Der Höllang ist ein (zu Unrecht) selten bestiegener Berg. Laut einer Studie von Statistik Austria sind nur 5 - 15 Besteigungen im Schnitt pro Jahr zu verzeichnen. Um zum höchsten Punkt zu gelangen, muss ein weiter und langer Zustieg mit insgesamt rund 1000 Höhenmetern zurückgelegt werden. Außerdem ist der Gipfel nicht erschlossen und fordert den umsichtigen, trittsicheren und schwindelfreien Berggeher, der sich auch im weglosen und unübersichtlichen Gelände der grasigen Südwestflanke gut orientieren kann. Die klettertechnischen Schwierigkeiten beschränken sich bei der Normalroute durch die Südwestflanke auf den I. Schwierigkeitsgrad nach UIAA.