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Der Kessel von Aachen Traditional Cache

Hidden : 1/17/2018
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Eingeschüchtert durch die Propaganda vom unüberwindlichen Westwall, sowie durch die Nachschubschwierigkeiten aufgrund der langen Transportwege aus der Normandie, entschlossen sich die Amerikaner (1. US Army), Aachen nicht im Stoß, sondern durch die Umgehung nördlich und östlich einzukesseln. Ein grober Fehler, denn zu diesem Zeitpunkt war die ohnehin lückenhafte Bunkerkette der 1. Westwall-Linie (Scharnhorst-Linie) nur mangelhaft besetzt und munitioniert, zudem im Gebiet Entenpfuhl (Bunker 152 und 161) nicht zur gegenseitigen Deckung in der Lage. Die eingesetzten Soldaten waren versprengte, zu junge oder zu alte, versehrte Männer; ungenügend ausgebildet und wenig motiviert. Lediglich die traditionsreiche 116. PzDiv („Windhunde“), unter dem Kommando von GenLt. Gerhard Graf von Schwerin, kam als Eliteverband nach Aachen. US-Gen. Courtney H. Hodges befahl daher, Aachen zu umgehen und im Norden einzukesseln. Dazu sollte die - 1st US InfDiv („Big Red One“, Gen. Huebner) von Osten über Verlautenheide, Haaren („Crucifix Hill“) und Ravelsberg vorrücken und die - 30th US InfDiv („Old Hickory“, Gen. Hobbs) von Westen über Gulpen-Simpelveld bei Rimburg die Wurm überqueren,den Westwall durchbrechen und über Herzogenrath vorstoßen. Die Operation gelang, mit blutigen Verlusten. Die massiven Bunkergruppen auf dem Haar- und Ravelsberg forderten erbitterte Kämpfe (siehe GC10XRG „2. Westwallcache „Big Red One“). Auch der Vormarsch durch das einschneidende Wurmtal mit seinen bunkergespickten Steilhängen erwies sich als schwierig. Die hier verlaufende 2. Westwall-Linie („Schill-Linie“), erbaut von 1938-1939 als Limesprogramm, war oben in den Hängen des Wurmtals eingegraben. Die im Hang verlaufenden Schützengräben boten ein hervorragendes Schußfeld auf das westliche Wurmufer – kein Soldat, kein Panzer sollte hier durchbrechen. Das Tal zwischen Teuterhof, der Wolfsfurth und Villa Kaiserruh, heute ein wunderbares Naturreservat, wurde zum Schlachtfeld. Die vorstoßenden GIs starben um Kugelhagel der MGs, im Feuer der Granatwerfer, durch Minen. Auf dem gegenüberliegenden Ravelsberg (Höhe 196) waren die Bunker zwischenzeitlich mal von deutschen, mal von amerikanischen Soldaten besetzt, manchmal von beiden Seiten gleichzeitig! Die erbitterten Kämpfe forderten zahllose Verluste auf beiden Seiten. Die Wolfsfurth war das letzte Schlupfloch der Deutschen bis zum 25.10.1944 (u.a. brach hier die SS-KG-Rink an diesem Datum aus). Mitte Oktober 1944 stehen sich beide InfDiv dann gegenüber, noch getrennt durch die Schneise der Straße nach Würselen. Einige Deutsche verschanzen sich noch in Bunkern, ein Chaos – das Vorgehen ein tödliches, ein Zickzack über die Anhöhe und die Krefelderstraße auf den Ravelsberg zu! Bunker 118 leistet hier bis zuletzt Widerstand. Ein Stoßtrupp wird zur Fühlung geschickt. Die Privates E. Krauss und E. Whitis (Stoßtruppführer Lt. F. Karwell ist gefallen), sind die ersten Amerikaner, die ihre Kameraden der K-Kompanie der 1st InfDiv auf dem Ravelsberg erreichen – vom Regen total durchnäßt und erschöpft haben diese in den Foxholes ausgeharrt. Nun schütteln sie sich die Hände – der Ring um Aachen ist geschlossen, die Stadt eingekesselt! Es ist der 17.10.1944. Die Schlacht um Aachen dauerte vom 12.09.1944 sechs Wochen und endet mit der Kapitulation des KK G. Wilck am 21.10.21944. Sie forderte hohe Opfer unter den Soldaten wie auch der Bevölkerung und zerstörte die Kaiserstadt zu großen Teilen. Doch sie war der Schlüssel zur Befreiung Deutschlands und damit der Weg in den Frieden, die Demokratie!!!

Additional Hints (Decrypt)

Anghefpuhgmtrovrg! Hagra nz Onhz qverxg nz Jrt.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)