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Versuchstunnel Traditional Cache

Hidden : 3/22/2018
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Mein erster selbst versteckter Geocache. :-)

Der Ort an dem er liegt hat eine über 100jährige Geschichte und ist, wie ich finde, ziemlich beeindruckend. Bei dem Cache handelt es sich um einen schnellen Cache für zwischendurch und zumindest am Nachmittag sind ausreichend Parkplätze für das Cachemobil vorhanden. Sicherlich kann man sich den Gewerbehof während "normaler Öffnungszeiten" auch ansehen. Nachts würde ich es wegen der Security nicht empfehlen. Für die Suche muss der Gewerbehof ohnehin nicht betreten werden.
Für den „Tagesausflug“ finden sich diverse weitere Dosen im nahegelegenen Humboldthain. Da die Versteckmöglichkeiten sehr übersichtlich sind, spare ich mir weitere Tipps und liefere lieber ein paar Infos zum Objekt:

[Die AEG] baute (...) den innerstädtischen Standort weiter aus... [und] (...) kaufte 1894 den nördlichen Teil des einstigen Schlachthofgeländes am Humboldthain, schräg gegenüber der AEG-Fabrik Ackerstraße. Mit einem Gleisanschluss an die Ringbahn war der Baublock zwischen Brunnenstraße 111, Gustav-Meyer-Allee 25, Voltastraße 5-6 und Hussitenstraße verkehrsgünstig gelegen. Die ersten Fabrikgebäude - Großmaschinenfabrik und Hochspannungsfabrik - wurden auf der Blockinnenfläche errichtet, während der Blockrand noch mit Mietshäusern bebaut war. Der Geländestreifen südlich der Gustav-Meyer-Allee, der zum Humboldthain gehörte, wurde erst 1928 von der AEG erworben. Die Mietshäuser an Voltastraße und Hussitenstraße mussten zwischen 1906 und 1913 riesigen Stockwerksfabriken weichen, die mit einem geschlossenen Blockrand das Fabrikgelände umschließen. Die ältesten Gebäude, entworfen von Paul Tropp, Franz Schwechten und Johannes Kraaz, zeigen noch historisierend gestaltete Fassaden, bis Peter Behrens, der 1907 zum künstlerischen Beirat der AEG berufen wurde, einen grundlegenden Wandel in der Industriearchitektur einleitete. Behrens fand eine monumentale Bauweise, die ohne jedes Ornament auskommt und mit strengen, klar geordneten Formen den funktionalen Anforderungen der industriellen Produktion folgte. Die Fabriken geben eine pathetische, künstlerisch überhöhte Antwort auf die Welt der modernen Technik. "Es ist der Sinn der industriellen Arbeit, der Stolz der Werkstätten, der Vormarsch all ihrer sausenden Maschinen, der hier seinen Ausdruck sucht." Die Bauten von Peter Behrens haben eine wegweisende Bedeutung für die Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Ungeachtet der stilistischen Unterschiede bieten die Fabriken an Acker- und Brunnenstraße ein einheitliches Bild. Mit einer Backsteinverkleidung heben sich die Industriebauten vom umliegenden Wohngebiet ab. Neben dunkelrotem Backstein wurden bläulich schimmernde Eisenklinker verwendet. Am Humboldthain waren wesentliche Produktionszweige der AEG angesiedelt. Die Fabriken lieferten mit großer Fertigungsbreite elektrisch betriebene Motoren und Maschinen, Eisenbahnmaterial, elektrotechnische Geräte und Installationsmaterial sowie elektrische Haushaltsartikel aller Art. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die AEG rasch wieder ihre weltweite Bedeutung zurückgewinnen, geriet aber in den 1970er und 1980er Jahren in eine ernsthafte Krise. In der Fabrik an der Ackerstraße wurde 1978 der Betrieb eingestellt, die Fabriken an der Brunnenstraße wurde 1983 stillgelegt. Auf der östlichen Hälfte des Fabrikgeländes wurden alle Gebäude abgerissen. Die verbliebenen Fabriken werden heute als Berliner Innovations- und Gründerzentrum (BIG) sowie Technologie- und Innovationspark Berlin (TIP) von Instituten der Technischen Universität, Gewerbebetrieben und Medienunternehmen genutzt.

Teilobjekt AEG-Hochspannungsfabrik

Unterstützt von Karl Bernhard, dem die Ingenieurkonstruktion übertragen wurde, erbaute Peter Behrens 1909-10 die Hochspannungsfabrik, an der das Bestreben sichtbar wird, eine funktionsgerechte und ausdrucksstarke Industriebaukunst zu schaffen, die ohne historisierenden Dekor auskommt. Das Gebäude besteht aus einer in der Mitte gelegenen Doppelhalle, die über ein Glasdach Licht erhält, und den seitlich angeordneten fünfgeschossigen Stockwerksfabriken, die an der östlichen Kopfseite durch einen brückenartigen Verwaltungstrakt verbunden sind. Die Fassaden der Seitentrakte besitzen einen klaren und strengen Aufbau. Weit geöffnete Rechteckfenster werden von hervortretenden Wandpfeilern gerahmt, die über vier Geschosse aufragen, bis stilisierte Kapitelle zum Hauptgesims und zum Attikageschoss überleiten. Beeindruckend ist die monumentale, würdevolle Ostseite, die mit den Giebelfronten der Doppelhalle, dem zurückgesetzten Querflügel und den rahmenden Turmmassiven symmetrisch aufgebaut ist. Die Halleneinfahrten wirken mit ihren beiden schmucklosen Dreiecksgiebeln wie flächenhafte, auf eine strenge Grundform reduzierte Tempelfronten. Mit einer dunkelvioletten Klinkerverkleidung heben sich die Giebel vom roten Backstein des Fabrikgebäudes ab. An den Turmbauten, die als Erschließungs- und Transportachsen genutzt wurden, lassen sich die Funktionen klar ablesen. Mit gestaffelten Fenstergruppen zeichnen sich die Treppenhäuser ab, während hinter den geschlossenen Wandflächen die Lastenaufzüge liegen. In das steile Dach schneiden kubische Turmblöcke ein, die nicht mit einer Turmhaube schließen, wie es bisher üblich war, sondern mit einem Flachdach enden. Mit Rücksicht auf den Gleisanschluss des Fabrikgeländes wurde die westliche Kopfseite gestaffelt angelegt. Durch die großen Fensterflächen werden die geschossweise angeordneten Fabrikationsräume hell erleuchtet. Die Hochspannungsfabrik lieferte Transformatoren, Widerstände und Hochspannungsmaterial.

Teilobjekt Montagehalle für Großmaschinen

An der Hussitenstraße ordnete Peter Behrens die 176 m lange Montagehalle für Großmaschinen an, die zu den größten Fabrikhallen Berlins gehört. Der 1911-12 ausgeführte nördliche Abschnitt wurde 1928 von Ernst Ziesel um vier Achsen bis zur Voltastraße verlängert. Die Montagehalle erinnert mit mehrseitig gebrochenen Giebeln an die Turbinenhalle in Moabit, ohne aber deren Bauweise zu wiederholen. Die einfache, klare, sachliche Gestaltung verweist bereits auf die Baukunst der 1920er Jahre. Die Längswände, die den konstruktiven Aufbau deutlich erkennen lassen, kommen ohne pathetische Architekturformen aus. Die Last wird von Stahlträgern abgeleitet. Im etwas zurückgesetzten mittleren Wandabschnitt öffnen sich schmale Fensterbahnen, die in eine Konstruktion aus Eisenfachwerk eingebunden sind, während der schwer lastende obere Wandabschnitt, einer Attika ähnlich, vollkommen geschlossen ist. Die nördliche Giebelfront wird von drei riesigen Fensterbändern dominiert, die mit verglasten Toreinfahrten am Boden beginnen und fast bis zur Traufhöhe aufragen. Überwältigend ist die Lichtfülle, wenn man die Montagehalle betritt. Die kräftigen Dreigelenkbinder aus Stahl, die mit ihrer dreifach gebrochenen Konstruktion die Raumwirkung bestimmen, tragen ein vollständig verglastes Dach. Zwei Kranbahnen können schwerste Lasten anheben. Bei der Erweiterung der Montagehalle hielt sich Ernst Ziesel, der seit den 1920er Jahren für die AEG arbeitete, strikt an die Pläne von Peter Behrens. Der Straßenraum an der Kreuzung von Volta- und Hussitenstraße wird von einer beeindruckenden, mächtigen Giebelfassade beherrscht, der eine schmucklose, strenge, zur flächenhaften Grundform vereinfachte Tempelfront vorgeblendet ist. Im Giebelfeld ist das Signet der AEG zu erkennen.

Teilobjekt Kleinmotorenfabrik

Die 1910-13 von Peter Behrens in mehreren Abschnitten erbaute Kleinmotorenfabrik ist mit ihrer 189 m langen Straßenfassade das anspruchsvollste und eindrucksvollste Gebäude des Fabrikgeländes. Um durchlaufende Fabrikräume für die Fertigung von Elektromotoren zu erhalten, wurde an der Voltastraße eine ungewöhnlich lange Stockwerksfabrik geschaffen, an die sich, dem Grundrissschema der Alten Fabrik für Bahnmaterial folgend, rechtwinklig zwei breite Hofflügel anschließen. Die zukunftsweisende Technik, die moderne Welt der Elektrizität wird nicht durch bildhafte Zeichen repräsentiert, wie sie noch am Beamtentor zu sehen sind, sondern durch eine monumentale Architektur von überwältigender innerer Kraft. Behrens erreichte dies, indem er Elemente der klassischen antiken Baukunst zu schmucklosen archetypischen Formen vereinfachte. Die Straßenfront wird durch mächtige halbrunde Wandvorlagen aus rotvioletten, bläulich schimmernden Klinkern gegliedert, die ohne Sockel oder Basis unmittelbar aus der Straße aufwachsen und über vier Geschosse aufragen. Die zurückgesetzten Wandfelder sind nahezu vollständig verglast, sieht man von schmalen verputzten Brüstungsflächen ab. Über dem kräftigen, kaum profilierten Gebälk steigt das Mansarddach auf, dessen voll ausgebaute Geschosse von Dachflächenfenstern belichtet werden. Trotz der unübersehbaren Länge wirkt die Straßenfront nicht monoton und langweilig, weil sie durch pfeilerartige Wandstreifen in vier Abschnitte zu jeweils sieben Halbsäulen unterteilt wird. Hinter den Wandfeldern in den Gebäudeecken, durchbrochen mit hochrechteckigen Fenstern, verbergen sich Treppenhäuser. Die weniger repräsentativen Hoffassaden gleichen den Seitentrakten der Hochspannungsfabrik. Der innovativen architektonischen Gestaltung entspricht die moderne Stahlskelettkonstruktion des Gebäudes.

Teilobjekt Alte Fabrik für Bahnmaterial

Nach einem Entwurf von 1904 erbaute Johannes Kraaz 1906-07 die Alte Fabrik für Bahnmaterial, die sich mit ihren dominanten Wandpfeilern und den weit geöffneten Fensterflächen einer modernen Architektursprache annähert, ohne aber auf historisierende Motive zu verzichten. An der Voltastraße legte der Architekt einen fünfgeschossigen Haupttrakt an, der durch strebepfeilerartige Wandvorlagen gegliedert wird, die ehemals mit netzartigen Maßwerkflächen verziert waren. Seitenrisalite und Mittelteil sind durch eine gestufte Attika betont, die noch an die Bauweise von Franz Schwechten erinnert. An der Hofseite schließen sich zwei breite Seitenflügel an, zu denen turmartig überhöhte Treppenhäuser mit Zeltdach überleiten. Ein modernes Element sind die mehrseitig gebrochenen Giebel, die gemeinsam mit dem Wasserturm, der dem rechten Flügel vorgelagert ist, den Fabrikhof beherrschen. Die Alte Fabrik für Bahnmaterial veranschaulicht den künstlerischen Umbruch, der mit der Berufung von Peter Behrens zum künstlerischen Beirat der AEG einsetzte. Zu den ersten Arbeiten des Architekten gehörte 1908-09 die "Entdekorierung" des gerade fertiggestellten Fabrikgebäudes. Die gotisierenden Dekorationen wurden beseitigt, die Strebepfeiler geglättet. Der Wasserturm erhielt eine monumentale Architekturfassung, mit der die mehrfache Funktion als Treppenturm für den Seitenflügel, als Uhrturm und als Wasserbehälter klar betont wird. Über dem Treppenfensterfeld mit seinen straff gegliederten Lisenen folgt ein blockhaft geschlossener Aufsatz mit Satteldach.

Teilobjekt Neue Fabrik für Bahnmaterial

Die 1911-12 ausgeführte Neue Fabrik für Bahnmaterial besteht aus einem Haupttrakt an der Voltastraße und einem Hofflügel, der sich vor die Hofseite der gleichzeitig erbauten Montagehalle für Großmaschinen legt. Peter Behrens wiederholte das streng geordnete Fassadenschema, wie es an den Seitentrakten der Hochspannungsfabrik und an der Hofseite der Kleinmotorenfabrik zu sehen ist. Bestimmend sind die vorgelegten Mauerbänder, die mit stilisierten Kapitellen zum Hauptgesims und zum Attikageschoss überleiten. Mit unterschiedlich hohen Fenstern, getrennt durch gemauerte Brüstungen, sind die Wandfelder großflächig verglast. In der Attika öffnen sich gleichmäßig aufgereihte Rechteckfenster. Beachtung verdient die monumentale Kopfseite des Hofflügels, bei der eine doppeltorige Einfahrt, Treppenhaus, Aufzugsturm und ein schlichter dreieckiger Giebel zu einem spannungsvollen Baukörper zusammengesetzt sind.

Teilobjekt Bahntunnel

Um den Fabrikhof am Humboldthain mit dem Fabrikgelände an der Ackerstraße zu verbinden, ohne die Hussitenstraße überqueren zu müssen, wurde 1895-97 ein unterirdischer Bahntunnel angelegt. Er diente auch als Versuchsanlage für das von der AEG eingereichte Projekt für den Bau der ersten Untergrundbahn Deutschlands in Berlin. Die AEG war seit 1891 mit der Entwicklung einer tiefliegenden U-Bahn nach Londoner Vorbild befasst. Die Gesellschaft zum Bau von Untergrundbahnen GmbH, gegründet von AEG und Philipp Holzmann & Cie., wollte mit dem gemauerten röhrenförmigen Tunnel demonstrieren, dass auch in Berlin Untergrundbahnen technisch ausführbar sind. Im 350 m langen Bahntunnel, der 1911 bis zum Keller der Kleinmotorenfabrik verlängert wurde , fuhr eine elektrisch betriebene Personenbahn mit angehängten Güterwagen. Die verkehrsgeschichtlich bedeutende Tunnel ist heute stillgelegt. Die Schienen sind noch vorhanden, aber zugeschüttet.

Teilobjekt Technische Anlagen, Kranbahnen

Auf dem Fabrikhof zwischen der Hochspannungsfabrik und der Neuen Fabrik für Bahnmaterial wurden die Eisenbahnwagen be- und entladen. Die beiden großen Kranbahnen, errichtet um 1910, blieben erhalten.

Teilobjekt Beamtentor

Das Beamtentor an der Brunnenstraße wurde 1896-97 von Franz Schwechten als Eingangsportal zum Werksgelände des AEG-Komplexes an der Brunnenstraße und gleichzeitig als Wahrzeichen der AEG errichtet (Abb. 4, Liste Nr. 15). (1) Zwei neugotische Türme flankieren die spitzbogige Durchfahrt, die von einem krabbenbesetzten Dreiecksgiebel überfangen wird. Durch die seitlichen Tore betraten die "Beamten", Angestellte und leitende Ingenieure, das Fabrikgelände. Wie man an den reichen Mosaiken des Beamtentors sehen kann, versuchte die AEG, für die Elektrotechnik eine eigene symbolhafte Bildsprache zu finden, ohne aber traditionelle Darstellungsweisen zu verlassen. Im selbstbewussten Gestus wird die elektrische Energie als Wegbereiter der modernen Zivilisation gefeiert. In den Bogenfeldern über den Eingängen ist das verschlungene Firmensignet zu sehen, umgeben von einem Fries aus Glühbirnen. Am Turmgesims deuten kleine Bildfelder auf die innere Kraft der Elektrizität. Der mit Bogenlampen geschmückte Baum erinnert an ein orientalisches Bildmotiv, die Lebensbäume der sassanidischen Kunst. Mit den Kugelleuchten über den durchbrochenen Maßwerkhelmen gehen neugotische Architektur und moderne Technik eine ungewohnte Verbindung ein. Das Beamtentor ist heute von einer sechsgeschossigen Randbebauung umgeben, die 1996-97 von Josef Paul Kleihues geschaffen wurde. Ein Hochhaus auf linsenförmigem Grundriss begrenzt den kleinen Platz.

Die an das Beamtentor anschließende Werksstraße führte einst zur Großmaschinenfabrik, einer riesigen sechzehnschiffigen Halle, die 1895-96 von Paul Tropp als Eisenskelettkonstruktion errichtet wurde. Der ingenieurtechnisch bedeutsame Bau wurde 1984 abgerissen.

Quelle: (visit link)

Viel Spaß beim suchen!

Additional Hints (Decrypt)

Va syvrffraqre Anpuonefpunsg. / va n sybjvat arvtuobbeubbq.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)