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48 Rostocker Greif - Mühlen Mystery Cache

Hidden : 3/18/2018
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:



Diesem Doppeljubiläum wollen wir uns auch als Geocacher, die mit der Stadt verbunden sind, widmen und mit 80 Dosen in Form unseres Wappentiers, dem Greif, ein Zeichen setzen.

Der Greif, das wohl bekannteste Fabeltier hier im Nordosten, ist seit dem 14. Jahrhundert das Rostocker Wappentier. Er beschützt die Stadt und soll der Erzählung nach auch goldene Eier legen. Dies würde sicher den Stadtvätern recht passen, doch leider blieb dies nur ein Märchen.

Freut euch auf viele Herausforderungen und achtet auf die 8 Zahlen in den verschiedenen Finals für den Bonus. Diese sind mit A bis H bezeichnet und können doppelt vorkommen, die Rechnung dazu findet Ihr dann im Bonus Listing!




Zum Cache: Rostocker Mühlen

Gerade im östlichen Vorstadtgebiet der Warnowniederung war das Gelände sehr sumpfig und auch aufgrund der vielen kleinen Seitenarme der Warnow nur sehr schwer passierbar. Im Mittelalter wurde deshalb ein Damm aufgeschüttet und ein Wehr zum Betrieb von Wassermühlen angelegt. Der Damm bestand zunächst aus vielen kleinen, vom Wasser der Warnow umspülten und teilweise auch künstlich erzeugten Inseln, die durch Holzbrücken miteinander verbunden waren. Auf diesen Inseln entstanden die städtischen Wassermühlen.
Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts arbeiteten etwa zwölf Wassermühlen an den Inseln der Warnowniederung. Sie sicherten damit die Versorgung der damals etwa 15 000 Einwohner der Hansestadt Rostock mit Mehl und anderen Erzeugnissen. Für den Mahlgang nutzten diese die Wasserkraft und das Wasser der Warnow. Die Müller, die diese Mühlen bewirtschafteten, wohnten hauptsächlich in der südlichen Altstadt und dort vornehmlich in der Mühlenstraße, die zum Holzbrückendamm und zum Mühlentor führt. Gesellen und Hilfskräfte lebten dagegen häufig direkt an ihrer Arbeitsstätte an den Wassermühlen.


Rostock 1737 - angefertigt vom Rostocker Stadtzimmermeister Zacharias Voigt
Quelle: Ostseezeitung vom 17.08.2018

Im 18. Jahrhundert verloren die Wassermühlen zunehmend an Bedeutung und wurden sukzessive durch die effizienter arbeitenden Windmühlen ersetzt, die am anderen Ende der Hansestadt errichtet worden waren. Die Wasserflächen zwischen den einzelnen mit Wassermühlen bebauten Inseln der Warnowniederung wurden daraufhin ab dem 19. Jahrhundert zugeschüttet und zu einem festen Straßendamm ausgebaut, dem heutigen Mühlendamm. Damit war die Trennung zwischen Ober- und Unterwarnow unwiderruflich.
Als letzte Mühle ist die große Wassermühle, ein großes Backsteingebäude, das im 19. Jahrhundert als moderne Produktionsstätte errichtet wurde und die ehemals vielen kleineren Wassermühlen am Mühlendamm ersetzte, noch erhalten. Sie wird heute zu Wohnzwecken genutzt.

Windmühlen standen z.B. in Bramow (Kayenmühle), Evershagen, Biestow, Bartelsdorf, Sievershagen, Lichtenhagen, Warnemünde (Meyers Mühle) und in der Schwaaner Landstraße (Mühle Conrady). Die Dierkower Mühle, die Küstenmühle und die Mühle in Warnemünde sind heute noch erhalten, allerdings dienen sie als Gaststätte, Wohnhaus oder Feierlocation.
Die Windmühle in der Schwaaner Landstraße, ursprünglich 1864 als Loh- und Knochenmühle errichtet, gelangte 1872 in den Besitz der Kaufmann- und Müllerfamilie Conrady und wurde als Kornmühle umgebaut. Eindrucksvoll bewirtschafteten dann mehrere Generationen der Familie die Mühle. Modernste Technik zog dem Stand der Zeit entsprechend in die Mühle ein. So konnten zuletzt bis zu 8 Walzenstühle das Getreide verarbeiten. Noch 1987 wurden täglich 20 t Weizen im Zwei-Schicht-System für die Bäckereien in und um Rostock vermahlen. Doch nach der Wende musste 1993 auch hier, wie bei fast allen Mühlenbetrieben des Landes, der Betrieb eingestellt werden.
Es gelang leider nicht, die stadtbildprägende Mühle zu erhalten. 2001 verschwand sie für immer. Am historischen Standort befindet sich heute nur noch eine Wohnbebauung.
Die einzige von ehemals etwa 20 Wind- und Wassermühlen in der Hansestadt, die heute noch produziert, ist die Mühle Knull. Die Mühle am Rostocker Petridamm repräsentiert eigentlich die Reste der einstigen Bartelsdorfer Windmühle, die 1913 abgebrannt war. Wirtschaftsgebäude des Mühlenhofes wurden 1924 von den Brüdern Hans und Hermann Knull zu einer Motormühle umgebaut, deren Maschinen seit 1945 mit Strom angetrieben werden.

http://www.meck-pomm-lese.de/index.php?article_id=468
(Mühlendamm in Rostock von Dörte Suhling)
http://www.zwillingswindmuehlen.de/index.html

Die Mühle findet ihr bei:


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