Zittauer Gebirgslauf - ZGL

Die Geschichte des Zittauer Gebirgslaufes begann 1974, als er vom Kreisfachausschuss des DWBO Zittau als Langstreckenwanderung ins Leben gerufen wurde. Damals ahnte kaum jemand, welcher Beliebtheit sich dieser Lauf einmal erfreuen würde.
Zu Beginn bot man zwei Strecken an, die unter dem Motto “Jeder wie er will und kann” bewältigt wurden. In diesen Jahren erreichte der Lauf, der sich nun Zittauer Gebirgslauf nannte, seine Rekordbeteiligung mit ca. 4.500 Läufern und Wanderern.
Nach der Wende 1989 machte sich ein völlig neues Konzept für den Lauf erforderlich. Von nun an wurden das Volksbad und der Sportkomplex in Olbersdorf am Fuße des Zittauer Gebirges genutzt. Die Läufer und Wanderer starten im Stadion Olbersdorf schon mit einem wunderbaren Blick auf das Zittauer Gebirge und können sich auf den abwechslungsreichen Streckenführungen während des ganzen Laufes an der Schönheit dieser Bergwelt erfreuen.
Volksfeststimmung am Start und Ziel in Olbersdorf, Begeisterung überall an und auf den Strecken quer durchs Zittauer Gebirge bestimmen seit jeher die Atmosphäre dieser Veranstaltung.
Dem Oberlausitzer Kreissportbund e.V. ist es gemeinsam mit dem Organisationskomitee des ZGLW sowie zahlreichen Helfern und Sponsoren gelungen, ein Sport- und Volksfest zu organisieren, das allen Ansprüchen gerecht wird. Ob für die leistungsorientierten Läufer oder den Gelegenheitswanderer, ob mit dem Verein, ganz in Familie oder solo – die Strecken und Landschaften des Zittauer Gebirges halten für jeden etwas bereit.
Wunsch und Anliegen der Organisatoren und der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer ist es, daß die Teilnehmer und Gäste sich in Zittau und im Zittauer Gebirge wohlfühlen und die Idee des Wanderns und Laufens weit über die Grenzen der Oberlausitz hinaustragen und gern wiederkommen.
Genau diesem Anliegen schließen wir uns als Team Zittauer Gebirge an und wollen mit der Matrix Geocacher ins schöne Zittauer Gebirge locken. Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten gibt es genug. Somit steht auch einem mehrtägigen Aufenthalt nichts im Wege.
Nun zum Rätsel:
Der Jungfernsprung
In der Lausitz unfern der böhmischen Grenze ragt ein steiler Felsen, Oybin genannt, hervor, auf dem man den Jungfernsprung zu zeigen und davon zu erzählen pflegt: Vorzeiten sei eine Jungfrau in das jetzt zertrümmerte Bergkloster zum Besuch gekommen. Sie holte einige Silberlinge aus ihrem Kästchen und nahm einen Führer. Ein Bruder sollte sie herumführen und ihr die Gänge und Wunder der Felsengegend zeigen; da weckte ihre Schönheit sündhafte Lust in ihm, und sträflich streckte er seine Arme nach ihr aus. Sie aber floh und flüchtete, von dem Mönche verfolgt, den verschlungenen Pfad entlang; plötzlich stand sie vor einer tiefen Kluft des Berges und sprang keusch und mutig in den Abgrund. Engel des Herrn faßten und trugen sie sanft ohne einigen Schaden hinab. Andere behaupten: Ein Jäger habe auf dem Oybin ein frisch angereistes schönes Bauermädchen wandeln sehen und sei auf sie losgeeilt. Wie ein gejagtes Reh stürzte sie durch die Felsengänge, die Schlucht öffnete sich vor ihren Augen, und sie sprang unversehrt nieder bis auf den Boden gelangt. Noch andere berichten: Es habe ein rasches Mädchen mit ihren Gespielinnen gewettet, über die Kluft wegzuspringen. Im Sprung aber glitschte ihr Fuß aus dem glatten Pantoffel, und sie wäre zerschmettert worden, wo sie nicht glücklicherweise ihr Reifrock allenthalben geschützt und ganz sanft bis in die Tiefe hinuntergebracht hätte.
Station 1 befindet sich am Rande eines Naturschutzgebietes. Ihr seht am Weg einen Fels mit schönen Eisenplatten.