Beschreibung
Die Gedenkstätte in ihrer heutigen Form wurde im Jahre 1969 von der Jagdgesellschaft St. Thomas a. Zeiselberg unter dem damaligen Obmann Hr. Chrysanth Tomantschger errichtet. Im Zentrum der Gedenkstätte befindet sich ein Bildstock mit einem besonders hohen, spitz zulaufenden Kegeldach mit Metallspitz und einer Rundbogennische, die eine Holzschnitzfigur "Schlafender Jäger mit Hund" des bekannten Bildhauers und Restaurators Konrad Campidell aus Feistritz/Drau birgt. Rechter Hand erinnern überdachte Gedenktafeln aus Holz an die bereits verstorbenen Mitglieder der Jägerschaft St. Thomas. Links vom Bildstock steht eine Marmortafel mit der Inschrift "Jägergedenkstätte der Jagdgesellschaft St. Thomas a. Zeiselberg 1919 - 1969", als Hinweis darauf, dass die Jagdgesellschaft auf das Jahr 1919 zurückgeht. Und einige Meter daneben befindet sich außerdem noch ein altes Holzkreuz mit einem gußeisernen Kruzifix.
Legende, Geschichte, Sage
Alljährlich am 3. November, dem sogenannten Hubertustag, wird beim Jägerdenkmal eine Hubertusmesse gefeiert und dies bei jeder Witterung. Danach gibt es eine größere Treibjagd auf Niederwild mit anschließender Streckenlegung beim Jägerdenkmal.
Auch eine Hochzeit wurde hier bereits gefeiert und gelegentlich veranstaltet die Jagdgesellschaft hier ein internes Sommerfest.
Das Jägerdenkmal ist außerdem in der Karwoche Ausgangspunkt für die jährliche Kreuzwanderung zur Kirche St. Lorenzen.