Cache mit tollem Blick (Revival)
"Mit meinem ersten Geocache-Versteck verbinde ich zahlreiche wundervolle Erinnerungen", berichtet der Cache-Owner Jo Ke.
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DREI FRAGEN AN JO KE:
Wie hast du mit dem Geocaching begonnen?
Jo Ke: Durch die ZDF-Kindersendung "Löwenzahn" mit Fritz Fuchs wurde meine Neugier für die GPS-basierte Schatzsuche, dem Geocaching, geweckt. Einer meiner ersten Entdeckungen war ein Geocache mit dem Namen "Biosphärenreservat Pfälzer Wald" in Johanniskreuz, der einen Löwenzahn-Bezug hatte. Leider waren die Caches, die von der Löwenzahn-Redaktion veröffentlicht wurden, oft mit sehr weiten Anfahrtswegen verbunden. Deshalb habe ich im Internet recherchiert und herausgefunden, dass ich auch direkt vor meiner Haustür auf Geocaching.com nach Geocaches suchen kann.
Wie kam es dazu, dass du diesen Cache versteckt hast?
Jo Ke: Zuerst habe ich wie die meisten Schatzsucher meine ersten Caches in Deutschland, Luxemburg, Frankreich gefunden. Während einer Geocaching-Tour in Strande bei Kiel hat mich das Geocaching-Fieber so stark erfasst, dass ich beschloss, meinen ersten eigenen Geocache zu verstecken. Dieser Geocache war der erste von mehreren, die ich ab dem 14.06.2011 entlang des Panoramawegs auf Roscheid platziert habe. Nach einer gewissen Zeit, in der ich das Geocaching aus den Augen verloren hatte, wurden alle meine Caches in Konz von einem Reviewer archiviert und sind somit von der Bildfläche verschwunden.
Wie kamst du auf die Idee, den Geocache erneut zu verstecken?
Jo Ke: Trotz meiner gelegentlichen längeren Pausen bin ich dem Geocaching stets treu geblieben. Immer wenn ich unterwegs bin und gerade daran denke, schaue ich nach, ob in der Nähe Geocaches versteckt sind. Bislang habe ich so bereits über 400 Geocaches gefunden und geloggt. Als ich durch eine Benachrichtigung darauf aufmerksam wurde, dass keiner meiner alten Geocaches mehr existiert, habe ich mich entschieden, mein schönstes Versteck auf Roscheid und ein zweites in der Nähe der Universität Trier aus nostalgischen Gründen erneut zu platzieren. Dieses Mal hat es einigermaßen geklappt, die beiden Geocaches am Leben zu erhalten und sie gelegentlich zu pflegen.
Dieses Interview mit Jo Ke wurde am 20.01.2024 geführt.