Johanneskirche Reichenbrand
Das zur Herrschaft Rabenstein gehörige Reichenbrand wird 1263 erstmals im Zinsregister des Klosters Chemnitz erwähnt.
Schon 1346 wurde ausdrücklich Reichenbrand als Kirchdorf erwähnt.
Während des Dreißigjährigen Krieges 1632 brannten schwedische Soldaten „aus mutwilliger Verwahrlosung“ die Schule und die Pfarre ab.
Es war ein Verdienst des Schulmeisters David Nikolai, dass die Kirche vor den Flammen bewahrt wurde.
Erst 1656 bis 1659 war es dann möglich, das Pfarrhaus wieder aufzubauen. 1699 bis 1701 erfolgte der Neubau der Kirche, der Turm der alten Kirche blieb erhalten.
1723 wurde ein neues Pfarrhaus fertiggestellt.
Im Januar 1802 erfolgte der Abriss der alten Kirche von 1701, und im März 1802 legte man den Grundstein für die jetzige Kirche.
Als Baumeister wurde Johann Traugott Lohse von Pleißa verpflichtet, welcher sie als klassizistische Saalkirche erbaute. Der Zimmermann war David Matyas aus Grüna.
Am 27. Juni 1810 wurde das im „Empire-Stil“ errichtete Gotteshaus geweiht.
Typisch ist ein mächtiger Portikus mit dreieckigem Giebelfeld, das von monumentalen Säulen getragen wird.
Ebensolche Säulen sind an die Ecken des Gebäudes gesetzt.
Im Herbst 1818 wurden aus Anlass einer Jubelfeier zur 50-jährigen Regierungszeit König Friedrich Augusts die beiden Eichen an der Ostseite der Kirche gepflanzt.
Im Jahre 1894 erfolgte der Einbau einer Niederdruck-Dampfheizung in die Kirche.
Im Sommer 1917 wurden kriegsbedingt die Glocken abgenommen und für Kriegszwecke eingeschmolzen.
Erst am 7. Februar 1921 erfolgte die Weihe der neuen Glocken.
1963 wurde der Kirchturm neu gedeckt. 1980–1982 erfolgte die Neudeckung des Kirchendaches mit dem gebrauchten Dachschiefer.
Erst nach der Wende von 1990 konnte diese Kirche gründlich renoviert und als wertvolles Baudenkmal wieder in Wert gesetzt werden.
Die Kirche ist zusammen mit dem Kriegerdenkmal (1875) ein geschütztes Kulturdenkmal und in der Denkmalliste verzeichnet.
1993 konnte die fast 100-jährige Heizungsanlage hr der Kirche nicht merepariert werden, es erfolgte 1994 der Einbau einer Elektro-Bankheizung.
Im gleichen Jahr wurde das Kirchenschiff innen, unter den Emporen, neu verputzt.
2002 wurde der hintere Teil des Kirchenschiffes durch eine Glaswand abgeteilt, Fußbodenfliesen, Balken und Heizung erneuert, Schränke eingebaut und vieles malermäßig erneuert.
2006 wurden drei neue Glocken aus Bronze gegossen, der Glockenstuhl erneuert und der Turm außen saniert, also Putz, Turmkreuz und Turmdach erneuert.
2009 erfolgte die Außensanierung des Kirchenschiffes, also die Erneuerung des Daches und der Natursteine am Sockel, verbunden mit Putz- und Malerarbeiten.
Um die genauen Koordinaten zu finden, mußt Du erst einmal dieses Puzzle meistern!
Viel Spaß wünscht Euch DieRose
Achtung:
Es wird empfohlen, dass Puzzle auf einem PC/Laptop zu lösen.
Auf Smartphones/Tablets fehlt der Flash für die nachfolgende Lösung!