Wenn man von der Schillerhöhe kommend auf die Gerlinger Hauptstraße stößt, übersieht man leicht eine Gazelle. Sie ist zu Ehren des Gerlinger Bürgers und Missionars Johannes Rebmann gegossen und am 27. März 1957 aufgestellt worden.
Johannes Rebmann hat im 19. Jahrhundert fast 30 Jahre lang in Ostafrika, im heutigen Kenia, missioniert und u.a. die Sprachen Kikuju, Kinika und Kisuaheli studiert. Er hat ein Wörterbuch verfasst ("Dictionary of the Kinyassa Language") und als erster Europäer den Kilimandscharo gesehen. Seinen Berichten über einen schneebedeckten Berg in Afrika wurde lange Zeit kein Glaube geschenkt.
(Quelle: http://www.johannes-rebmann-stiftung.de/cms/missionare-aus-gerlingen/johannes-rebmann/rebmann-johannes-leben-und-werk/)
Der Besuch der Gerlinger Gazelle ist besonders empfehlenswert im Frühling und Sommer: Wenn man der Hauptstraße bergab Richtung Innenstadt folgt, kann man sich an den immer wieder neu liebevoll hergerichteten Blumen auf den Seitensteifen der Straße erfreuen.
Es handelt sich um einen traditionellen Nano-Cache. Stift mitbringen!
Prinzipiell ist der Cache rollstuhltauglich. Es erfordert aber etwas Gelenkigkeit, um den Cache zu bergen.
Das Betreten der Wiese um das Tier herum ist nicht nötig. Das Denkmal bitte nicht besteigen!
Der Platz selber ist von den umliegenden Häusern zwar gut einsehbar, wird aber von Fußgängern wenig frequentiert. Die Autofahrer sind in der Regel auf die scharfe Kurve am Übergang Haupt- und Panoramastraße konzentriert.
Viel Freude beim Suchen!