Skip to content

Geologiegarten Fulda EarthCache

Hidden : 2/21/2018
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Das Areal des Geologiegartens erlaubt einen Einblick in die Entstehung der Erde vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren. Auf den Hinweisschildern kann mit Hilfe einer Erdzeituhr die Entwicklung der heimischen Landschaft von damals bis heute anschaulich nachvollziehen. Während zum Beispiel erklärt wird, was das Fuldaer Kloster Frauenberg mit einem alten Vulkanschlot verbindet, haben auch die verschiedenen Lebewesen aus dem Trias, der Jura- und Kreidezeit oder aus dem Tertiär ihren Platz in der Ausstellung

 

Geologie der Rhön

Die Landschaft der Rhön bezeichnet man heute als Mittelgebirge. Der höchste Berg der Rhön ist die Wasserkuppe, die auch das Dach der Rhön oder der Berg der Flieger genannt wird. Die Rhönberge sind allesamt vulkanischen Ursprungs. Aber keine Angst! Die Gefahr dass ein Vulkan wieder ausbrechen könnte ist sehr gering.

Der Buntsandstein

Vor vielen hundert Millionen Jahren gab es in der  Rhön  Berge, die weitaus höher waren als heute. Ein sogenanntes „Hochgebirge“.  Durch Regen und reißende Flüsse wurde von diesen Bergen Gesteinsmaterial abgewaschen und setzte sich als Sand ab. Dieser Sand lagerte sich im "Germanischen Becken" in der Niederung ab. Durch den wachsenden Druck der zunehmend dicken Sandschichten entstand der Buntsandstein. Diesen gibt es in verschiedenen Farben z. B. rot oder gelb. Der Anteil an Eisen-3-Oxiden gibt dabei dem Sandstein seine typisch rote Farbe. Wenn Du über die Oberfläche streichst, merkst du, dass er sich ganz sandig anfühlt.

Tipp: Bei einer Wanderung durch die Kaskadenschlucht bei Gersfeld kannst du dir das älteste Gestein der Rhön genauer anschauen. Hier ist es rot.

Der Muschelkalkstein

Vor etwa 230 Millionen Jahren versanken Teile des Germanischen Beckens in einem flachen, warmen Meer. Auf dessen Grund setzten sich dann wiederum abgestorbene Muschelteilchen, Salz und kalkhaltiges Material ab. Das flache Meer zieht sich zurück  – das Wasser verdunstet – so entstand der Muschelkalkstein. Das kannst du dir so ähnlich vorstellen wie bei einem Wasserkocher. Wird dieser oft benutzt, setzt sich auch Kalk am Boden ab. In manchen Muschelkalksteinen kann man sogar Versteinerungen – sogenannte Fossilien – von Muscheln oder anderen Lebewesen entdecken.

Tipp: Einen interessanten geologischen Lehrpfad zum Muschelkalkstein gibt es in der Nähe von Bad Neustadt/Saale im Löhriether Tal.

Zeitzeugen: Salz u. Sohlequellen der Heilbäder oder der Frickenhäuser See: Der Salzstock in der Tiefe wurde durch Wasser aufgelöst und es entstand ein großer Hohlraum. Als dieser in sich zusammen stürzte entstand ein Trichter, der sich mit Wasser füllte. Der Frickenhäuser See ist der einzige See in Unterfranken der auf natürliche Weise entstanden ist.

Der Basalt

Danach wurde das Klima auf der Erde wärmer und wärmer. Es gab ein paar Hügel , ansonsten war das Festland flach und trocken. Die Kontinente waren miteinander verbunden. Die Erdoberfläche hob sich und durch Erdbeben entstanden Risse in der Erdoberfläche. Flüssiges Gestein drang durch diese Risse und Spalten an die Erdoberfläche und wurde zu Basalt- und Phonolithgestein.
Der Basalt ist ein dunkler, fast schwarzer Stein. Er ist  kugel- oder säulenförmig, je nachdem wie viel Zeit das flüssige Gestein zum Abkühlen brauchte. Der kugelförmige Basalt ist schnell abgekühlt, Gase konnten nicht entweichen, so entstanden kleine Luftbläschen und die Struktur erinnert an Luftschokolade. Die Säulenform kam durch eine sehr lange Abkühlungsdauer zustande. Die Gase konnten entweichen, das Material wurde dichter und es entstanden die 5-6 eckigen Säulen. Anschauen kannst du dir das z. B. am Gangolfsberg. Da sieht es so aus, als ob jemand die Säulen ordentlich auf einander gestapelt hat. Tatsächlich sind die stehenden Säulen einfach gekippt.

Tipp: Am Naturlehrpfad Gangolfsberg gibt es einiges zu entdecken. Die Basaltprismenwand, den Teufelskeller, einen alten Steinbruch und außerdem lernst du bei diesem Rundgang viele Baumarten der Rhön kennen.

Den Phonolith

Als sog. Vulkanit entsteht Plutonit an der Erdoberfläche durch die Abkühlung heißer Gesteinsschmelzen.
Auch wenn Phonolith weit weniger bekannt ist als Granit, Gneis und Basalt, kommt das Gestein dennoch weltweit in vulkanisch geprägten Regionen vor.

Tipp: Bestaunen kannst du die riesigen Phonolithplatten an der Steinwand in der Nähe des Künstlerdorfes Kleinsassen.

Die Vulkanberge gibt es immer noch. Wie konnte auf Stein wieder etwas wachsen? Aus Ansammlungen vom Laub der Bäume, die der Wind auf die Berge geweht hat konnte sich im  Laufe der Zeit Humus bilden.  Zuerst wuchsen nur niedere Gewächse wie Gräser oder Sträucher. Als die Humusschicht oder der Boden immer dicker wurde, konnten auch Bäume wachsen. Manchmal aber sieht es so aus, als ob die Bäume direkt aus den Steinen wachsen.

Die Braunkohle

Vor 20 Millionen bis 5 Millionen Jahren vor heute herrschte in der Rhön zeitweise ein feuchtwarmes oder subtropisches Klima. D. h. es war so warm hier wie in südlichen Ländern, wie z. B. Spanien oder Italien. Heute kaum vorstellbar, da die Rhön für ihr raues Klima bekannt ist. Das feuchtwarme Klima begünstigte die Entstehung von Braunkohle durch abgestorbene Bäume, Sträucher und Gräser unter Druck und durch Luftabschluss. Diesen Prozess nennt man Inkohlung. Die Braunkohle aber war schlecht und für Heizzwecke nicht brauchbar. Einzig für die Herstellung von Schuhcreme konnte man sie nutzen.

Tipp: Am Bauersberg in der Nähe von Bischofsheim kannst Du Dir anschauen, wie es in einem Braunkohlestollen ausgesehen haben mag.

1. Welches sind die wichtigsten Ergussgesteine, die sich in Rhön und Vogelsberg aus der abkühlenden Lava bildeten?

2. Warum kann man nur noch kleine Rest der Gesteine des Keupers finden? Und wo sind sie noch erhalten geblieben und warum?

3. Phonolit hat eine besondere Eigenschaft und hat deshalb auch einen entsprechenden Beinamen.

Wie lautet dieser und kannst Du erklären, warum das so ist?

4. Ein Foto ist keine Logbedingung, jedoch würden wir uns über ein solches von Dir oder Deinem GPS an einer Stelle im Geologiegarten freuen.

Nach Übersendung der Antworten darf geloggt werden, sollte etwas nicht stimmen, werden wir uns melden.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rh%C3%B6n#Geologie

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?lang=de&rock=Buntsandstein

http://rhoenentdecker.de/geologie

http://www.steine-und-minerale.de/atlas.php?f=3&l=P&name=Phonolith

The area of the geology garden gives an insight into the origin of the earth more than 4.5 billion years ago. On the signs, the development of the local landscape from the past to the present can be reconstructed with the help of an earth timer. While it is explained, for example, what connects Fulda's Frauenberg Monastery with an old volcanic vent, the various creatures from the Triassic, Jurassic, Cretaceous and Tertiary periods also have their place in the exhibition

 
Geology of the Rhön

The landscape of the Rhön is called today as Mittelgebirge. The highest mountain of the Rhön is the Wasserkuppe, which is also called the roof of the Rhön or the mountain of the fliers. The Rhönberge are all of volcanic origin. But no fear! The danger of a volcano erupting is very low.


The Buntsandstein

Hundreds of millions of years ago there were mountains in the Rhön that were much higher than today. A so-called "high mountains". Due to rain and torrential rivers, rock material was washed away from these mountains and settled down as sand. This sand deposited in the "Germanic Basin" in the lowlands. Due to the growing pressure of the increasingly thick sand layers, the Buntsandstein was created. These are available in different colors z. B. red or yellow. The proportion of iron-3-oxides gives the sandstone its typical red color. As you stroke the surface, you realize that it feels very gritty.

Tip: take a hike through the Cascade Gorge at Gersfeld and take a closer look at the oldest rocks in the Rhön. Here it is red.


The shell limestone


About 230 million years ago, parts of the Germanic Basin sank in a shallow, warm sea. On the basis of this, dead shell particles, salt and calcareous material then settled again. The shallow sea retreats - the water evaporates - this is how the shell limestone came to be. You can imagine that something similar to a kettle. If this is often used, lime also settles on the floor. In some shell limestones you can even discover fossils - so-called fossils - of shells or other creatures.

Tip: There is an interesting geological trail to the shell limestone near Bad Neustadt / Saale in the Löhriether valley.

Witnesses: Salt u. Sole wells of the spas or the Frickenhäuser See: The salt dome in the depths was dissolved by water and created a large cavity. As this collapsed in a funnel, which filled with water. The Frickenhäuser See is the only lake in Lower Franconia that originated naturally.


The basalt

After that, the climate on earth became warmer and warmer. There were a few hills, otherwise the mainland was shallow and dry. The continents were connected. The earth's surface rose and earthquakes caused cracks in the earth's surface. Liquid rock penetrated these cracks and fissures to the earth's surface and became basalt and phonolite rocks.
The basalt is a dark, almost black stone. It is spherical or columnar, depending on how much time the liquid rock needed to cool down. The spherical basalt has cooled rapidly, gases could not escape, so small bubbles of air and the structure is reminiscent of air chocolate. The column shape came about through a very long cooling time. The gases escaped, the material became denser and the 5-6 square columns were created. You can watch the z. B. at Gangolfsberg. It looks as if someone has stacked the columns neatly on each other. In fact, the standing columns are simply tilted.

Tip: There is a lot to discover at the nature trail Gangolfsberg. The basalt prism wall, the Teufelskeller, an old quarry and, in addition, you will get to know many tree species of the Rhön during this tour.


The phonolite


As a so-called volcanic, plutonite is formed on the earth's surface by the cooling of hot rock melts.
Even though phonolite is much less well-known than granite, gneiss and basalt, the rock still occurs worldwide in volcanically dominated regions.

Tip: You can admire the huge phonolite plates on the stone wall near the artist village Kleinsassen.

The volcanic mountains still exist. How could something grow on stone again? From accumulations of foliage of the trees which the wind blew on mountains could form humus in due course. At first only low plants such as grasses or shrubs grew. As the humus layer or the soil grew thicker, trees could grow as well. But sometimes it looks like the trees are growing directly out of the stones.

The brown coal

20 million to 5 million years ago, the climate in the Rhön was at times humid or subtropical. Ie. it was as warm here as in southern countries, such as Spain or Italy. Hard to imagine today, as the Rhön is known for its harsh climate. The warm and humid climate favored the production of brown coal by dead trees, shrubs and grasses under pressure and by air. This process is called coalification. But the lignite was bad and not usable for heating purposes. Only for the production of shoe polish you could use them.

Tip: At the Bauersberg near Bischofsheim you can see what it might have looked like in a brown coal tunnel.

 

  1. What are the most important effusion rocks that formed in Rhön and Vogelsberg from the cooling lava?
  2. Why is it possible to find only small remnants of the Keuper's rocks? And where were they still preserved and why?
  3. Phonolit has a special property and therefore has a corresponding nickname.
    What is this and can you explain why that is?
  4. A photo is not a logging condition, but we would be glad to have one of you or your GPS at a location in the geology garden.

After sending the answers may be logged, if something is wrong, we will contact you.

Sources:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rh%C3%B6n#Geologie

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?lang=de&rock=Buntsandstein

http://rhoenentdecker.de/geologie

http://www.steine-und-minerale.de/atlas.php?f=3&l=P&name=Phonolith

Additional Hints (No hints available.)