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Die Krähenhütte Cache In Trash Out® Event

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Hidden : Saturday, March 17, 2018
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Die Krähenhütte – CITO- EVENT


von Guckyarts



Bevor ich Euch unsere Aktion mehr erzählen möchte, erkläre ich euch kurz, wie ich eigentlich auf diese Idee gekommen bin.

Ich habe Uli Feistel, ein Mitglied des Vereins zur Erhaltung der Geraer Höhler e.V., beim CITO: „Gera räumt im Höhler auf“ kennengelernt. Ende letzten Jahres lud er mich zu einer Begehung der Grabanlage ein und sofort war ich begeistert von dem Ort. Uli und sein Begleiter, der sich gleichfalls bestens hier auskannte, erklärten mir viel von der Geschichte rund den Herzog Ernst von Altenburg, der hier gelebt hatte und so wollten wir etwas zum Erhalt beitragen.


Die Geschichte


In Trockenborn- Wolfersdorf, in einem am Ortseingang gelegenen Hain, befindet sich die letzte Ruhestätte von Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg, Freiherr von Rieseneck (1871-1955).

Er war der einzige ehemalige Bundesfürst, der in der DDR lebte.

Hier eine kurze Anekdote dazu:

Herzog Ernst II. war für seine amourösen Abenteuer bekannt. Seine Geliebten empfing er angeblich heimlich im Herzogstuhl, einem turmartigen, siebenstöckigen Fachwerkhaus auf dem Gelände seiner Jagdanlage Rieseneck. Wenn Entdeckung drohte, dann konnte die Herzensdame über eine kleine Treppe dezent zum Hinterausgang hinaus verschwinden. So zumindest erzählte es sich der Volksmund.

Ob Legende oder nicht, die Kirche jedenfalls verwehrte Ernst bereits lange vor seinem Tod die letzte Ruhe, wie Autor Uwe Gillmeisterin seiner Biografie über den Herzog berichtet. Den Kirchenvertretern stieß vermutlich das sündige Treiben des geschiedenen Adligen auf, aber auch die wilde Ehe mit Sängerin Marie Triebel. Und auch Ernst selbst habe „nicht als Sünder“ auf dem Friedhof beerdigt werden wollen, schreibt Gillmeister. Und so lässt der bereits 1918 abgedankte Ex-Regent 1935 – also zwanzig Jahre vor seinem Tod – in seiner Wahlheimat Trockenborn-Wolfersdorf eine Grabstätte für sich, Marie und zwei seiner Schwestern errichten: die sogenannte „Krähenhütte“.

Als Ort wählt er einen zwischen den Ortsteilen gelegenen Hang, der ihm den Blick auf sein Schloss „Zur Fröhlichen Wiederkunft“ ermöglicht. Neben der oval eingefassten Grabstätte selbst, verfügt die rund 7000 Quadratmeter große Anlage zudem noch über einen Unterstand. Er mache einen „nordischen Eindruck“, notierte einst Ernsts Bediensteter Julius, „wie eine Hütte in Norwegen mit einem großen steinernen Trog, in den ein Brunnenrohr läuft.“

Quelle: OTZ Ostthüringer Zeitung vom 24.04.2016

Wer mehr darüber wissen möchte, kann bei Wikipedia unter:https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_II._(Sachsen-Altenburg) nachlesen.



Unser Anliegen

Die besondere Grabstätte namens „Krähenhütte“ zu restaurieren und neu zu gestalten, ist das Anliegen der Mitglieder des Heimatvereins Trockenborn-Wolfersdorf.

Dazu wurden 2017 umfangreiche Arbeiten an den Grabplatten, den beiden großen Toren und der Eisentoren vor den Gräbern durchgeführt.

Ein Anliegen der Mitglieder des Heimatvereins Trockenborn-Wolfersdorf ist es, in den kommenden zwei bis drei Jahren die Restaurierung der herzoglichen Grabstätte voranbringen.

Der Landschaftsarchitekt Peter Fibich wurde nunbeauftragt, ein Konzept zur Neugestaltung der Krähenhütte in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege zu erstellen.

Geplant werden unter anderem Maßnahmen zur Gestaltung des Baum- und Strauchbestandes, zur Sanierung der Sandsteinmauern, zum Wegebau und zur Bepflanzung.

Dazu wurden auch in den vergangen Jahren mehrere Beiträge in der OTZ veröffentlicht, die auch im Internet zu finden sind.



Die Veranstaltung

Geplant ist nun, mit Ulrich Feistel vom Geraer Freundeskreis, der selbst aus Wolfersdorf stammt, am Samstag Arbeiten wie Ausästen, Wegeplege und die Freilegung des versiegten Wasserzulaufs des Troges im Rahmen eines CITOs erledigen. Mitglieder des Vereins werden uns bei den Arbeiten unterstützen.



Das CITO findet am Samstag, den 17.03.2018 zwischen

09:00 Uhr und ca. 13:00 Uhr statt.

Treffpunkt sind die Luistingkoordinaten,

die den Parkplatz an der Straße bilden.

Bitte loggt bis zum 16.03.2018 ein " Will Attend" und gebe eine Personenzahl an.

z.B. 12 Personen + 2 Personen = 14 Personen

+

Art eures mitzubringenden Werkzeugs



Treffpunkt ist an dem Parkplatz an der Straße/ Teich bei N50° 47.256 E011° 41.826.

Bei diesem CITO-Event sind alle interessierten Naturfreunde und Handwerker gefragt.

Wir werden 20- 40 fleißige Helfer benötigen, um in den 3-4 Stunden so viel wie möglich zu schaffen.

Möglicherweise wird noch ein Reporter der OTZ Euer Tun beobachten und mit einigen vor Euch ein Interview führen.

Wir wollen nun gemeinsam folgende Arbeiten an dem Tag durchführen:

- Entasten von gefällten Bäumen, zersägen von Stämmen und Ästen

- Säuberung des Bodens in der Grabanlage von Ästen und Laub

- Freilegen der ursprünglichen Wasserzuleitung zum steinernen Trog



Ihr könnt gern eigenes Werkzeug zur Arbeit mitbringen, gebraucht werden:

- Astscheren, Astsägen, Kettensägen (Bedienpersonal bitte mit Sägeschein)

- Laubrechen, Laubsäcke für den Transport

- Schubkarre, wer möchte, ist sicher auch hilfreich



Eine Versicherung für alle Teilnehmer befindet sich noch in Klärung.

Parkplätze sind an der Straße/ Teich bei N50° 47.256 E011° 41.826 für ca. 10 Fahrzeuge

und am Friedhof etwas nördlich bei N50° 47.295 E011° 41.809 vorhanden.

Denkt bitte auch an Eure persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie festes Schuhwerk, Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe.

Jeder ist grundsätzlich für seine eigene Sicherheit selbst verantwortlich und nimmt auf eigenes Risiko teil.

Für das leibliche Wohl nach getaner Arbeit wird sich als Dankeschön der Verein kümmern.





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