Die 1893 eröffnete Strecke nach Frechen ist die älteste Kölner Vorortbahn und war ursprünglich eine schmalspurige Dampfbahn. Der Streckenabschnitt zwischen Gürtel und Militärring stammt noch aus der Ursprungszeit, wurde aber mehrfach umgebaut. 1914 wurde die Bahn auf Normalspur (1435mm) umgestellt und elektrifiziert. In Lind, Militärring trifft sie auf die Güterstrecke durch den Stadtwald nach Niehl und erhielt eine neue gemeinsame Eisenbahntrasse nach Frechen, Bahnhof. Betreiber war die Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn, die 1992 in die HGK aufging. Hier an der Brahmsstr. wird jedoch bereits eine KVB-Straßenbahnstrecke befahren. Die wuchtigen Überlandfahrzeuge von 1914, von den ein Zug (Finchen) noch im Straßenbahnmuseum Thielenbruch erhalten ist , trugen das Liniensignal "F". Bis 1969 war die Linie F die letzte KVB-Vorortbahnlinie in Köln. Danach wurde sie zur KVB-Linie 20, 1980 zur Linie 2. 1999 wurde sie zur Niederflurstadtbahn umgebaut. Dabei entstand auch die Haltestelle Brahmsstr. in ihrer heutigen Lage für Bus 136 und Bahn (Linie 7). Früher lag die Haltestelle weiter östlich und hieß "Lind", später "Hohenlind". Von 1950 bis 1959 fuhren hier auch O-Busse auf der Linie 36.