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Vom Gotteshaus zur Lohgerberei Multi-Cache

Hidden : 4/22/2018
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


 

 

Dies ist ein einfacher Multi an der früheren Holdorfer Kapelle, die dem Steinfelder Heimatverein heute unter dem Namen Lohgerberei als Domizil dient. Ebenfalls ist hier ein altes Backhaus zu finden.

 

Die Geschichte von der Holdorfer Kapelle zur Lohgerberei

 

Die Geschichte Holdorfs als eigene Pfarrgemeinde führt uns zurück in die Jahre 1827/28. Jahrhundertelang hatte der Ort Holdorf zum Kirchspiel Damme gehört, das zusammen mit dem Kirchspiel Neuenkirchen bis in das erste Drittel des 19. Jahrhunderts dem Bischof von Osnabrück unterstand. Erste Anzeichen für ein Streben der Holdorfer nach Selbstständigkeit sind schon hundert Jahre früher zu erkennen. Bis zum Jahre 1736 besaßen sie noch kein eigenes Gotteshaus. Lediglich auf dem Gut Ihorst befand sich eine Hauskapelle, zu der allerdings nur Gutsangehörige Zugang hatten. 1736 fanden nun die ersten Verhandlungen zur Erbauung einer eigenen Kapelle in Holdorf statt. Ohne die Erlaubnis des damaligen Dammer Pastors Johann Ortmann (1728-45) wäre es seinerzeit gewiss nicht zum Bau der Kapelle gekommen. Pastor Ortmann, der 1699 in Holdorf geboren wurde und dem man nachsagt, ein sozialer und freigiebiger Mann gewesen zu sein, der um die besonderen Probleme des dortigen Kirchgangs wusste, erwirkte die Erlaubnis zum Bau einer Kapelle für den Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen. Die Kapelle wurde den heiligen Aposteln Petrus und Paulus geweiht und die Holdorfer konnten Weihnachten 1737 erstmals einen Gottesdienst abhalten. Von der ursprünglichen Kapelle sind heute noch zwei Originalzeichnungen des Architekten Davius aus dem Jahre 1839 vorhanden, zum einen ein Querschnitt in Höhe des Altarraumes mit einer Altarskizze, zum anderen ein Längsschnitt des rund 23 m langen und 10 m breiten Gebäudes.

 

 

 

Ansichtsplan der 1737 errichteten Kapelle

Die Holdorfer drängten weiter auf ihre Selbständigkeit, die ihnen am 20. Mai 1827 gewährt wurde. In der Zeit von 1855 bis 1858 wurde der erforderliche Bau der heutigen Holdorfer Kirche in Angriff genommen, weil die damalige Kapelle schon 1835 vom Haselünner Architekten Joseph Niehaus als ein schwaches, wenig von Dauer versprechendes Bauwerk beschrieben wurde. Die Einweihung der neuen Kirche fand unter Pfarrer Christian Schweinefuß aus Bakum im Jahre 1858 statt. Da die alte Kapelle nicht mehr benötigt wurde, trug man das Fachwerk ab und veräußerte es an Steinfelder Kaufleute. In Steinfeld wurde ein Teil des Gebäudes von der Familie Krapp für Zwecke der Lohgerberei wiedererrichtet. Beim Richtfest der Mühlener Seefahrerschule im Jahr 1999 kam man auf die Idee, die frühere Holdorfer Kapelle zu sanieren. Von der Idee hörten die Harpendorfer Krapps, die seinerzeit den dritten Teil der ehemaligen Kapelle aufgekauft, aber das Fachwerkholz bislang noch nicht wieder zusammengebaut hatten. Sie schenkten ihren Teil der ehemaligen Kapelle der Gemeinde Steinfeld. Auf Bestreben der Gemeinde Steinfeld und des Heimatvereins wurde im Frühjahr 2006 das Fachwerk der ehemaligen Holdorfer Kapelle als Lohgerberei auf seinem neuen Platz wieder aufgebaut.


Die heutige Lohgerberei

Die offizielle Einweihung fand am 13.01.2007 statt. Das Gebäude dient unter der Regie des Heimatvereins heute der heimischen Kulturpflege. Eine Ausstellung im Erdgeschoss zeigt das Lohgerberhandwerk, im Dachgeschoss fand das Archiv des Heimatvereins ein geeignetes Zuhause.

Am 25.10.2012 wurde auf dem Gelände der Lohgerberei ein Backhaus aus dem Jahre 1840 errichtet. Dieses historische Backhaus wird mehrmals im Jahr zu Backvorführungen in geselliger Runde genutzt.


Das neu errichtete Backhaus

 

Hier noch paar wichtige Hinweise zum Schluss:

Um das Zielversteck der Dose mit dem Logbuch zu finden zu können, müsst ihr nur eine kleine Rechenaufgabe lösen.

Vor dem ehemaligen Kirchengebäude ( Lohgerberei ) steht ein Schild eines Literarischen Wanderweges der Gemeinde Steinfeld. Auf diesem Schild befindet sich ein Vers einer berühmten Persöhnlichkeit. Zur Berechnung der Finalkoordinaten benötigt ihr das Geburtsjahr sowie das Sterbejahr dieser Person. Die Koordinaten berechnen sich wie folgt:

N-Koordinate des Finals = N-Koordinate des Startpunktes des Multis - Geburtsjahr + 791

O-Koordinate des Finals = O-Koordinate des Startpunktes des Multis - Sterbejahr + 1685

Zur Berechnung wird also die Koordinate N52°35.261 zur Zahl 5235261 bzw. die O-Koordinate O008°12.845 zur Zahl 812845. Das Ergebnis eurer Rechnung wird nach gleicher Regel wieder in eine Koordinate umgewandelt.

Diese kleine Unangemehlichkeit musste ich machen, da die Finaldose auf dem Lohgerbereigelände immer wieder gemuggelt wurde.

Additional Hints (Decrypt)

XANOERQERGAH

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)