Ab durch die Mitten
Die Oberhausener City
Diese Tour führt dich zu verschiedenen interessanten Plätzen in der Oberhausener City. Du erfährst Einiges über die Geschichte Oberhausens, über spannende Architektur und über das Leben in der Stadt.
An den 11 Stationen der Tour musst du jeweils eine kleine Frage beantworten, um die Koordinaten der nächsten Station zu erhalten. Alle Hinweise brauchst du am Ende des Rundgangs, um die Dose zu finden. In der Dose liegt ein Logbuch, in das du dich eintragen kannst.
Außerdem gibt es einige Wegpunkte mit interessanten Orten abseits der Route, die du dir ansehen kannst, wenn du möchtest.
Die Strecke ist etwa 5 km lang und in 2 Stunden gut zu schaffen.
Anreise:
Die Tour beginnt in der Nähe des Oberhausener Hauptbahnhofes, ist also gut mit Bus und Bahn zu erreichen.
Parkmöglichkeiten findest du außerdem hier:
N 51° 28.459
E 006° 50.942
1. Zinkfabrik Altenberg
N 51° 28.513
E 006° 50.859

© LVR-Industriemuseum, Oberhausen
Glückauf und Willkommen in Oberhausen! Dein Rundgang durch die City beginnt nicht zufällig hier, auf einem ehemaligen Fabrikhof. Die Zinkfabrik Altenberg war 1854 eine der ersten Industrieanlagen in Oberhausen. Die Stadt selbst wurde erst Jahre später gegründet, als sich hier Bergwerke und Fabriken mit zahlreichen Arbeitern angesiedelt hatten.
Schau dich etwas auf dem Fabrikgelände um. Das Werk gehörte zum belgischen Konzern Vieille Montagne. Im 19. Jahrhundert war es für die belgische Firma günstiger Werke im Ruhrgebiet zu errichten, weil man für Industrieprodukte aus Belgien hohe Zölle zahlen musste. Zwischen 1854 und 1981 wurde hier Zink gewalzt und vor allem zu Dachplatten, Dachrinnen und Regenrohren weiterverarbeitet.
Nach der Schließung musste das Gelände aufwändig von Schadstoffen gereinigt werden. Bei der Herstellung von Zink entstanden nämlich viel Schwefel, Blei und andere gefährlich Stoffe.
Wenn du mehr über diese Geschichte erfahren willst, geh ins LVR-Industriemuseum in der ehemaligen Walzhalle!
Um die Koordinaten der nächsten Stationen zu erhalten, bekommst du an jeder Station eine kleine Aufgabe.
Hier ist die erste Frage. Das alte Fabrikgelände ist heute ein soziales und kulturelles Zentrum. Viele kulturelle Angebote locken Besucherinnen und Besucher an. Aber welches Angebot findest du hier nicht?
- Kino - 30
- Schwimmbad - 20
- Museum - 40
- Diskothek - 90
Die richtige Antwort liefert dir die Zahl A. Setze A in die Koordinaten der nächsten Station ein und mach dich auf den Weg.
Notier dir am besten alle deine Antworten. Du wirst sie nochmal brauchen.
2. Concordiahaus
N 51° 28.4 A
E 006° 50.841

© LVR-Industriemuseum, Oberhausen
Dieses Haus ist heute ein Verwaltungsgebäude der Stadt Oberhausen. Aber über der Tür steht „Concordia“. Concordia ist der Name eines Bergwerks, für dessen Verwaltung dieses Gebäude 1950 errichtet wurde.
Die Zeche Concordia wurde 1850 gegründet oder abgeteuft, wie der Bergmann sagt. Die Kohle von Concordia und den acht anderen Zechen der Stadt war über mehr als 150 Jahre die Grundlage für die Industrie und damit für Arbeitsplätze und Wohlstand in Oberhausen. Zu ihren besten Zeiten förderten auf Zeche Concordia rund 4.400 Bergleute über 1,5 Millionen Tonnen Kohle in einem Jahr.
Trotz großer Proteste der Bergleute und der Bürgerinnen und Bürger wurde die Zeche 1968 geschlossen.
Geh ein Stück weiter Richtung Norden und sieh dir an, was heute auf dem Gelände der Zeche steht.
- eine Wohnsiedlung - 4
- ein Einkaufszentrum - 8
- eine Chemiefabrik - 1
- ein Museum - 9
Richtige Antwort = B
Vielleicht willst du aber zuerst einen kleinen Abstecher machen?
Wegpunkt: Gustavstraße
N 51° 28.622
E 006° 50.601

© LVR-Industriemuseum, Oberhausen
Viele Häuser hier in der Gustavstraße sehen ähnlich aus, nicht wahr? Sie gehören zu einer Siedlung, die die Zinkfabrik Altenberg in den 1890er Jahren gebaut hat. Die Arbeit in der Zinkfabrik war so schwer und ungesund, dass nur wenige Arbeiter länger dort bleiben wollten. Um Beschäftigte an das Unternehmen zu binden, bot man ihnen ein Dach über dem Kopf, denn Wohnungen waren in diesen Jahren Mangelware.
Die Siedlung sollte wie viele andere in den 1970er Jahren abgerissen werden, aber die Bewohner konnten das verhindern.
Wegpunkt: Concordia II
N 51° 28.412
E 006° 50.356
Dieses Gebäude ist der Rest vom Fördergerüst des Schachtes 2 der Zeche Concordia. Nach der Stilllegung der Zeche wurden fast alle Gebäude abgerissen. Dieser Schacht blieb erhalten, um Grubenwasser aus dem Schacht zu pumpen und in die Emscher zu leiten. Auch wenn schon lange keine Kohle mehr gefördert wird, müssen die alten Schächte der Bergwerke weiter überwacht und entwässert werden.
3. Oberhausen Hauptbahnhof
N 51° 2B.450
E 006° 51.244

© Stadtarchiv Oberhausen
Hier am Bahnhof begann die Geschichte Oberhausens. 1847 wurde hier „in öder Heidegegend“ eine Bahnstation der Köln-Mindener-Eisenbahn, der ersten und wichtigsten Strecke der Region, gebaut. Den Bahnhof nannte man Oberhausen, nach einem Schloss ganz in der Nähe. Rund um den Bahnhof siedelten sich Fabriken an. Und bald kamen Arbeiter und Unternehmer in eine Gegend, wo vorher nur wenige Menschen gelebt hatten. 1862 wurde eine Gemeinde gegründet, die den Namen des Bahnhofs erhielt.
Zur gleichen Zeit baute die Bergisch-Märkische-Eisenbahn einen zweiten Bahnhof direkt neben den ersten und Oberhausen wurde eine wichtige Streckenkreuzung. Noch heute zählt Oberhausen übrigens zu den bedeutendsten Eisenbahn-Knotenpunkten der Region.
Der heutige Bahnhof stammt aus den Jahren 1930-1934. Auf der Heide war eine Großstadt mit fast 200.000 Einwohnern entstanden, die sich selbstbewusst präsentierte.
Der Turm diente dazu, Wasser für die Dampflokomotiven zu speichern. Da hier längst keine Dampfloks mehr fahren, nutzt ihn heute der Verein „Kultur im Turm“ als Raum für Ateliers und Galerien.
Vergleiche dieses Foto mit dem Bahnhofsturm wie er heute aussieht. Was fehlt heute?
- Das Logo der Gutehoffnungshütte, des
wichtigsten Unternehmens der Stadt - 73
- Ein Flügelrad als Symbol für die Eisenbahn - 43
- Eisen & Schlägel das Symbol des Bergbaus - 63
- Flügel als Zeichen für Fortschritt - 93
Richtige Antwort = C
4. Friedensplatz
N 51° 28.347
E 006° 51.2 C

© Stadtarchiv Oberhausen
Kaum zu glauben, dass dieses Foto den Friedensplatz zeigt. Bevor es einen öffentlichen Platz gab, befand sich hier das Werk der Styrumer AG für Eisenindustrie. Das Werk war eines von vielen, die sich im Umkreis der Bahnstation angesiedelt hatten. Die Gemeinde Oberhausen wurde erst einige Jahre danach gegründet und musste sich mit den Grundstücken begnügen, die die Industrie übrig gelassen hatte. Industrie, öffentliche Gebäude und Wohnhäuser lagen darum in Oberhausen nebeneinander.
Als die Styrumer Eisenindustrie 1902 schließen musste, konnte die Stadt Oberhausen die Fläche übernehmen. Dort wollte die Stadtverwaltung nun öffentliche Einrichtungen ansiedeln.
Der ehemalige Industrieplatz bekam erst den Namen Kaiserplatz. 1933 benannten die Nazis ihn in Adolf-Hitler-Platz um. Der Name Friedensplatz sollte dann nach dem Krieg zeigen, wie sehr sich die Stadt gegen die Schrecken wandte, die mit seinem alten Namen verbunden waren.
Du kannst die öffentlichen Einrichtungen heute noch hier finden. Welche sind es?
- Polizei und Amtsgericht - 38
- Wasserwerk und Fundbüro - 78
- Finanzamt und Ordnungsamt - 48
- Schlachthof und Gesundheitsamt - 68
Richtige Antwort = D
5. Bert-Brecht-Haus
N 51° 28.234
E 006° 51.1 D

© Stadtarchiv Oberhausen
1928 eröffnete hier das Kaufhaus Tietz eine Filiale. Es brachte eine schöne neue Warenwelt und gab Oberhausen noch mehr großstädtischen Glanz. Außerdem hatte die Zeitung „Ruhrwacht“ hier ihre Büros und die Druckerei.Da die Familie Tietz jüdischer Herkunft war, enteigneten die Nationalsozialisten die Warenhauskette. Bis 1961 hat dann der Kaufhof hier seine Waren angeboten. Seit 1978 sind hier die Volkshochschule und die Stadtbibliothek untergebracht.
Der Platz trägt den Namen der Partnerstadt Oberhausens in der Ukraine Saporischschja. Auf Schildern findest du noch den russischen Namen Saporoshje.
Der Kölner Regierungsbaumeister Otto Scheib hat das frühere Kaufhaus entworfen. Dabei ließ er sich vom Chile-Haus in Hamburg inspirieren.
Das Bert-Brecht-Haus ist ein Beispiel für einen besonderen Baustil. Wenn du dir das Gebäude näher ansiehst, kommst du vielleicht darauf wie er genannt wird.
- Zinkblech-Romantik - 10
- Beton-Kubismus - 90
- Backstein-Expressionismus - 30
- Stahlträger-Barock - 70
Richtige Antwort = E
6. Altmarkt
N 51° 28.1E
E 006° 51.000

© Stadtarchiv Oberhausen
Du bist auf dem ersten Marktplatz Oberhausens angekommen. Hier steht die Herz-Jesu-Kirche, eine der ersten katholischen Kirchen der Stadt. Für die vielen Einwanderer wurde 1864 zunächst eine kleine Notkirche gebaut. Das heutige Kirchengebäude entstand erst 1909.
Das Denkmal in der Mitte des Platzes erinnert an die Kriege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich zwischen 1864 und 1871, bei denen rund 200.000 Menschen, davon auch einige Oberhausener, starben.
Den Platz selbst hat ein Landwirt mit großem Landbesitz der Gemeinde 1859 geschenkt. Aber unter der Bedingung, dass hier der Markt stattfinden müsse. Das Ganze nicht ganz uneigennützig: Die Flächen um den Marktplatz gehörten auch diesem Landwirt und Kaufleute zahlten ihm viel Geld für Grundstücke am Marktplatz. Neben dem Bahnhof wurde der Markt das zweite Zentrum Oberhausens.
Vielleicht findest du heraus, wie dieser geschäftstüchtige Landwirt und Oeconom hieß. Tipp: Eine der Straßen, die zum Altmarkt führen, ist nach ihm benannt.
- Arthur Raeskötter - 78
- Carl Schulte - 08
- Wilhelm Stöckmann - 28
- Theodor von der Bockmühle - 88
Richtige Antwort = F
Auf deinem Weg liegen noch zwei Orte, die du dir ansehen kannst.
Wegpunkt: Kaufhof Marktstraße
N 51° 28.146
E 006° 51.130
In diesem Gebäude war bis 2012 der Kaufhof untergebracht. Das Warenhaus konnte sich jedoch in der City nicht mehr halten. Die großen Warenhäuser liegen heute im CentrO in der Neuen Mitte.
Wegpunkt: Stolperstein Hermann Albertz
N 51° 28.126
E 006° 51.254
Hier lebte der SPD-Politiker und Landtagsabgeordnete Hermann Albertz. Wegen seiner politischen Haltung wurde er von den Nationalsozialisten verhaftet und ermordet.
Seine Tochter Luise Albertz wurde später Oberbürgermeisterin von Oberhausen. Sie war die erste Frau im höchsten Amt einer deutschen Großstadt.
7. Stolperstein Ida und Saul Kösten
N 51° 28.1F
E 006° 51.492
© Gedenkhalle Oberhausen
Sieh mal nach unten. Du stehst vor zwei Stolpersteinen. Diese Steine erinnern an Menschen, die während der nationalsozialistischen Diktatur ermordet wurden. Ida und Saul Kösten, die hier gewohnt haben, waren jüdischen Glaubens. Darum wurden sie aus ihrem zu Hause in ein Lager nach Polen verschleppt und dort umgebracht.
Vielleicht findest du bei deinem Rundgang noch mehr Stolpersteine. Vielen Menschen aus Oberhausen passierte das gleiche wie der Familie Kösten.
Sieh dir das Geburtsdatum von Saul Kösten an. Die beiden letzten Ziffern sind G. Setze sie in die nächste Koordinate ein.
8. Heizkraftwerk Oberhausen
N 51° 28.273
E 006° 51.6 G

© Stadtarchiv Oberhausen
Ein Elektrizitätswerk mitten in der Stadt? Das Kraftwerk steht hier sogar länger als es die Jahreszahl auf der historischen Fassade vermuten lässt. 1896 baute die Stadt hier ein Kraftwerk, um die Straßenbahn, die damals nur „die Electrische“ hieß, mit Strom zu versorgen. Oberhausen war übrigens die erste Stadt im Deutschen Reich, die eine eigene Straßenbahn gründete.
Zwischen 1963 und 1971 legte man den Straßenbahnverkehr in Oberhausen still. Die Stadtwerke Oberhausen (STOAG) sattelten auf Busse um. Erst seit 1996 fahren in Oberhausen wieder Straßenbahnen.
Aus dem Städtischen Electricitaetswerk und dem Gaswerk entstand die heutige Energieversorgung Oberhausen (EVO). In den 1970er Jahre dachte man ernsthaft darüber nach, hier mitten in der Stadt einen kleinen Atomreaktor zu bauen. Heute liefert das Heizkraftwerk einen guten Teil des Stroms für Oberhausen und seit 1958 auch Fernwärme.
Vor dem Kraftwerk liegt der Läufer einer Kondensationsturbine. Sie dir das Schild an der Turbine an. Rechne aus wie lange die Turbine in Betrieb war, rechne den Dampfeintrittsdruck (in bar angegeben) hinzu und du erhältst H.
Auf deinem Weg kommst du am alten Arbeitsamt vorbei. Heute ist dort das Jugendamt untergebracht. Das Gebäude ähnelt dem Hauptbahnhof, findest du nicht? 1929, als es gebaut wurde, begann die Weltwirtschaftskrise und auch in Oberhausen wurden viele Menschen arbeitslos. Man brauchte also dringend ein neues Arbeitsamt.
9. Adolf-Feld-Schule
N 51° 28.365
E 006° 51.4 H

© Stadtarchiv Oberhausen
Als Oberhausen entstand, gab es hier noch fast keine öffentlichen Einrichtungen. Die erste Schule gründete der Lehrer Adolf Feld 1857. Im kleinen, alten Schulgebäude ist heute eine Kita. In den 1880er Jahren brauchte man eine größere Schule und errichtete den größeren Neubau.
Ganz in der Nähe steht die Christuskirche. Sie war die erste evangelische Kirche der Stadt. Anfangs trafen sich die Gläubigen noch in Wohnungen. Als immer mehr Menschen auf der Suche nach Arbeit ins boomende Oberhausen kamen, baute man Kirchen für die wachsenden Gemeinden.
Die Christuskirche wurde 1864 gebaut. Kannst du herausfinden, wie der Architekt hieß, der Christuskirche gebaut hat? Schau dich um, du findest bestimmt einen Hinweis.
- Bruno Möhring - 90
- Maximilian Nohl - 50
- Karl-Friedrich Schinkel - 40
- Peter Behrens - 70
Richtige Antwort = I
10. Rathaus
N 51°28.4 I
E 006°51.586
Dieses beeindruckende Bauwerk ist das Oberhausener Rathaus. Erinnert es dich an andere Bauten, die du gesehen hast? Es stammt aus der gleichen Zeit wie Bahnhof und Arbeitsamt. Mit diesen Bauten wollte die Stadt Oberhausen zeigen, dass sie bereit war Großstadt zu werden. Und wirklich 1929 wurden die Nachbarstädte Osterfeld und Sterkrade eingemeindet und dann auch von hier aus verwaltet.
Vor der Gründung Oberhausens lag hier der Galgenberg. 1873 wurde das erste Rathaus gebaut. Es sollte ursprünglich zwischen Bahnhof und dem Neumarkt stehen. Aber dort senkte sich durch den Bergbau der Zeche Concordia der Boden, die Senke lief mit Wasser aus der Emscher voll und der „Concordiasee“ entstand. Darum wurde das Rathaus hier gebaut und so hatte Oberhausen drei Zentren – Bahnhof, Altmarkt und Rathaus.
Den Park hat übrigens der Industrielle Wilhelm Grillo – für sich selbst – anlegen lassen. Der Grillopark ist nur eine von vielen Grünanlagen in der Oberhausener Innenstadt. In den 1920er Jahren wurde Oberhausen zur „Parkstadt“. Als Gegengewicht zum schmutzigen Alltag der Menschen in Industrie und Bergbau entstand eine grüne Innenstadt mit dem Rathaus als Mittelpunkt.
Du hast es fast geschafft. Nur noch eine Aufgabe liegt zwischen dir und dem Final. An der Fassade des Rathauses findest du zwei Figuren. Welches Symbol trägt die linke Figur?
- Eine Zange - 9
- Einen Hammer - 6
- Ein Reagenzglas - 3
- Eine Eisenbahnschiene - 7
Auf dem Weg kannst du dir noch eines der schicksten Wohnhäuser ansehen.
Wegpunkt: Villa Concordia
N 51° 28.512
E 006° 51.504
Nobles Viertel hier, oder? In diesem Stadtteil lebten viele wohlhabende Industrielle. Der Unternehmer Wilhelm Grillo hatte hier zum Beispiel ein Haus. In dieser Villa lebte Wilhelm Liebrich, der Direktor der Zeche Concordia.
Heute nutzen die Mitarbeitenden eines der wichtigsten Kulturfestivals der Welt diese Villa. Sieh dir an, welches Festival gemeint ist.
11. Ebertbad
N 51° 28. J 02
E 006° 51.580

© LVR-Industriemuseum
Stell dir vor, Oberhausen 1862, eine neue Stadt entsteht. Viele Menschen arbeiten in Bergbau und Industrie, Staub und Dreck sind überall. Die viel zu wenigen Wohnungen sind völlig überbelegt. Kaum jemand hat fließend Wasser zu Hause, von einem Bad ganz zu schweigen. Gegen diese schmutzigen und unhygienischen Zustände wollte die Stadt etwas tun, als sie 1895 eine öffentliche Badeanstalt einrichtete.
Dieser Platz diente einmal als zweiter Marktplatz. Am früheren Neumarkt erwartet dich heute Kultur. Die ehemalige Badeanstalt beherbergt heute ein Theater.
Und nun die letzte Frage. Neben dem Theater im Ebertbad gibt es noch mehr Kultur. Was findest du hier am Ebertplatz noch?
- die Musikschule - 77
- die Staatsoper - 97
- das Stadttheater - 57
- die Oberhausener Philharmoniker - 27
Richtige Antwort = K
Setze jetzt alle Hinweise, die du auf deiner Tour gesammelt hast, in die Koordinaten des Final ein.
Final
N 51° (A+B). (D+F)(G-C)
E 006° 51. (H+J-K)(I-E)