Dies ist ein weiterer Cache einer neuen Serie zu den Kölner Vorortbahnen. Thema ist die 1909 eröffnete Porzer Strecke, die zunächst von der Linie E und nach 1933 von der Linie P befahren wurde. Zündorf wurde erst 1921 durch die Verlängerung der Vorortbahn von Porz erreicht. Es tauchte aber sogar im Namen der Kleinbahn Siegburg-Zündorf auf, die sich hier in Richtung Siegburg anschloss, aber schon 1964 stillgelegt wurde. Es gab aber sogar eine Gleisverbindung über die Wahner Str., die abernur kurz 1950 im Linienverkehr genutzt wurde. Am 12. Juni 1967 wurde die Vorortbahnlinie P von der Straßenbahnlinie 7 abgelöst, deren Fahrzeuge die Wendeschleife zum Wechsel der Fahrtrichtung brauchten. Die Vorortbahnzüge blieben noch eine Weile als E-Wagen im Berufsverkehr im Einsatz und wurden danach an die Wiener Lokalbahn verkauft. In 2000 wurde die Haltestelle ein weiteres Mal umgebaut und erhielt barrierefreie Einstiege zu den Niederflurstadtbahnwagen, die seit 1998 auf der Linie 7 eingesetzt wurden und nun die Straßenbahn-Achtachser komplett ersetzten. Die Haltestelle wurde bereits so gebaut, dass eine Verlängerung in Richtung Niederkassel ermöglicht wurde. Wurde in der 60iger Jahren in Plänen der Stadt Porz noch eine Stilllegung auch des Abschnittes Zündorf-Porz erwogen, so wurde die Strecke stattdessen zweigleisig ausgebaut und ist für die mittlerweile 12.000 Einwohner, das Schulzentrum und den Verkehr nach Langel-Niederkassel die Hauptverkehrsader. Zündorf ist auch ein reizvolles Ziel für Naherholung an der Freizeitinsel Groov und mit seiner Altstadt rund um den Markt.