LPC Mathilde- Emden- Haus
Mathilde Emden war die Tochter eines Frankfurter Bankiers. Verheiratet war Mathilde mit dem Hamburger Kaufmann Jacob Emden.
Die Familie Emden war seit dem 18. Jahundert in Hamburg ansässig.
Im September 1906 wurde das Seehospital Nordheimstiftung eröffnet. Die großen Heilungserfolge, ließ die Patienten Anzahl schnell ansteigen, so das Erweiterungen nötig waren.
Mathilde Emden war eine erfolgreiche Kauffrau, die leider zu unrecht in Vergessenheit geraten ist, was auch durch das Vorgehen der Nazis gegen die Familie Emden wegen deren jüdischer Herkunft der Grund war!
Im Jahre 1910 erhielt das Hospital ein Vermächnis von Mathilde Emden ( Geb. Kann ) von 300.000 Mark.
Dieses Geld war für den Zuschuss zur Verflegung der Kinder gedacht.
Bereits nach wenigen Jahren ist das Kospital ausgelastet und es wurden zusätzliche Baracken aufgestellt, die 1912 zu Steinhäusern umgebaut wurden.
Im Mai 1914 konnte das nach Ihr banannte " Mathilde- Emden- Haus "kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs seiner Bestimmung übergeben werden.
In diesem Gebäude konnte vermehrt dem Einzelzimmerbedarf von Kindern aus wohlhabenderen Familien nachgekommen werden.
Zur Erinnerung an Mathilde Emden, die Ihren erworbenden Reichtum in den Dienst benachteiliger Menschen stellte, ist im Jahr 2015 der " Mathilde- Emden- Weg "in einem Neubaugebiet entstanden.
Die Gebäude muss und darf nicht betreten werden!!!
Viel spass beim suchen :)