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Alte Adorfer Mühle Traditional Cache

This cache has been archived.

Amy Farrah Fowler: SCHADE!

Da sich hier scheinbar nichts weiter tut und ich keine weitere Reaktion des Owners auf meine Reviewer-Note(s) bekommen habe, archiviere ich dieses Listing.

Bitte denke daran den Cachebehälter und eventuell Zwischenstationen wieder einzusammeln.

Bitte beachte, dass ein Cache, welcher durch einen Reviewer oder einen Mitarbeiter von Groundspeak wegen fehlender Wartung archiviert wurde, nicht wieder aus dem Archiv geholt werden kann. Siehe auch hier: LINK

Vielen Dank und Grüße

Amy Farrah Fowler
('Official Geocaching.com Volunteer Reviewer ™')

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Hidden : 12/1/2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Obwohl hier nicht viel an eine Mühle erinnert, möchte ich euch dennoch dieses schöne Kleinod mit einem einfachen Cache vorstellen. Jahreszeitbedingt gibt es hier verschiedenes zu bestaunen.


Hier könnt ihr auch einen Moment entspannen und in Ruhe loggen – benötigt wird dafür lediglich ein Stift. Verhaltet euch trotzdem unauffällig.

Die Alte Adorfer Mühle

Das Wohnhaus welches an dieses Kleinod angrenzt war einmal die einzige Wassermühle von Adorf. Das Baujahr des Gebäudes ist unbekannt. Die Informationstafel erzählt euch mehr zur Alten Adorfer Mühle. Um 1906 bestand in diesem Gebäude eine Bäckerei. 1928 wurde auf dem Platz, wo sich der Cache befindet ein Flachbau errichtet, in welchem eine Strumpffabrik betrieben wurde. Ab 1945 wurde der Flachbau als Speise- & Versammlungsraum der gegenüberliegenden Schule genutzt, sogar einzelne Klassenzimmer, der Schulhort und die Gemeindebibliothek waren in diesem Gebäude untergebracht. Nach der Wende stand das Gebäude überwiegend leer und war dem Verfall preisgegeben. Im Spätsommer 2002 erfolgte der Abriss aller Nebengebäude und Anbauten, lediglich die Alte Adorfer Mühle blieb bestehen und wird als Wohnhaus genutzt.

Die Adorfer Weihnachtspyramide

Nach dem Abriss der Gebäude wurde dieser Platz nicht mehr genutzt. Im Sommer 2008 fanden dann Bauarbeiten in der Mitte des Platzes statt. Es wurde eine Fläche aus Pflastersteinen gefertigt, denn seit dem Sommer 2005 gab es erste Ideen für eine Weihnachtspyramide in Adorf für diesen Standort. Der Verein für Orts- & Heimatgeschichte nahm sich diesem Vorhaben an und nach dreijähriger Bauzeit drehte sich am ersten Advent, den 30.11.2008, erstmals die Pyramide auf diesem Platz. Sie hat eine Gesamthöhe von 6,40 Meter, ist mit 16 Innen- & 16 Außenleuchten beleuchtet und dreht sich in einer Minute zweieinhalb Mal. Alle Figuren wiegen zusammen 280 Kilogramm.

Der unterste Teller zeigt die Ortsgeschichte. Neben dem Lokator (Ortsgründer) befindet sich ein Mönch. Beide stellen den Bezug zum Kloster Chemnitz dar, da Adorf eines der Klosterdörfer war. Der Adorfer Müller, dem vor 200 Jahren ein blutiges Schicksal ereilte – so sagt es die Adorfer Sage - ist ebenfalls zu sehen.

Die biblische Weihnachtsgeschichte wird auf dem zweiten Teller vorgestellt. Die Besonderheit: Maria mit dem Christkind und Joseph sind separat aufgestellt und drehen sich nicht mit. Die Farbgebung der Heiligen Drei Könige ist ein Hingucker.

Handwerk und Gewerbe von Adorf sind auf dem dritten Teller zu sehen. Strumpfwirker, Bäcker und Kunstmaler sind vertreten. Der Weihnachtsmann bringt den Kindern die Geschenke.

Drei Kurrendesänger und ein Laternenträger sind auf dem obersten Teller zu sehen.

Jährlich findet zum ersten Advent mit allen Pyramidenfiguren der „Mannlmarsch“ vom Gasthof Adorf bis zu diesem Ort statt. Dabei sind alle Figuren als Adorfer Originale zu sehen. Anschließend wird die Pyramide in Gang gesetzt. Die Pyramide ist jährlich von Ende November bis Anfang Februar ein fester Bestandteil des Adorfer Ortsbildes.

Sonnenuhr und Blumenpyramide

Von Frühjahr bis Herbst machte der Platz bis dato einen eher trostlosen Anblick. Mitte 2015 waren dann dazu auch die Adorfer Bürger gefragt, wie man die Fläche im Sommer nutzen kann. Dabei brachte der Verein für Orts- & Heimatgeschichte eine Sonnenuhr ins Spiel. Anfang 2016 wurde dann ein professionelles Architekturbüro damit beauftragt, die Freifläche als Kleinod mit Rundweg, Sitzgelegenheit, Informationstafel und Relikten zu planen. Ein Jahr später begannen dann die Arbeiten, welche im Herbst 2017 abgeschlossen wurden. Somit werden ab sofort die Sonnenuhr, Mühlenrad und Informationstafel ganzjährig am Ort verbleiben. Weihnachtspyramide und Blumenpyramide wechseln sich je nach Jahreszeit ab. Die offizielle Einweihung dieses Platzes fand am 03.12.2017 statt.

Erstinhalt:

1 Logbuch

Text-Quelle: Heimatkundliche Schriftenreihe "Dörfliches Leben in Adorf" des VOH Adorf / Erzg. e.V., Freie Presse

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)