Seit über einem Jahr gehöre ich jetzt schon zur Geocacher-Gemeinde. Ich denke, die Zeit ist gekommen, einen eigenen Cache zu verstecken.
Nun zum Geocache:
Der Bahnhof Rehagen Früher:

Der Bahnhof Rehagen Heute:

Zeitgeschichte von 1875 - heute
1875 erfolgte die Inbetriebnahme der Haltestelle Clausdorf der Königlichen Militäreisenbahn auf der Strecke Militärbahnhof Berlin Schöneberg–Zossen–Schießplatz, mit einem Stumpfgleis (Anschluss) zu den Ziegeleien.
Am 15. Mai 1876 wurde die Station für den öffentlichen Personenverkehr freigegeben.
1889/90 erfolgte ein Ausbau der Bahnhofsanlagen mit zusätzlichen Ziegelei-Anschlussbahnen.
1893 wurde die hölzerne Fußgängerüberbrücke, die sogenannte Seufzerbrücke, durch eine eiserne Brücke ersetzt.
Am 15. Dezember 1893 wurde die Station in Rehagen-Clausdorf umbenannt.
1895 wurde ein zunächst kleiner Lokomotivschuppen errichtet, der 1896 vergrößert wurde.
1898 wurde die Streckengeschwindigkeit durch einen verstärkten Oberbau auf 80 km/h heraufgesetzt.
1906 - 1912 wurde das Empfangsgebäude errichtet, größer als alle anderen auf der Strecke.
Im September 1907 erfolgte die Umbenennung der Station in Rehagen-Klausdorf.
1919 übernahm die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft die Strecke als eingleisige Nebenbahn Zossen–Jüterbog.
1921 wurden die bis dahin vom Militär genutzten Räume des Empfangsgebäudes zu Wohnungen umgebaut. Aus der Kantine wurde eine Bahnhofswirtschaft. Die Eisenbahndienst- und Büroräume blieben. Der Bahnhof Rehagen-Klausdorf wurde von Beginn an als Lokbahnhof konzipiert, der mindestens bis 1951 dem Bahnbetriebswerk Jüterbog unterstellt war.
1937 erhielt das Empfangsgebäude durch Anbau einen Toilettentrakt für die Bahnhofswirtschaft. Dadurch bekam die Wohnung im Obergeschoss einen Balkon. Die Bahnmeisterei gab ihre Geschäfts- und Werkstatträume 1969 auf und zog nach Zossen.
Ab 1973 fungierte der Bahnhof Rehagen-Klausdorf als Haltepunkt.
Der ehemalige Lokschuppen wurde als Lager für die Zivilverteidigung genutzt. In dem Balkonanbau am Empfangsgebäude, der das Befehlsstellwerk beherbergte, wurde ein Kulturraum eingerichtet. Dort wurde der Dienstunterricht abgehalten. 1981 begann der Umbau des Gebäudes der Bahnmeisterei 88 zum Verwaltungsgebäude.
Am 25. Januar 1995 wurden die Gleise 3, 4, 6, 7 und 14 stillgelegt, somit entfiel auch die Nutzung als Anschlussstelle.
Am 18.April 1998 erfolge die Einstellung des Personenverkehrs und die Stilllegung der Anlagen auf dem Streckenabschnitt Zossen - Sperenberg.
Am 01.04.2003 kaufte die Erlebnisbahn GmbH die Strecke Zossen - Jüterbog und machte sie zur längsten Draisinenstrecke Deutschlands (40km).
2010 erwarb ein neuer Eigentümer das Empfangsgebäude und den Lokschuppen, dieser eröffnete im ehemaligen Empfangsgebäude ein Restaurant.
Seit 2016 besteht die Möglichkeit in Schlafwagen dort zu übernachten.