In Deutschland gab es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zahlreiche Kartoffeldämpfanlagen, in denen durch Dampfgaren von Kartoffeln in größeren Behältern stärkereiches Futter für die Schweinemast gewonnen wurde.
Unsere Oma hat früher selber noch Kartoffeln für die Schweine in dieser Anlage zum Garen abgegeben, daher haben wir uns diesen Ort für unseren zweiten Cache ausgesucht.
In den 1950er Jahren hatten viele kleine Höfe eigene kleine Kessel auf ihren Dielen, in denen sie ihre Futterkartoffeln kochten. Mit zunehmenden Viehbeständen kamen dann zunächst mobile Dampfkessel auf Ackerwagen in Gebrauch. Doch infolge des Aufschwungs nach dem Zweiten Weltkrieg reichte auch das bald nicht mehr aus. Es entstanden vielerorts ortsfeste Dämpfanlagen mit deutlich größerer Kapazität. Allein im Landkreis Nienburg waren mindestens sechs Anlagen in Betrieb.
Herzstück der Dämpfanlage ist ein auf vier Stahlstützen stehender, etwa sieben Meter über dem Boden befindlicher Kesselstand, worin sich vier große Stahlkessel befinden. In ihnen wurden die Kartoffeln gegart. Den notwendigen Dampf erzeugte im angrenzenden Kesselhaus ein etwa sechs Meter langer, ölbefeuerter Dampfkessel. (Text aus Wikipedia (teilweise verändert))
Parken mit Auto in der Nähe ist möglich.
Wir mussten das Versteck des Caches leider etwas verlegen, sodass er sich jetzt nicht mehr direkt an der Anlage aber immer noch fast in Sichtweite befindet, da der Cache immer wieder "verschwunden" ist und die Anlage (und der Cache) seit Neustem immer wieder unter dem Einfluss unvernünftiger Muggel leidet.
Viel Spaß beim Suchen