Neuigkeitsmeldung 2.1.2018
Aufgrund der Bilder von Salzburger bin ich ziemlich sicher, dass das Final noch in der Baumwurzel ist. Allerdings ist die Schneelage im Gitschtal wohl zur Zeit derart, dass ich vom Suchen dieses caches bei Schnee eindringlich abrate. Man muss ja kein Frusterlebnis herausfordern.
Dieser cache hat tatsächlich eine besondere Geschichte und ist daher zumindest für mich schon etwas Besonderes. Lange suchte ich diesen Stein vergeblich, obwohl ich wusste, dass dieser existieren muss ....
Aus dieser langen Suche entstand übrigens auch der cache Bernd.
Aber dann folgte ich einem Wadi und fand die Koordinaten für den Goldsuchstein.
Ja, es folgt langer Text, aber bitte vollständig lesen.
Aus meinen anderen "Goldstein-Caches" ist ja vielleicht bekannt, dass diese Landart-Objekte von Herrn Mag. art Johannes Angerbauer-Goldhoff angelegt werden. Immer schön mit Vergoldung, einer Bohrung (für die vier Elemente) und auch einer Plakette (zur Versiegelung). Aber es gibt eine Ausnahme - nämlich einen vergoldeten Stein, welchen Herr Angerbauer-Goldhoff nicht groß publik gemacht hat. Nennt sich Goldsuchstein (Name liegt doch schon nahe an Geocaching, oder?) bei Weissbriach. Dieser Stein wird auch im neu geplanten Infofolder 2018 zu den Goldsteinen nur sehr vage eingezeichnet sein. Er ist der einzige Stein der Serie ohne Bohrung und Bronzesiegel.
Jetzt darf ich mal aus einer Mail mit Johannes wörtlich zitieren:
"D.h. der Stein ist nur sehr, sehr wenigen bekannt = ein kleines Gold Geschenk an die Geocacher family :-)))"
Nicht, dass Johannes den Stein extra für uns Geocacher vergoldet hat. Aber Johannes hat also zugestimmt, dass ich Euch diesen Stein zeigen darf. Finde ich einfach super und vielleicht hält doch der ein oder andere Geocacher an diesem Ort einmal inne und denkt über die Motivation von Johannes Steine zu vergolden etwas nach. Wenn wir so unbeschwert unserem Hobby nachgehen können, lohnt es sich in diesen Zeiten ganz bestimmt. Ich komme übrigens auch nicht nur regelmäßig ins Gail- und Gitschtal, weil die Landschaft hier so schön ist. Manchmal sitze ich einfach nur an einem schönen Platz und hänge meinen Gedanken nach .... Wer aus einer Großstadt kommt, hat da einen anderen Bezug.
Geht also bitte pfleglich mit diesen Informationen um.
Zum cache selbst:
Nachdem nun schon zwei Kunstwerke von Johannes zerstört wurden habe ich diesmal eine kleine Hürde (Multi) eingebaut um Zufallsfunde auszuschließen. Der Stein nennt sich schließlich Suchstein.
Parken
N 46° 41.099 E 013° 15.804
Der Weg beginnt an einer Sitzbank bei:
N 46° 41.142 E 013° 15.785 (Trailhead)
Ein Wadi ist ein ausgetrockneter Flusslauf, der nur nach starken Regenfällen vorübergehend Wasser führt. Dieser Multi ist ein Fieldpuzzle - Du musst also eine Aufgabe oder ein Rätsel lösen um die Koordinaten des Finals zu erhalten. Dabei habe ich mich an einer Vorlage beim Cacherzentrum Kreuth (ob Rattendorf) orientiert. Wer dort den cache „Ein höllandische Multi in Kreuth I“ GC76QKV gemacht hat, wird auch hier schnell fündig. (Danke an Team damenweb).
Nochmals ganz deutlich: Am Beginn des Multi liegt also kein Behälter!!!!!
N 46° 41.187 E 013° 15.979
Am Start des Multi ermittelst Du die Koordinaten vom Final.
Bitte verändert die Aufgabe nicht. Du musst nur nachdenken und nicht handwerklich tätig werden. Dafür bist Du wahrscheinlich ganz allein und hast viel Zeit.
Wichtiger offener Hint für das Rätsel:
Ein Schlüsselring ist eine Null.
Wichtiger offener Hint für das Final:
Derartige Verstecke eignen sich oft für Schlangen als Untermieter.* Daher erst mit Stock testen, ob der Behälter gerade bewacht wird.
*Wusstest Du schon, dass ich schon einmal von einer Schlange gebissen wurde?
Siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Angerbauer-Goldhoff