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Osternacht Mystery Cache

Hidden : 3/19/2018
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Version 2: 24.02.2019

Osternacht

 

 

Die eröffnende Lichtfeier beginnt möglichst außerhalb der Kirche beim zu segnenden Osterfeuer. Die Osterkerze wird mit einem Kreuz, einem Alpha und Omega (Symbol für Christus) und der jeweiligen Jahreszahl bezeichnet. In das Kreuz können fünf rote Weihrauchkörner als Symbol für die fünf Wunden Christi eingefügt werden. Dazu spricht

der Priester: „Christus, gestern und heute, Anfang und Ende, Alpha und Omega. Sein ist die Zeit und die Ewigkeit. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen. Durch seine heiligen Wunden, die leuchten in Herrlichkeit, behüte uns und

bewahre uns Christus, der Herr. Amen.“ Dann wird die Osterkerze am Osterfeuer und den Worten „Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen“ entzündet. Angeführt vom Diakon oder Priester mit der brennenden Osterkerze ziehen die Gläubigen dann in feierlicher Prozession in die dunkle Kirche ein. An drei Stellen – vor der Kirche, in ihrem Eingangsbereich und vor dem Altar – bleibt der Zug stehen und der Diakon, der Priester oder der Kantor singt den Ruf „Lumen Christi“ oder „Christus, das Licht“, auf welchen die Gläubigen jeweils mit „Deo gratias“ oder „Dank sei Gott“ antworten.

Nach dem zweiten oder dritten „Lumen Christi“ gibt man das Licht der Osterkerze an die

Kerzen, die alle in Händen tragen, weiter. Im Altarraum angekommen, stellt der Diakon bzw. Priester die Kerze auf ihren Leuchter, und er (oder der Kantor) singt das „Osterlob“ (Exsultet)

einen langen Lobpreis der Osterkerze – die ein Symbol des Leibes Christi ist – und der Osternacht selbst. Dies ist der Höhepunkt und der Abschluss der einleitenden Lichtfeier. Im anschließenden Wortgottesdienst werden Schriftlesungen über die Großtaten der Heilsgeschichte vorgetragen. Die Teilnehmer hören zunächst in ruhiger Betrachtung (wenigstens drei und bis zu) sieben Lesungen aus dem Alten Testament. Einer jeden folgen der Antwortpsalm und eine eigene Oration. Die Lesungen beginnen mit der ersten Erzählung von der Entstehung der Welt, erwähnen die Verheißungen Gottes an Abraham und führen dann über zu den Heilsereignissen des alten Bundes. Die wichtigste alttestamentliche Lesung, die nie ausfallen darf, ist der Bericht vom Auszug aus Ägypten, dem Durchzug der Israeliten durch das Rote Meer aus der Sklaverei Ägyptens  in die Freiheit. Er wird als Vorbild der Befreiung durch die christliche Taufe verstanden. Die anderen Lesungen aus dem Alten Testament weisen auf Christus als den Erlöser hin. Nach den Lesungen des Alten Testaments wird unter Orgelspiel und dem Läuten sämtlicher Kirchenglocken inner- und außerhalb der Kirche feierlich das Gloria gesungen; es ist das erste Mal seit dem Gloria am Gründonnerstag, dass die Glocken läuten und die Orgel spielt. Es folgen das Tagesgebet der Messfeier und die Epistel, eine Lesung aus dem Römerbrief des Apostels Paulus über die Taufe als Eingliederung in Christus. Als Ruf vor dem Evangelium wird dann zum ersten Mal seit dem Aschermittwoch – nach 46 Tagen – wieder das Halleluja gesungen, das häufig in einer nur in der Osternacht gesungenen feierlichen Melodie, vom Priester angestimmt und vom Volk wiederholt wird. An Ostern und in der Osterzeit wird es dreimal gesungen. Es folgen die Verkündigung des Evangeliums von der Auferstehung des Herrn und die Auslegung in der Homilie. Daran schließt sich unmittelbar die Tauffeier an, die mit der Allerheiligenlitanei eröffnet wird. Dann wird das Taufwasser gesegnet und es folgt der Ritus der Taufe. Die Katechumenen(bei Säuglingen stellvertretend deren Eltern und Paten) schwören dem Satan ab und bekennen sich zu den zentralen Glaubenswahrheiten. Anschließend werden die Täuflinge durch Untertauchen oder Übergießen getauft. Wenn die Neugetauften keine Kinder sind, folgt sofort das zweite Eingliederungssakrament, die Firmung. In die Taufliturgie werden alle Gläubigen einbezogen: Sie erneuern mit brennenden Kerzen in den Händen ihr Taufversprechen und werden anschließend mit dem soeben geweihten Taufwasser besprengt. So werden sie an ihre eigene Taufe erinnert. Wenn keine Taufe stattfindet, kann dennoch Taufwasser für in der nächsten Zeit folgende Taufen gesegnet werden. Wird kein Taufwasser geweiht, dann segnet man, ohne Allerheiligenlitanei, sogenanntes Osterwasser als Weihwasser und die Anwesenden werden nach der Erneuerung ihrer Taufversprechen damit besprengt. Auch die seit Karfreitag leeren Weihwasserbecken an den Kircheneingängen werden mit dem gesegneten Wasser gefüllt. Die Gläubigen können etwas davon für den Gebrauch zu Hause und auf dem Friedhof mitnehmen. Wegen der erfolgten Taufversprechen entfällt das sonst übliche Credo vor den Fürbitten. Den Höhepunkt der Osternachtfeier bildet die Eucharistiefeier. In der Regel bringen bei der Gabenbereitung die Neugetauften die Gaben zum Altar; dies können aber auch die Ministranten oder andere Gemeindemitglieder tun, häufig auch hier jedoch in besonders feierlicher Prozession. Für die Heilige Kommunion empfiehlt die Gottesdienstkongregation: „Es ist angebracht, der Kommunion in der Osternacht die Fülle des eucharistischen Zeichens zu geben, indem man sie unter den Gestalten von Brot und Wein reicht.“ Der feierliche Segen schließt diesen festlichen und frohen Gottesdienst ab. Vielerorts schließt sich an die Liturgie ein gemeinsames Ostermahl oder bei morgendlicher Feier ein festliches Frühstück an, in dem die alte Tradition der Agape weiterleben soll. Der Verzehr von zuvor gesegneten Osterspeisen und das Teilen der Ostereier bzw. das „Eierpecken“ sind ebenfalls Teil der volkstümlichen Osterbräuche. Die Feiern in den altkatholischen, evangelischlutherischen, orthodoxen und orientalorthodoxen Kirchen unterscheiden sich etwas. Römische Ritus (Usus von 1962): Die Feier der Osternacht wurde durch Papst  Pius XII. in Zeitansatz und Gestaltung reformiert. Ihre frühere sog. tridentinische Gestalt war damit abgeschafft. Die Feier der Osternacht nach dem Missale Romanum von 1962 („ pianische Liturgie“) unterscheidet sich nur unwesentlich von der heutigen Normalform und wird vor allem von den wenigen altritualistischen  Orden und ordensähnlichen Gemeinschaften gefeiert, auf der Grundlage des päpstlichen Motu Proprio Summorum Pontificum.

 

Final: N   XX°XX°XXX

           E XXX°XX.XXX

 

Achtung:      Da das Finale nicht mehr so besteht wie beim Auslegen des Caches 
                       musste es verlegt werden.

                       Dadurch ändern sich auch die Finalkoordinaten.
                       Füge bitte folgende Rechnung in deine gefunden Koordinaten ein:       

                       N  - 95    E  -188

 

Happy Caching!

 

 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Eägfry: rvar orfgvzzgr Tehaqerpuraneg mh orureefpura vfg iba Ibegrvy Svany: zntargvfpu (NPUGHAT: jheqr träaqreg!!)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)