritz Reuter das Studium der Jurisprudenz nach dem Willen seines Vaters in Rostock. Dort und später in Jena und Camburg schloss er sich verschiedenen Burschenschaften an, aus denen er aber zum Teil wegen „rüpelhaften Verhaltens“ und „burschenschaftlicher Umtriebe“ wieder hinausgeworfen wurde. 1833 - auf der Heimreise nach Stavenhagen - wurde er in Berlin festgenommen und 1836 wegen „Teilnahme an hochverräterischen burschenschaftlichen Verbindungen in Jena und Majestätsbeleidigung“ zum Tode verurteilt. Erst am 28. Januar 1837 erfolgte die Zustellung des Urteils und die gleichzeitige Begnadigung zu 30 Jahren Festungshaft, welche auf Betreiben des Großherzogs von Mecklenburg zu acht Jahren abgemildert wurde.

Nach dem Tod seines Vaters 1845 begann Reuter mit dem Schreiben, zunächst auf Hoch- später mit wesentlich mehr Erfolg auf Niederdeutsch. Ab 1859 verlegte Dethloff Carl Hinstorff (Traditionsverlag in Rostock) Reuters Werke, was erheblich zu deren Verbreitung beitrug.
1863 verlieh die Universität Rostock Fritz Reuter die Ehrendoktorwürde. Noch im selben Jahr siedelte Reuter nach Eisenach über, wo er am 12. Juli 1874 im Alter von 63 Jahren starb.

Zeitlebens verband Reuter eine innige Abneigung gegen John Brinckman (Rostocker Schriftsteller), den er während seiner Zeit in Rostock kennengelernt hatte.

Rostock verschläft Reuter-Jubiläum

Zum 100. Geburtstag Fritz Reuters im Jahre 1910 übertraf sich alle Welt mit der Errichtung sichtbarer Zeichen ehrenden Gedenkens. Nur Rostock – wo der Dichter einen Teil seiner Studentenzeit verbracht hatte – verschlief das Jubiläum. Immerhin noch 1910, gleichwohl für jede wirklich handfeste Initiative zu spät, hatte wenigstens der Heimatbund Mecklenburg noch eine Idee: Er regte an, aus einem eben nahe Bartelsdorf gefundenen Granitblock einen Gedenkstein herzustellen. Die Idee war immerhin so gut, dass die Stadt das Geld dafür gab, allerdings erst im Juni 1911. Der Transport des massiven Steins erfolgte im Februar 1912 unter großen Mühen und die Einweihung des schlichten Denkmals feierten hunderte Einwohner Rostocks am 21. Juli 1912 mit einem großen Volksfest im Stadtpark zwischen Weißem Kreuz und Schweizerhaus. Sie gaben dort auch erstes Geld für ein wesentlich attraktiveres Denkmal, das noch im Jahr 1912 am Kröpeliner Tor entstand.


Zum Rätsel:

Fritz Reuter
De Koppweihdag

»Gu'n Morgen, Herr Apteeiker! Seggen S' mal,
Wat is woll gaud vör Koppweihddag?«
»Min Sähn, dat is de düll ste Qual,
Dat is 'ne nidderträcht'ge Plag.
Na, sett di man en beten dahl.
Du büst woll heer ut Frugenmark?«
»Ja, Herr! Ick dein dor up deen Hoff.«
»Na, sünd de Koppweihdag denn stark?«
»Ja, Herr! Sei maken't gor to groww.«
»Na, denn kumm her un dauh
Mal irst din beiden Ogen tau. –
Süh! So is't recht! Nu rük mal swinn,
All wat du kannst, in dese Buddel rin.«
De Bengel deiht ok gaanz genau,
Wat hei em heit: makt birst de Ogen tau
Un rükt recht düchtig arinner dunn.
Bautz! föll hei rügglings von den Staul her un.
As hei nu weddar sick besunn,
Seggt de Aptheikger: »Sähn, nu segg:
Sünd diine Koppweihdag nu weg?«
»Ih, Herr, von mi is nich de Frag,
Uns' Frölen hett de Koppweihdag.«


(Quellen: Dr. Karsten Schröder, Leiter des Stadtarchivs Rostock
https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Reuter#Studium_und_Burschenschaft
http://www.brinckmansdorf.de/files/geschichte/nnn_1122.pdf

"https://docs.google.com/document/d/1O_oLjRoEZu9eW94LeHk-U3Ifrz2z-PZzpoK4f5sS5tQ/edit?usp=sharing"

GeoCheck.org

BITTE KEINE FOTOS VOM CACHE IN DEN LOGS! IHR NEHMT DAMIT EUREN NACHFOLGERN DIE ÜBERRASCHUNG!! DANKE!!!

Additional Hints (Decrypt)

Zvg qrz evpugvtra Qeru xbzzfg qh naf Mvry.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)