Die Bayer AG hat seit etwa 1900 ihren Hauptsitz in Leverkusen, was die Stadtentwicklung maßgeblich prägte. 1925 ging Bayer in der I.G. Farben auf und ist danach bis 1950 einzeln nur als Werk Leverkusen zu betrachten. Bayer hat Leverkusen und vornehmlich den Stadtteil Wiesdorf in den letzten 110 Jahren sehr beeinflusst – ein Grund diesem Unternehmen einen Cache zu widmen.
Im Schwarzbuch Markenfirmen werden der Bayer AG schwere Menschenrechtsverletzungen, Rohstoffimport aus Kriegsgebieten, die Finanzierung unethischer Medikamentenversuche, die Behinderung der Herstellung und Vermarktung lebenswichtiger Medikamente in einem Land des Globalen Südens, der Vertrieb gefährlicher Pflanzengifte sowie Ausbeutung und Kinderarbeit bei Rohstofflieferant*innen vorgeworfen. Außerdem trug eine Bayer-Tochterfirma den UN nach wesentlich zum Krieg im Kongo bei.
(Quelle: Lobo/Weiss (2010) Das neue Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der Weltkonzerne. Berlin: Ullenstein, S. 270f)
Hier soll es aber um Bayer im schönen Wiesdorf gehen.
An den oben angegebenen Koordinaten werdet ihr nichts finden. Beantwortet die untenstehenden Fragen und setzt die Buchstaben entsprechend ein um an das Final dieses Mysterys zu kommen.
N51° [F-J].[D+J] C [B-A]
E006° F[C-A].D [H+G] I
Bayer hat auch zum Bevölkerungswachstum in Wiesdorf beigetragen. 1891 kaufte Bayer, die bis dahin in Barmen und Elberfeld tätig war, von der Ultramarinfabrik Dr. Carl Leverkus & Söhne deren Alizarin-Rot-Fabrik im heutigen Wiesdorf. Wieviel Hundert Einwohner*innen hatte Wiesdorf 1890? Die Ziffern der Antwort seien GF
Die Deponie Dhünnaue wurde 2017 aufgrund der Bauarbeiten an der neuen Autobahnbrücke wieder geöffnet. Wieviel Millionen Tonnen Material (Bauschutt, hausmüllähnliche Abfälle, Chemieabfälle) wurden hier von der IG Farben und später Bayer zwischen Mitte der 20er Jahre und Anfang der 60er Jahre abgelagert? Diese Zahl sei D.
Kein anderes Unternehmen war so verstrickt in die Verbrechen des NS-Regimes wie die IG Farben (gebildet aus Bayer, BASF und Hoechst). Nicht nur in Leverkusen selbst wurden Zwangsarbeiter*innen eingesetzt, im Lager Buna/Auschwitz-Monowitz (das erste von einem privaten Industrieunternehmen geplante und finanzierte Konzentrationslager, das ausschließlich für die Zwangsarbeit von Häftlingen für die IG Farben vorgesehen war) ließen 20.000 bis 25.000 als Zwangsarbeiter*innen eingesetzte Häftlinge ihr Leben.
(Quelle: Bernd C. Wagner: IG Auschwitz. Zwangsarbeit und Vernichtung von Häftlingen des Lagers Monowitz 1941–1945 München 2000, S. 187)
In welchem Monat wurde die „I. G. Auschwitz“ gegründet? Die Monatszahl sei J.
Wann wurde der Kampfstoff Sarin – unter anderem von Syriens Präsident Assad gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt – erstmalig von einem Mitarbeiter der IG Farben hergestellt? ACDC
In den 80ern pumpte Bayer in seinem Werk in Wiesdorf bei Stromkilometer 703 3,5 Mio Liter Abwasser pro Stunde in den Rhein. Die Menge der darin enthaltenen Tonnen Chemikalien und Schmutzfracht, darunter krebserregende chlorierte Kohlenwasserstoffe sei HI
Seit 2008 haben die drei ehemaligen Werke der Bayer AG in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen einen gemeinsamen Markennamen. Sie bilden einen der größten Chemieparks Europas mit rund einem Drittel der gesamten Chemieproduktion NRWs. Die Summe der Buchstabenanzahl des Markennamens sei B.
Am Final ist ein Smartphone mit QR-Code-Scanner hilfreich (aber kein Muss) um weitere Infos über den Ort zu erhalten. Die Dose öffnet sich mit leichtem Druck auf den Deckel. Bitte nicht dran ziehen! Hier kann es vor allem am Morgen und am Wochenende recht muggelig werden. Tipp: Wenn ihr vom Fundort der Dose nach Nordosten weitergeht findet ihr nach 15 Metern eine versteckte Bank zum entspannten Loggen.
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.