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73 Rostocker Greif - Wasser Mystery Cache

Hidden : 1/28/2018
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Im Jahr 2018 feiert die Stadt Rostock ihr 800-jähriges, der Rostocker Zoo sein 120-jähriges und die Universtität Rostock 2019 ihr 600-jähriges Bestehen. Damit blickt die Stadt auf viele Jahre Geschichte zurück.
Diesem Doppeljubiläum wollen wir uns auch als Geocacher, die mit der Stadt verbunden sind, widmen und mit 80 Dosen in Form unseres Wappentiers, dem Greif, ein Zeichen setzen.

Der Greif, das wohl bekannteste Fabeltier hier im Nordosten, ist seit dem 14. Jahrhundert das Rostocker Wappentier. Er beschützt die Stadt und soll der Erzählung nach auch goldene Eier legen. Dies würde sicher den Stadtvätern recht passen, doch leider blieb dies nur ein Märchen.

Freut euch auf viele Herausforderungen und achtet auf die 8 Zahlen in den verschiedenen Finals für den Bonus. Diese sind mit A bis H bezeichnet und können doppelt vorkommen, die Rechnung dazu findet Ihr dann im Bonus Listing!



Zum Cache:

vorab: *Die Carbäk* ist ein kleiner Fluss bei Rostock in Mecklenburg-Vorpommern.

Sie entspringt östlich von Steinfeld und fließt von dort in westlicher Richtung nach Bentwisch. Nach der Unterquerung der A 19 mündet die Carbäk im Stadtgebiet von Rostock in die Unterwarnow. Ihr letzter Teil wird auch als Wieddingstrang bezeichnet Ein Teil des Flusses im östlichen Stadtgebiet von Rostock, der in den 1960er Jahren begradigt worden war, wurde in den letzten Jahren renaturiert. Dabei wurde die Eindeichung zurückgebaut und die Verrohrung am Riekdahler Weg ersetzt.

*Die Warnow* ist Teil unserer Geschichte

Seit mehr als 140 Jahren ist die Warnow mit ihrem Einzugsgebiet von ca. 3.200 km² Lebensader der Hansestadt Rostock. Sie entspringt nördlich von Parchim unmittelbar an der Hauptwasserscheide zwischen Nord- und Ostsee. Das Rostocker Mühlendammwehr trennt die Oberwarnow von der Unterwarnow und damit das Süßwasser vom Brackwasser. Direkt nach der Wiedervereinigung wurde alles dafür getan, um die Belastung der Warnow mit Phosphat, Nitrat und Ammonium deutlich zu reduzieren. Sehr zu unserer Freude – heute sind rund 1.800 km² Trinkwasserschutzgebiet.

Die Warnow ist ein beliebtes Touristen- und Anglerziel, denn unter anderem sind Aale, Barsche, Hechte, Karpfen, Forellen, Welse und Zander hier zu Hause. Zudem haben sich die Biber ihr Territorium zurückerobert. Somit stimmt nicht nur die Trinkwasser-, sondern auch die Lebensqualität.

Die direkte Entnahme von Oberflächenwasser aus der Warnow ist fast einzigartig in Deutschland. Üblicherweise wird Trinkwasser aus Grundwasser gewonnen. Deshalb ist unsere Verbundenheit und Verantwortung gegenüber der Region besonders groß.

Die ordnungsgemäße Aufbereitung inklusive ständiger Kontrollen ist überlebenswichtig. Besonders, wenn man sich die Menge anschaut, die das Wasserwerk Rostock täglich fördert: Bei mittlerer Wasserförderung sind es 32.000 m³. Zugegeben, eine starke Leistung und das bei bester, konstanter Qualität.

Der Qualitätsbeweis: Geruch und Geschmack des Rostocker Trinkwassers sind neutral, und es kann jederzeit unbedenklich direkt aus der Leitung entnommen und getrunken werden. Nicht ohne Grund, denn in der komplexen Anlage durchläuft das Wasser 7 Stationen.

Der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch pro Tag liegt in Deutschland bei 121 Litern*: Wasser gehört einfach zum Leben wie die Luft zum Atmen.

*Der Wasserturm* in der heutigen Blücherstraße geht 1903 in Betrieb. Er zählt zu den bedeutenden historischen Bauwerken der Stadt und steht unter Denkmalschutz.

1990 gründete das AFW als eine der ersten Beschäftigungsgesellschaften in der Hansestadt Rostock. In den Jahren 1991 bis 1996 erfolgte eine Sanierung und ein umfassender Umbau durch das AFW Arbeitsförderungs- und Fortbildungswerk Rostock. Danach sind sieben Geschosse im Innern entstanden. Sie werden als Jugendbegegnungsstätte und durch das Kulturhistorische Museum genutzt. Teile der technischen Ausrüstung wie der Hochbehälter und die Rohr- und Ventilsysteme konnten beim Umbau erhalten werden.

Heute ist der Wasserturm schon ziemlich marode. Ein Abriss kommt nicht in Frage. Eine Außensaniering wird mittlerweile geplant und soll frühstens im Herbst 2018 beginnen. Allerdings muss ein Gerüst extra angefertigt werden und darf nicht über Winter stehen bleiben. Die Ziegel werden von Hand gefertigt. Wahrscheinlich beginnen die Baumaßnahmen doch erst im Frühjahr 2019.


Quelle: www.eurawasser.de, www.nnn.de, www.wikipedia.de, www.afw.de, Foto: Fotocus

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