Spuren im Sandstein
Nur durch menschliches Zutun, wird einem an den angegebenen Koordinaten die Möglichkeit eröffnet, eine geologische Besonderheit zu sehen. Hier befindet sich ein GebĂ€ude, dessen Fassade mit einem naturbelassenen typischen Sandstein aus der nĂ€heren Umgebung verkleidet ist. Entstanden ist dieser Sandstein zur Zeit der Unterkreide, dem Berriasium. Es handelt sich um einen feinkörnigen âWealden-Sandsteinâ. Das besondere an den Sandsteinplatten an dieser GebĂ€udefassade ist, dass sie nicht poliert und entlang der natĂŒrlichen SchichtflĂ€chen gebrochen sind. Sie zeigen dadurch die ursprĂŒngliche OberflĂ€che der ehemaligen SandsteinbĂ€nke mit allen typischen Strukturen.

Bei den Sandsteinplatten bei diesem GebĂ€ude sind neben den typischen Strukturen der Sandschichten auch Trittsiegel (FuĂabdruck) eines Dinosauriers, der durch den damals noch weichen, sandigen Schlamm lief, zu sehen. Es gab Dinosaurier, die sich entweder biped (zweibeinig) oder quadruped (vierbeinig) fortbewegten. Doch welche Art könnte dieses Trittsiegel hinterlassen haben?
Bei erstellten FĂ€hrtenplatten (Negativabdruck), sind die DinosaurierfĂŒĂe ursprĂŒnglich in den weichen, nachgiebigen Grund getreten worden, welcher teilweise unter flacher Wasserabdeckung lag. Im flachen Wasser wurde in diesen so entstandenen Hohlformen sandiges Material eingeschwemmt. Im Zuge der Diagenese verfestigte sich der Sand zu Sandstein, wohingegen die feinkörnigen Schichten heute unverfestigt vorliegen. Beim Abbau der SandsteinbĂ€nke zerbröckeln dann letztere. Aus diesem Grund bleiben so in der Regel nur die AusfĂŒllungen der FuĂabdrĂŒcke auf den Schichtunterseiten.
Die Palichnologie
Die Palichnologie befasst sich als ein Teilgebiet der PalĂ€ontologie mit den fossilen Lebensspuren der erdgeschichtlichen Vergangenheit. Solche Spurenfossilien können, wie z. B. Trittsiegel (FuĂspuren) und FĂ€hrten, eine ehemalige SedimentoberflĂ€che prĂ€gen oder, wie GrabgĂ€nge und Wohnbauten, ehemals oberflĂ€chennahe Horizonte tiefgehend durchdringen.
Spurenfossilien werden auch Ichnofossilien oder Ichnia (Sing. Ichnium) genannt. Die Bezeichnung Ichnologie (Spurenkunde) wurde erstmals von William Buckland (1784â1856) um 1830 verwendet. Die Palichnologie wird der Neoichnologie gegenĂŒbergestellt, die sich mit rezenten Lebensspuren beschĂ€ftigt.
(Quellen: Dr. Ute Richter Landesmuseum Hannover; Wikipedia)
FĂŒr die Logfreigabe dieses Earthcaches, beantworte bitte vor Ort die folgenden Fragen (etwas zum abmessen wĂ€re hilfreich und sollte mitgebracht werden) :
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- 1. Ist eine FĂ€hrte (mehrere "FuĂabdrĂŒcke") eines Dinosauriers zu erkennen? Wenn ja, wie weit sind die FuĂabdrĂŒcke voneinander entfernt? (SchrittlĂ€nge)
- 2. Welche MaĂe hat ein Trittsiegel (FuĂabdruck) ungefĂ€hr und wie tief ist der Abdruck ca.?
- 3. Warum ist bei FĂ€hrtenplatten (im Listing beschrieben) nur die AusfĂŒllung zu sehen? Beschreibe mit deinen eigenen Worten.
- 4. (seit 01.11.2020) FĂŒge deinem Logeintrag ein Foto von dir oder deinem GPS-GerĂ€t mit Sandsteinfassade im Hintergrund bei.
Die Antworten sendet bitte ĂŒber das Nachrichten-Center, danach kann sofort geloggt werden.
Viel Spaà beim Erkunden und Entdecken!
Gefiederte GrĂŒĂe
đŠćœĄ ZebrafĂźnk
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