Als am 5.8.1935 die ersten beiden Siedlerfamilien in Ihre neuen Häuser einzogen lag die Siedlung noch unmittelbar an der Stadtgrenze von Wien. Der östlich gelegene Ort Breitenlee gehörte damals noch zu Niederösterreich, daher mussten die Kinder der Bewohner nach Kagram und Leopoldau in die Schule wandern.
Der damaligen Not gehorchend, wurde das ihnen anvertraute Grundstück agrarisch genutzt. Neben der Haltung von Ziegen, Schafen, Hasen und Hühnern wurde auch fleißig Gemüse gepflanzt und Obst geerntet, denn nur so war es den Siedlern möglich „über die Runden zu kommen“.
Inzwischen wurden einige Grundstücke als Kapitalanlage aufgekauft und stehen leer. Auf anderen Grundstücken entstehen Reihenhäuser. Die braachliegenden Grundstücke und die nicht ins Gefüge passenden Gebäude zerstören immer mehr den Charakter dieser Siedlung.
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