Utgard III: Slidur
rplötzlich werden Loki und du, wie von einer Faust gepackt, nach oben gerissen. Euch schwinden kurz die Sinne, und als sich der Schleier vor euren Augen wieder hebt, findet ihr euch am Ufer eines Flusses wieder.

Der Fluss Slidur
»Komfortabel ist diese Art zu reisen aber nicht«, sagt Loki und steht etwas schwankend auf.
»Aber schnell ist es«, wendest du ein und siehst dich um. Ein langer Fluss liegt vor euch. In beide Richtungen ist kein Ende des Wassers abzusehen. Neben dem Fluss führt ein Weg entlang. Neben dem Weg stehen hohe Bäume und immer wieder führen Abzweigungen ins Landesinnere.
»Und wo sollen wir nun hin?«, willst du wissen.
»Nun ja«, sagt Loki, der offensichtlich weiß, wo ihr gelandet seid. »Dies scheint mir der Fluss Slidur zu sein. Der Grenzfluss zur Unterwelt. Wenn ich mich nicht irre, beginnt sie dort auf der anderen Seite, und hier, an diesem Ufer, beginnt Utgard. Wir folgen einfach einem der Pfade ins Landesinnere.«
»Na schön, aber welchem?« Du siehst dich hilflos um. »Gehen wir ein Stück«, schlägt Loki vor

Rán und die
Wellenmädchen
Nach einer Weile hört ihr Stimmen. Im Wasser tummeln sich nixenartige Wesen um eine große und imposante Frau herum. Loki spricht sie an.
»Hallo, Herrin der Wellen!«, ruft er, »Habt ihr eine Bande diebischer Riesen vorbeikommen sehen?«
»So seid Ihr Loki und Thor, auf der Suche nach dem entwendeten Hammer? Und Ihr sucht den Weg zu Thrymrs Feste? Ich bin Rán. Mein Ehemann ist der Riese Ägir, der Meeresgott, und er hat mir aufgetragen, euch zu sagen, dass er dort oben, in dem Baum einen Hinweis auf den Weg zu Thrymr hinterlassen hat. Auch Ägir ist von Thrymr hintergangen worden. Also ist er auf eurer Seite.«
Rán zeigt auf einen Baum am Ufer und danach verschwindet sie mit den Wellenmädchen in den Strudeln des Flusses.
»Glück muss man haben.«, sagt Loki.
»Und Verbündete.«, fügst du hinzu und gemeinsam macht ihr euch auf die Suche nach dem Hinweis in dem Baum.