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Freihof - Historisches Wiesloch 4 Multi-Cache

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Numerobis_HP: Archiv trotz neuem Restaurant

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Hidden : 4/18/2018
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Historisches Wiesloch 4

In meiner alten Heimatstadt gibt es einige mittelalterliche Orte zu besichtigen.

Ich werde eine kleine Runde mit einem Bonuscache legen.

Viele Gebäude wie hier der Freihof, das Dörndl oder der Sauermillichhaffe usw. sind in der Innenstadt durch den Tradi am Bücherregal nicht möglich (70-100 m). Dort werde ich einen Kurz-Multi legen und den Cache außerhalb der historischen Innenstadt verstecken.

Also notiert euch die Bonuszahlen in den Caches.

Bisher erschienen:

Burg Wiesloch - Historisches Wiesloch 1 - GC7M67H

Jüdischer Friedhof - Historisches Wiesloch 2 - GC7MHXR

Wasserburg Altwiesloch - Historisches Wiesloch 3 - GC7NA2F

Freihof - Historisches Wiesloch 4 - GC7NHB5

Geschichte

Die Ursprünge des einst ummauerten und von einem Graben umgebenen Adelssitzes am höchsten Punkt der mittelalterlichen Stadt sind unbekannt. Die am Gebäude sichtbaren Buckelquader weisen dieselben Merkmale wie die der Wieslocher Burg auf, so dass Teile des Gebäudes noch aus dem späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert stammen könnten. Adolf von Oechelhäuser datiert die Buckelquader jedoch später, nämlich auf die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts. Artur Hochwarth nimmt als Erbauer die Edelfreien von Wiesloch an und datiert den Freihof auf das frühe 13. Jahrhundert. Er sieht darin den ursprünglichen Sitz der Edelfreien von Wiesloch, bevor diese – unter dem Druck der Stadtwerdung Wieslochs – auf die Wasserburg Altwiesloch gewechselt wären. Der Freihof sei dann von den Edelfreien ans Kloster Lorsch gekommen, von diesem 1225 als Teil der Lorscher curia (d.h. Hofstellen aller Art) in Wiesloch als Pfand an Pfalzgraf Ludwig und schließlich 1232 mit dem gesamten Lorscher Besitz an das Erzbistum Mainz. Diese Argumentation steht teils im zeitlichen Widerspruch zur neueren Forschung der frühen Geschichte Altwieslochs, so dass man eine Erbauung durch die Edelfreien von Wiesloch zur Wahrung der Chronologie eher im 12. Jahrhundert annehmen müsste. Die erste sichere urkundliche Erwähnung des Freihofs stammt von 1340, als Reinhard II. von Sickingen einen Teil des Hofes als Mainzer Lehen hatte. Eventuell bezieht sich auch schon eine Urkunde von 1290 auf den Freihof, als die Herren von Weiler/von Hettingen einen Hof an den Pfalzgrafen veräußerten. Der Freihof wurde 1380 innerhalb der Familie von Sickingen verpfändet. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts war der Freihof im Besitz von Schwarz-Reinhard von Sickingen, der 1414 auch umfangreichen Besitz in Altwiesloch erwarb. Nachdem Pfalzgraf Otto Schwarz-Reinhard 1425 von Abgaben von seinen Wieslocher Gütern befreit hat, baute dieser den inzwischen zu seinem Allodialbesitz zählenden Freihof bedeutend aus. Vermutlich geht die heute noch in der Höllgasse teilweise erhaltene Ummauerung auf ihn zurück. Das ummauerte Areal umschloss die heutigen Flurstücke 405, 405/1, 412 und 413. An der Nordseite des Freihofs verlief außerdem ein Graben.

Beschreibung

Der Freihof ist ein massives zweistöckiges Steingebäude mit Staffelgiebeln nach Norden und Süden. Der Haupteingang liegt nach Süden hin, an der nördlichen Giebelseite befinden sich zwei Aborterker. Nach Osten hin angebaut ist ein zweigeschossiger Fachwerktrakt auf massivem Sockel, mit zwei quer zum Hauptgebäude stehenden Fachwerkgiebeln. Das im Kern langrechteckige Gebäude erhielt durch den Anbau einen nahezu quadratischen Grundriss. Im südlichen Teil des Anbaus aufgegangen ist die mutmaßliche spätmittelalterliche Kapelle, von der sich nach zahlreichen Umbauten nur noch wenige Mauerreste in der östlichen Außenmauer finden lassen dürften. Der nördliche Teil des Anbaus wurde erst 1925 in seiner heutigen Form ergänzt. Am Haupteingang im Süden des Kerngebäudes befinden sich Kopien von historischen Wappensteinen. Das große Wappen mit … Ballen und Helmzier ist das von Schwarz-Reinhard von Sickingen, der den Freihof im frühen 15. Jahrhundert besaß. Das Wappen mit dem … wurde nicht genau nach dem historischen Vorbild kopiert und ist das von Schwarz-Reinhards Frau Kunigunde von Niefern (bei Winter und Oechelhäuser irrtümlich als Wappen der Bettendorff gedeutet). Das Wappen mit dem halben Adlerflug ist das der Herren von Ehrenberg[20] und steht möglicherweise mit der einstigen Kapelle in Verbindung. Es befand sich vor 1925 bis zum Einbruch eines Fensters in der östlichen Außenwand des südöstlichen Anbaus oberhalb eines Kellerhalses.

Der von Clara Kress beim Umbau 1955 geschaffene Bauschmuck umfasste unter anderem Buntglasfenster sowie eine Buntglaswand unter Verwendung von alten Riegelhölzern, außerdem einen fünfteiligen Bilderzyklus mit der Fahrt der Sickingen den Rhein hinunter bis Worms. Beim Umbau 1972 blieb nur die Buntglaswand erhalten.

Quelle: Wikipedia

Geht zum Eingang des Freihofs und beantwortet folgende Fragen:

A = Wie viele Schneeballen zeigt das untere Wappen des südwestdeutschen Adelsgeschlechts von Sickingen? (Schwarz-Reinhard von Sickingen war Eigentümer des Freihofs im frühen 15. Jahrhundert)

B = Welches Symbol zeigt das Wappen seiner Frau Kunigunde von Schwarz-Reinhard  (das 2. von links)?

Adler, Schwan, Ring – Buchstabenwortwert ist gesucht

Zielkoordinaten:

N 49° (A x 3654) +2

E 008 (Bx 872) -16

Cache Infos:

Petling, GPS 5 m, Stift mitbringen, außerhalb von Wiesloch wegen Abstandskonflikte Cache Marktplatz

Updates: 16.05.2018 GeoChecker 25.05.2018 Formel geändert

Additional Hints (Decrypt)

14.03.2018 Fpuvyq

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)