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Der vergessene Brunnen Traditional Cache

Hidden : 2/3/2018
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Bitte geht achtsam mit der Umwelt um. Genehmigung der Eigentümer liegt vor. Der Cache ist nicht direkt beim Brunnen! Der Brunnen befindet sich bei N47°28.423 E9°20.168 im schwarzen Schaukasten. Am Wochenende ist mit erhötem Muggelaufkommen zu rechnen.

​Majestätisch thront der Kirchturm mit seinem markanten Zwiebeldach hoch über Bernhardzell. Unscheinbar gräbt sich gleich daneben ein viel älteres Bauwerk in die Erde. Ein Sodbrunnen versorgte die Dorfbewohner einst mit Frischwasser. Über Jahrhunderte vergessen, entdeckten Bauarbeiter den steinernen Zeitzeugen im Juli 2017 per Zufall. Verborgen unter einer Steinplatte. Der Sodbrunnen neben der Kirche ist in keinem Dokument vermerkt. Wann er genutzt wurde, ist deshalb schwer zu sagen. Sicher ist: Als die heutige Pfarrkirche St. Johannes Baptist 1776 gebaut wurde, war er nicht mehr in Betrieb.

Kirche bereits im 9. Jahrhundert bezeugt

Bernhardzell war aber bereits viel länger Kirchenstandort. 898 wurde der Ort unter dem Namen Pernhartescella zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als der damalige Besitzer, Abt Salomon von St. Gallen, den Ort mitsamt seinen «Zugehörden», verschenkte. Dazu gehörte laut der Bernhardzeller Chronik von Peter Traxler auch ein Bethaus mit Kapelle. Drei Jahre vor der Schenkung verstarb mit Abt Bernhard der Vorgänger Salomons und gleichzeitig Namensgeber für die Siedlung an der Sitter. Er war nach Machtquerelen im Kloster St. Gallen abgesetzt worden und hatte am Tannenberg, damals im dichten Gehölz, eine eigene Klause errichtet. Später verschwindet der Name Bernhardzell für Jahrhunderte aus den Urkunden. Dennoch sollte sich die Klause in der Zwischenzeit zu einem stattlichen Dorf entwickeln.

Die Häuser des mittelalterlichen Bernhardzell wurden über den Sodbrunnen mit Grundwasser versorgt. Der Brunnen gehört zu den breitesten und tiefsten Exemplaren ausserhalb von Burgen. 7,5 Meter führen die Bollensteine in die Tiefe, auf rund vier Metern treffen sie auf Grundwasser. Aber auch die sorgfältige, regelmässige Bauweise zeugt von der Bedeutung des Brunnens, der sich wohl nicht zufällig auf dem Platz just vor der Pfarrkirche befand. Dort traf man sich, um zu waschen, schwatzen und Wasser zu holen.

Quelle: St. Galler Tagblatt

Die Pfarrkirche St. Johannes Baptist​ ist übrigens auch sehr sehenswert. Mehr dazu findet ihr unter www.pfarrei-bernhardzell.jimdo.com.

Additional Hints (Decrypt)

Fcbvyre ornpugra. Qre Pnpur uäatg...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)