Diese Mühle soll vom Gutsherrn errichtet worden sein, weil die Wassermühlen im Ort das erhöhte Aufkommen an Getreide nicht schafften. Das Haupt-Kammrad, das noch in der Mühle vorhanden ist,. trägt als Inschrift das Datum 1793. Dies muss das Jahr der Erbauung sein. Um 1856 wurde ein weiteres Kammrad eingebaut, nun gab es zwei Mahlgänge. Die Mühle wurde vor dem 1. Weltkrieg mit Diesel angetrieben, das Windrad stand seither still. Der Sterzbalken wurde noch einmal ausgewechselt, ist aber schon wieder durch Witterungseinflüsse verfallen. Vom Dieselhaus ist noch ein Fundamentstück erhalten, darauf ist ein Mühlstein als Tisch. Es gab 2 volle Etagen, von 4,5 x 4,0m Größe, dazu den steilen Dachboden. Das Eingangsgeschoss war der frühere Mehlboden. Eine Treppe führt in das Obergeschoss, in den Getreideboden. Scheunen- und Wohnhausgiebel wurden im Jahre 1867 neu und massiv errichtet, sie werden wohl ausgewittert gewesen sein. Im Scheunengiebel wurde vom Besitzer eine junge Katze gefunden. Sie wurde wahrscheinlich, wie es damals Sitte war, als Bauopfer lebend eingemauert. Im August 1976 begannen die Restaurierungsmaßnahmen des damaligen Besitzers. Heute schauen wir auf eine wunderschöne restaurierte „Schwarze Mühle“! Woher dieser Name rührt, ist leider nicht überliefert.
Zum Cache. Die Straße zur Mühle ist Privatweg und mit dem PKW nicht befahrbar, deshalb liegt der Cache etwas entfernt aber mit einem schönen Blick auf die Mühle, man kann aber auch einen kleinen Spaziergang dorthin machen.
1. Mühlentour II - Turmwindmühle Rippicha
2. Mühlentour II - Bockwindmühle Heuckewalde
3. Mühlentour II - in Vorbereitung
4. Mühlentour II - in Vorbereitung
5. Mühlentour II - (Bonus) in Vorbereitung
Bonusinfo = Zahl im Logbuch =
B