Der Fennsee
Verglichen mit seiner Vergangenheit ist diese Fläche jedoch eher winzig. Die Geschichte des Sees geht über 20.000 Jahre zurück, nämlich bis zum sogenannten "Brandenburger Stadium" der Weichsel-Kaltzeit - oder auch umgangssprachlich als "Weichsel-Eiszeit" bezeichnet. Als das Eis schmolz, bildeten sich hier große Schmelzwasserrinnen.

Der Wilmersdorfer See um 1900
Ein kleines Stück weiter folgt dann der Fennsee. Die Nebenrinne setzt sich nach ihrer Unterbrechung durch die Stadtautobahn, Sportplätze, Sommerbad Wilmersdorf und einige bebaute Straßenzüge in den künstlich angelegten Gewässern Hubertussee und Herthasee fort, anschließend trifft sie am Koenigssee senkrecht auf eine Hauptrinne.
Neben der "Großen Grunewaldseenkette" und der "Kleine Grunewaldseenkette" verläuft vom Rathaus Schöneberg in Ost-West-Richtung noch eine weitaus kleinere und kürzere Nebenrinne. Diese begann ursprünglich am Schöneberger Nollendorfplatz. Das östlichste Gewässer dieses Nebenrinne bildet heute der Ententeich im Rudolph-Wilde-Park an der U-Bahn Station Rathaus Schöneberg, dem sich nach Westen der Volkspark Wilmersdorf anschließt. Der westliche Teil des Volksparks ist zum großen Teil auf dem ab 1915 zugeschütteten Wilmersdorfer See angelegt. Heute würden die Kinder auf dem Foto in etwa auf die nun im Park angelegten Tennisplätze blicken.
Viel Spaß beim suchen oder fluchen wünscht...

Wer meine Dose gerne meiden möchte, der soll dies auch gern tun, ich zwinge niemanden hier diesen Punkt zu holen. Ich habe dadurch weniger Wartungen und ihr keine Zeitverschwendung. Ist also eine "Win-Win" Situation für alle Seiten!