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Neustrelitzer Stolpersteine Multi-Cache

Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Stolpersteine oder Geschichte(n) aus Neustrelitz.

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Diese quadratischen Messingtafeln mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit von Hand eingeschlagenen Lettern beschriftet und werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern[1] getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen. Im Juli 2017 gab es rund 61.000 Steine; nicht nur in Deutschland, sondern auch in 21 weiteren europäischen Ländern.[2] Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt.  (Quelle: Wikipedia)

Bereits um 1703/04 holte Herzog Adolf Friedrich II. von Mecklenburg-Strelitz  jüdische Bankiers aus Frankfurt/Oder an seinen Hof. Er hoffte auf die Finanzierung seiner Projekte.  Es ist belegt, dass Jacob Isaak bereits im Dezember 1703 beim Herzog einen Schutzgeleitbrief erhielt. Schon 1 Jahr später erhielten alle 3 Hofjuden das Wohnrecht für Strelitz. Mit diesen Privilegien durften sie gleichzeitig nun auch Handel in den „Stargardischen Landen“ treiben. Für damalige Verhältnisse waren dies ungewöhnlich freizügige Privilegien, da diese nicht nur auf eine bestimmte Stadt begrenzt waren. Mit solchen Rechten ausgestattet, war der Lebensunterhalt der drei Hofjuden gesichert und ermöglichte ihnen, auch ihre Frauen und Kinder nachzuholen. Sie bildeten damit eine erste jüdische Gemeinschaft am Hofe.(Quelle: Juden in MV) Mit dem Brand des alten Schlosses und dem Umzug nach Neustrelitz verlor die Stadt Strelitz den Status der Residenzstadt und viele der christlichen Geschäftsleute wanderten ab. Um den wirtschaftlichen Niedergang zu verhindern, gestattete der Landesfürst die weitere Zuwanderung jüdischer Familien nach (Alt)Strelitz. 1827 öffnete die "Öffentliche und Freischule der jüdischen Gemeinde" ihre Pforten. Der Besuch dieser über die Grenzen des Herzogtums bekannten Schule war für arme Familien sogar kostenlos. Der letzte Schulleiter war hier der Sprachwissenschaftler Daniel Hendel Sanders. Durch Zerstörung in den letzten Kriegstagen, Straßenverlegung und Straßenumbenennungen existieren in Altstrelitz viele Adressen jüdischer Bewohner nicht mehr, so dass dort heute eine Stele an die jüdischen Bewohner erinnert. (siehe Referenzpunkt)  

Begebt euch nun auf die Stadtbesichtigung der besonderen Art durch Neustrelitz, genießt die Stadt und sammelt die Informationen in beliebiger Reihenfolge. Die Referenzkoordinaten führen euch  in die Nähe der Stolpersteine. Sucht dort im Umkreis nach den Steinen und den gesuchten Informationen.

Station 1      53° 21.828 13° 03.807

Hier stehen wir in der Glambecker Straße .. (A) in der die Familie ........ (B) ein Textilgeschäft führte.
A - ...... (it.QS der Hausnummer)
B - .......(it.QS der Buchstabenwerte des Nachnamen)
C- ........(Alter des jüngsten Familienmitgliedes bei seinem Tod)

Station 2     53° 21.897 13° 03.552

Hier wohnte Erna ...... (D), deren verstorbener Mann Mitglied des Vorstandes der jüdischen Gemeinde Mecklenburg-Strelitz war.
D - ........(it. QS der Buchstabenwerte des Nachnamen)
E - ........(it. QS des Geburtsjahres)

Station 3    53 21.959 13 03.472

Hier befanden sich Wohnung und Polsterwerkstatt von Familie .........
F - ........(Buchstabenwert  4. Buchstabe des Nachnamen)
G - ....... (it.QS Fluchtjahr)
H - ........(Anzahl Buchstaben des Fluchtlandes)

Station 4  53 21.733 13 03.827

Hier lebte der Schneidermeister ......
I - ......... (Anzahl der Buchstaben des Vornamens)
J - .........(Anzahl der Buchstaben des Nachnamen)
Die Töchter überlebten und emigrierten in die USA.

Station 5   53 21.694 13 03.881

Hier lebte der Schneidermeister .......
K - .......(Anzahl der Buchstaben des Vornamens)
L - ........(Anzahl der Buchstaben des Nachnamen)

Station 6   53 21.664 13 03.935

Hier wohnte und  arbeitete Familie ...... in ihrem Schuh- und Lederwarengeschäft.
M - .......(Anzahl der Buchstaben des männlichen Vornamen)
N - ........(Anzahl der Buchstaben des weiblichen Vornamen)
O - ........(it.QS des Geburtsnamen)

Station 7   53 21.784 13 04.105

Hier befand sich das Bekleidungsgeschäft  und der Wohnort von ......
P - .......(Anzahl der Vornamen)
Q - .......(starb im Monat Q - Nr. des Monats)

Station 8   53 21.636 013 04.335

Hier wohnte die Familie ........., die eine Firma für Häute, Felle und Rauchwaren betrieb.
R - ........(Anzahl der Buchstaben des männlichen Vornamen)
S - ........(Buchstabenwert des 9. Buchstaben des weiblichen Vornamen)
T - .........(Buchstabenwert des 8. Buchstaben des Nachnamen)

Station 9     53 21.561 013 03.983
U - ........(Alter von Fritz)
V - ........(Alter von Paul)
W - .......(Alter von Max)
X - ........(Alter von Franz)
Y - .........(Alter von Alex)

Station 10    53 21.515 013 04.182
Z -  .......(Hausnummer ohne Buchstaben)




Wenn ihr alle nötigen Informationen habt, nun noch ein wenig Rechnerei. Das Finale liegt bei
Nord (Z+X+W+B)° (H+Q). C*F+A*K*I-D +18
Ost (L+E-T)° (J-N). (G-M+O-U)+P*S*Y+R*V+32





Additional Hints (Decrypt)

Vz Purpxre vfg rva Fcbvyreovyq! Qvr Xbbeqvangra mh qra Fgbycrefgrvara fvaq vz Hzxervf iba 10-20 Zrgrea - qvr Uähfre züffra avpug orgergra jreqra. Nyyr Fgbycrefgrvar fvaq vz össragyvpura Enhz.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)